Cruz, Ted

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Ted Cruz, 2019-07-18.JPG

Rafael Edward „Ted Cruz“ (Lebensrune.png 22. Dezember 1970 in Calgary, Alberta, Kanada) ist ein Senator in den VSA. Er ist Mitglied der Republikaner, gehört zur Tea-Party-Bewegung und war 2016 Bewerber um das Präsidentenamt der Vereinigten Staaten.

Werdegang

Cruz schloss 1988 als Jahrgangsbester an der Second Baptist High School in Houston ab, studierte dann Politik an der Princeton University (Bachelor 1992) und anschließend Jura an der Harvard University, wo er 1995 sein Berufsdoktorat (J.D.) erlangte. Als Student tat sich der rhetorisch begabte Cruz in hochrangigen Debattierwettbewerben hervor (u. a. Redner des Jahres 1992 in den VSA) und war bei mehreren juristischen Fachzeitschriften in verantwortlichen Positionen tätig.

Nach zwei Jahren als Rechtsreferendar (law clerk), u. a. 1996 am Obersten Bundesgerichtshof (U.S. Supreme Court) bei dem Vorsitzenden Richter William H. Rehnquist, arbeitete Cruz in Washington, D.C. als Rechtsanwalt. 1999 wurde er innenpolitischer Berater im Wahlkampfteam des republikanischen VS-Präsidentschaftskandidaten George W. Bush, damals Gouverneur von Texas, der die Wahl im November 2000 gegen den Demokraten Al Gore äußerst knapp gewann. Im nachfolgenden Rechtsstreit der beiden Kontrahenten um die Gültigkeit des Wahlergebnisses agierte Cruz als strategischer Kopf der republikanischen Seite, bis schließlich der U.S. Supreme Court die von Gore geforderten Nachauszählungen untersagte und damit Bushs Wahlsieg besiegelte. Nach dessen Amtsantritt im Januar 2001 war Cruz zunächst im VS-Justizministerium, dann in der Federal Trade Commission (Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde) tätig, bis er 2003 zum Generalanwalt (Solicitor General) unter dem texanischen Justizminister (Attorney General) Greg Abbott berufen wurde. In diesem Amt vertrat Cruz die Belange des Bundesstaates vor dem U.S. Supreme Court. Nach seinem Ausscheiden (2008) wurde er Partner der privaten Anwaltskanzlei Morgan, Lewis & Bockius in Houston (bis 2013). Zudem war er von 2004 bis 2009 außerordentlicher Professor für Jura an der University of Texas in Austin.

Vor Beginn der Vorwahlen im Februar 2016 führte Donald Trump die bundesweiten Umfragen bei den Republikanern an, gefolgt von Cruz und Marco Rubio, dem ebenfalls kubanischstämmigen Senatskollegen aus Florida, der auch aus dem „Tea-Party“-Lager kam, dem Partei-Establishment aber eher noch vermittelbar erschien, um in der Hauptwahl die Favoritin der Demokraten, die Ex-Außenministerin und fr. First Lady, Hillary Clinton, schlagen zu können. Aus der ersten Vorwahl im kleinen Bundesstaat Iowa ging Cruz als Überraschungssieger hervor, was Beobachter v. a. auf den hohen Anteil christlich-evangelikaler Wähler zurückführten. In New Hampshire und South Carolina siegte dann Trump, während der einstige Favorit Bush nach drei erfolglosen Vorwahlen aus dem Rennen ausstieg. Als beim sog. „Super-Dienstag“ am 1. März mit gleichzeitigen Wahlen in mehreren, demografisch sehr unterschiedlichen Bundesstaaten Trump bei den Republikanern erneut mit großem Vorsprung gewann, gefolgt von Cruz und Rubio, entwickelten sich die weiteren Debatten zwischen den verbliebenen Bewerbern zu wahren Schlammschlachten, wobei das Partei-Establishment sich fast schon verzweifelt gegen den drohenden Durchmarsch Trumps positionierte.

Zitat

  • „Die Antifa ist eine Gruppe von hasserfüllten, intoleranten Radikalen, die ihre verhängnisvolle Agenda durch aggressive Gewalt durchsetzen wollen. [...] Immer wieder haben ihre Handlungen gezeigt, dass ihr einziger Zweck darin besteht, denen, die sich ihren Ansichten widersetzen, Schaden zuzufügen. Der Hass und die Gewalt, die sie verbreiten, müssen gestoppt werden und ich bin stolz darauf, diese Resolution mit Senator Cassidy einzubringen, um genau zu bestimmen, was die Antifa-Mitglieder sind: inländische Terroristen.“twitter, 18. Juli 2019

Mitgliedschaften/Ämter

National Republican Senatorial Committee (seit 2012; Vizevorsitz), Texas Review of Law & Politics (Beirat).

Familie

Ted Cruz ist seit 2001 mit der Investmentbankerin Heidi, geb. Nelson, verheiratet, die bei Goldman Sachs Karriere machte. Das Paar lebt mit zwei Töchtern, Caroline (geb. 2008) und Catherine (geb. 2011), in Houston. Spanisch, die Sprache seines Vaters, hat Cruz nach eigener Aussage nie richtig gelernt – anders als Marco Rubio und der mit einer Mexikanerin verheiratete Jeb Bush. Cruz ist praktizierender Baptist, seine Frau gehört einer Adventistenkirche an.