Schlacht bei Warschau (1920)

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Die Schlacht bei Warschau fand vom 13. bis zum 25. August 1920 nach dem polnischen Überfall auf die Sowjetunion statt, als es sowjet-russischen Einheiten gelang, die polnischen Invasoren bis an die Weichsel zurückzutreiben. Die Warschauer Regierung verstärkte ihre Forderungen an die Ukraine und beschloß im Mai 1920, die Hauptstadt Kiew zu annektieren. Binnen zwei Monaten trug die Rote Armee ihren Gegenangriff bis vor die Tore Warschaus an die Weichsel vor. In der Schlacht gelang es dann dem polnischen Aggressor unter Führung von Josef Pilsudski die sowjet-russischen Einheiten zu stoppen, obwohl bereits der endgültige Zusammenbruch der polnischen Großmachtträume absehbar war. Am 1. November 1920 veröffentlichte die „Revue de Paris“ einen Artikel ohne Namensnennung unter dem Titel „Die Schlacht an der Weichsel“. Dieser Artikel bestand aus den Notizen im Feldtagebuch eines in Polen eingesetzten französischen Offiziers: Charles de Gaulle. Die Polen nennen die Wendung gern „Wunder an der Weichsel“, die jedoch weniger auf ein Wunder zurückgeht als auf das Versagen Stalins, der damals Kriegskommissar war und einen Teil der Truppen zusätzlich unter Budjonny gegen Lemberg marschieren ließ, so daß der Pole mit Hilfe seiner englischen und französischen Verbündeten es nur mit einem stark dezimierten Gegner zu tun bekam. Stalin sollte sich zwanzig Jahre später beim Massaker von Katyn für diese persönliche Niederlage rächen, indem er tausende polnische Offiziere ermorden ließ und dieses bolschewistische Verbrechen anschließend der deutschen Wehrmacht unterschob.