Stuyvesant Fish, Hamilton

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Hamilton Fish III (1888-1991)

Hamilton Stuyvesant Fish, auch Hamilton Fish III (Lebensrune.png 7. Dezember 1888 in Garisson, Putnam County, Neuyork; Todesrune.png 18. Januar 1991 in Cold Spring, Putnam County, Neuyork) war ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei, Jurist und Sachbuchautor. Von 1920 bis 1945 war der Isolationist und überzeugte Antikommunist Mitglied im Kongreß der Vereinigten Staaten, wo er als entschiedener Gegner von Franklin D. Roosevelt auftrat.

Familie, Jugend und Ausbildung

Fish war der Sohn von Hamilton Fish II (1849-1936), Enkel des ehemaligen Außenministers Hamilton Fish (1808-1893) und Vater von Hamilton Fish Jr. (1926-1996). Sein Urgroßvater Nicholas Fish (1758–1833) war mit Elizabeth Stuyvesant, einer Nachfahrin von Peter Stuyvesant, Generaldirektor der Kolonie Nieuw Nederland, verheiratet. Er besuchte die St. Petersburg New York Marks School und schloß 1909 sein Studium der Rechtswissenschaften an der Harvard-Universität ab. Fish war ein erfolgreicher Amerikanisch-Fußballspieler, war zweimal in der „All-American-Mannschaft“ und wurde später in die College Football Hall of Fame aufgenommen.

Frühe Jahre

Fish arbeitete im Versicherungsgeschäft und saß von 1914 bis 1916 im Repräsentantenhaus des Staates Neuyork. Im Ersten Weltkrieg war er Hauptmann und Kompaniechef des 369. Infanterie-Regiments, welches auch aus Negersoldaten bestand. Fish erhielt mehrere Auszeichnungen für Tapferkeit.

Politik

1920 gewann er als Republikaner die durch den Rücktritt des US-Vertreters Edmund Platt verursachte Sonderwahl und diente von November 1920 bis Januar 1945 im US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C., wo seine Zeit von scharfer Opposition gegen Franklin D. Roosevelt geprägt war. Nach dem Angriff auf Pearl Harbour unterstützte Fish den Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg. Nachdem er sich 1944 erfolglos um seine Wiederwahl bemüht hatte, trat er als Redner vor Kriegsveteranen auf und verfaßte eine Autobiografie sowie mehrere Bücher. Über die Politik Roosevelts gegenüber dem Deutschen Reich schrieb er u.a.:

„Die Kriegshysterie wurde zur Raserei angeheizt. Die Haßkampagne ging vom Weißen Haus aus.“[1]

Weiterhin beschrieb er Roosevelts Politik mit den Worten, die USA seien „von Roosevelt in den Zweiten Weltkrieg hineingelogen worden.

Tod

Fish wohnte bis zu seinem Tod in Cold Spring, Neuyork, wo er auch verstarb. Er wurde auf dem Friedhof der St. Philip´s Church in the Highlands, Garrison, Neuyork, bestattet.[2][3]

Schriften

  • George Washington in the Highlands, or some unwritten history. Newburgh News, Newburgh, NY 1932.
  • The challenge of world communism. The Bruce publishing company, Milwaukee 1946.
  • The Red plotters. Domestic and Foreign Affairs, New York 1947.
  • Today’s world (Periodikum im Selbstverlag, New York 1947–1948)
  • Lafayette in America during and after the Revolutionary War and other essays on Franco-American relations. Vantage Press, New York 1976. ISBN 0533023149.
  • New York State : the battleground of the Revolutionary War. Vantage Press, New York 1976. ISBN 0533021286.
  • The American people are living on top of a nuclear volcano. Vantage Press, New York 1976. ISBN 0533022363.
  • FDR, the other side of the coin : how we were tricked into World War II. Institute for Historical Review, Torrance, CA 1976. ISBN 0911038647.
  • FDR, the other side of the coin : how we were tricked into World War II. Vantage Press, New York 1976. ISBN 0533022207.
    • Deutsch: Der zerbrochene Mythos – F.D. Roosevelts Kriegspolitik 1933–1945. Grabert-Verlag, Tübingen 1982.
  • An American manifesto of freedom in answer to the manifesto on Communism (1848). Vantage Press, New York 1977. ISBN 0533022371.
  • Tragic deception : FDR and America’s involvement in World War II. Devin-Adair, Old Greenwich, Conn. 1983. ISBN 0815969171.
  • Memoir of an American patriot. Regnery Gateway, Washington, D.C. und National Book Network, Lanham, MD 1991. ISBN 0895265311.

Fußnoten

  1. Hamilton Stuyvesant Fish: Der zerbrochene Mythos – Roosevelts Kriegspolitik 1939-1945, Tübingen 1989, S. 39
  2. Biographie im Biographical Directory of the United States Congress (englischsprachig)
  3. Biographie von Bill McKern (englischsprachig), findagrave.com