Sombart, Werner

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Prof. Dr. phil. Werner Sombart (1863–1941)
Sombart, Werner-Unterschrift.jpg

Werner Sombart (Lebensrune.png 19. Januar 1863 in Ermsleben; Todesrune.png 18. Mai 1941 in Berlin) war ein deutscher Soziologe und Volkswirt, der u. a. den Begriff Kapitalismus prägte.

Leben

Werner Sombart wurde als Sohn des Rittergutsbesitzers, Industriellen, nationalliberalen Politikers und Reichstagsmitglieds Anton Ludwig Sombart geboren. 1888 promovierte er in Berlin mit der Arbeit „Die römische Campagna – Eine sozialökonomische Studie“. 1888 wurde er Syndikus der Bremer Handelskammer, 1890 Professor für Staatswissenschaft.

Sombart über den jüdischen Einfluß und modernen Kapitalismus

Werner Sombart schrieb 1911 in seinem Buch, „The Jews and Modern Capitalism“ („Die Juden und moderner Kapitalismus“), daß es von 1820 an das Zeitalter der Rothschilds sei und kommt zu dem Schluß, daß es „nur eine Macht in Europa gibt, und das sind die Rothschilds.“[1] Er schrieb ebenso:

„Jüdischer Einfluß machte die Vereinigten Staaten zu dem was sie sind – das ist, amerikanisch. Denn das, was wir Amerikanisch nennen, ist nichts anderes, als der jüdische Geist destilliert ... moderner Kapitalismus ist nicht mehr oder weniger als ein Ausdruck des jüdischen Geistes ...“[1]
Kapitalismus wurde aus dem Gelddarlehen geboren. Geld verleihen ist die Idee an der Wurzel des Kapitalismus. Konsultieren Sie den Talmud und Sie werden finden, daß die Juden eine Kunst aus dem Geldverleihen gemacht haben. Es wurde Ihnen früh beigebracht, das größte Glück in dem Besitz von Geld zu sehen. Sie ergründeten alle Geheimnisse die im Geld verborgen waren. Sie wurden zu Lords des Geldes und zu Herren der Welt ...“[1]

Das Buch „Das Rätsel des jüdischen Erfolges“, das Theodor Fritsch unter Pseudonym schrieb, war eine direkte Antwort auf Sombarts Buch „Die Juden und das Wirtschaftsleben“. In seinem Buch stellte Fritsch fest, daß Sombart im Grunde nur das bestätigt hatte, was die Antisemiten seit 40 Jahren gesagt haben. Daß Sombart nicht öffentlich kritisiert wurde, führte Fritsch darauf zurück, daß dieser kein erklärter Judengegner gewesen sei.

Zitate

  • „So wie des Deutschen Vogel, der Aar, hoch über allem Getier dieser Erde schwebt, so soll der Deutsche sich erhaben fühlen über alles Gevölk, das ihn umgibt, und das er unter sich in grenzenloser Tiefe erblickt.“[2]

Familie

Werner Sombart hatte mit seiner ersten Ehefrau vier Töchter, darunter Clara, die mit dem Entdecker der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, Hans-Gerhard Creutzfeldt, verheiratet war. In zweiter Ehe war Sombart mit Corina (Lebensrune.png 1892; Todesrune.png 1971),[3] einer rumänischen Professorentochter aus einem Grafengeschlecht verheiratet. Sie betrieb einen Salon, in dem sich Künstler, Wissenschaftler und Diplomaten der Weimarer Republik trafen. Aus dieser Ehe stammten der Kultursoziologe Nicolaus Sombart (Lebensrune.png 1923; Todesrune.png 2008) und die Malerin Ninetta Sombart.

Schriften

  • Sozialismus und soziale Bewegung im 19. Jahrhundert, 1896 (PDF-Datei)
  • Die deutsche Volkswirtschaft im 19. Jahrhundert, 1903 (PDF-Datei)
  • Die gewerbliche Arbeiterfrage, 1904 (PDF-Datei)
  • Das Proletariat. Bilder und Studien. Die Gesellschaft, Bd. 1, Rütten & Loening, Berlin 1906 (PDF-Datei)
  • Warum gibt es in den Vereinigten Staaten keinen Sozialismus?, Mohr, Tübingen 1906 (PDF-Datei)
  • Die Juden und das Wirtschaftsleben, Duncker & Humblot, Leipzig 1911 (PDF-Datei)
  • Luxus und Kapitalismus, 1912 (PDF-Datei)
  • Die Zukunft der Juden, 1912 (PDF-Datei)
  • Die deutsche Volkswirtschaft im 19. Jahrhundert, Volksaugabe, 1913 (PDF-Datei)
  • Der Bourgeois: Zur Geistesgeschichte des modernen Wirtschaftsmenschen, 1913 (PDF-Datei)
  • Krieg und Kapitalismus, 1913 (PDF-Datei)
  • Händler und Helden: Patriotische Besinnungen, Duncker & Humblot, München/Leipzig 1915 (PDF-Datei)
  • Der moderne Kapitalismus. Historisch-systematische Darstellung des gesamteuropäischen Wirtschaftslebens von seinen Anfängen bis zur Gegenwart, Endgültige Ausgabe 1916 (PDF-Dateien: Band 1, Band 2 Teil 1, Band 2 Teil 2)
  • Sozialismus und Soziale Bewegung, 1919 (PDF-Datei)
  • Grundlagen und Kritik des Sozialismus, bearbeitet von Werner Sombart, 1919 (PDF-Dateien: Band 1, Band 2)
  • Luxus und Kapitalismus, 1922 (PDF-Datei) (Erster Band von Studien zur Entwicklungsgeschichte des modernen Kapitalismus)
  • Der proletarische Sozialismus, 2 Bände, 1924
  • Die drei Nationalökonomien, 1930
  • Deutscher Sozialismus, Buchholz & Weisswange, Charlottenburg 1934
  • Vom Menschen. Versuch einer geistwissenschaftlichen Anthropologie, Duncker & Humblot, Berlin 1938
  • Noo-Soziologie, Duncker & Humblot, Berlin 1956

Literatur

  • Werner Sombart – Eine Einschätzung. In: „Einheit – Zeitschrift für Theorie und Praxis des wissenschaftlichen Sozialismus“, Heft 3, März 1948, S. 281–284 (Versuch, den Studenten der Ostzone den Volkswirtschaftler Sombart auszutreiben)
  • Das Deutsche Führerlexikon, Otto Stollberg G.m.b.H., Berlin 1934

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 Andrew Carrington Hitchcock: Satans Banker: Die Finanzgeschichte der globalen Vereinnahmung durch Rothschild und Co., J.K.Fischer-Verlag, 2009, ISBN 978-3941956667
  2. Werner Sombart: Händler und Helden (1915), S. 143; Im Text vorher vergleicht Sombart allerdings Juden und Deutsche miteinander. Die Deutschen sollen sich demnach so benehmen, wie es die Juden in der Antike angeblich taten. Weiter geht es im Text dann mit „Adel verpflichtet aber auch ...“
  3. In zweiter Ehe war Sombart mit der 30 Jahre jüngeren Tochter eines rumänischen Universitätsprofessors verheiratet.