Kaulbach, Wilhelm von

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(wenige Wochen vor seinem Tode)

Wilhelm von Kaulbach (Lebensrune.png 15. Oktober 1805 in Arolsen; Todesrune.png 7. April 1874 in München) war ein deutscher Maler. Wilhelm von Kaulbach war der Begründer einer berühmten Malerfamilie, darunter sein Sohn Hermann von Kaulbach (1846–1909), sein Neffe und Schüler Friedrich Kaulbach (1822–1903) sowie dessen Sohn Friedrich August von Kaulbach (1850–1920).

Inhaltsverzeichnis

Leben

Kaulbachs Grab und der Siemens'sche Leichenverbrennungsofen

Zu seinem Wirken heißt es:[1]

Einer der bedeutendsten Maler des modernen München, Cornelius' Schüler, von großartigem Schönheitssinn, höchster Lebendigkeit und Energie des Vortrags. Charakteristisch ist einer Reihe seiner berühmtesten Schöpfungen, „Babylonischer Thurmbau“, „Zerstörung von Jerusalem“, „Hunnenschlacht“, das Bestreben, große Vorgänge aus Geschichte oder Sage nach dem Gedankengehalt, den er in ihnen findet, zum gegenstand einer Behandlung zu machen, welche, häufig typischer und allegorisch-symbolischer Ausdrucksmittel sich bedienend, über die Grenzen eigentlicher Historienmalerei weit hinausgeht. Mit dieser philosophischen Richtung hängt eng zusammen eine starke satirische Ader, von glücklichster Wirkung in den zum Theil sehr schalkhaften und komischen Zeichnungen zu Reineke Fuchs. Hochgeschätzt sind seine Illustrationen zu Goethe's, Schiller's und Shakespeare's Dichtungen. Die Hauptleistung seines Lebens ist die geniale Ausschmückung des Treppenhauses im Berliner Museum: eine bildliche Darstellung der gewaltigsten Abschnitte der Weltgeschichte bis auf Luther und die Reformation.


Kurze Einführung in Leben und Schaffen:[2]

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Von seinen Fresken im Neuen Museum Berlin wurde das deutsche Volk während des Zweiten Weltkriegs gegen Deutschland durch anglo-amerikanische Terrorbomber erfolgreich befreit.

Werke (Auswahl)

Literatur

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  • Fritz Ostini: „Wilhelm von Kaulbach“ (1906) (PDF-Datei)
  • Hans Müller: „Wilhelm Kaulbach“, Band 1 (1893) (PDF-Datei)
  • Fritz von Ostini: „Künstler-Monographien, LXXXIV. Wilhelm von Kaulbach. Mit 143 Abbildungen nach Gemälden und Zeichnungen“, Velhagen und Klasing 1906 (PDF-Datei)
  • Victor Kaiser: „Cornelius und Kaulbach in ihren Lieblingswerken“ (1877) (PDF-Datei)
  • Max Schasler: „Die Wandgemälde Wilhelm von Kaulbachs im Treppenhause des Neuen Museums zu Berlin“, 1854 (PDF-Datei)
  • Josefa Dürck-Kaulbach: „Erinnerungen an Wilhelm von Kaulbach und sein Haus, mit Briefen und hundertsechzig Abbildungen“, 1917 (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Kurze Einführung in Leben und Werk in: Adolf Stern, Andreas Oppermann: „Das Leben der Maler. Nach Vasari u. neueren Kunstschriftstellern f. Künstler u. Kunstfreunde bearb. Vom sechzehnten bis zum neunzehnten Jahrhundert“, Band 2, 1864, S. 482ff. (PDF-Datei)

Verweise

Fußnoten

  1. Dreihundert Bildnisse und Lebensabrisse berühmter deutscher Männer“ von Ludwig Bechstein, Karl Theodor Gaedertz, Hugo Bürkner, Leipzig am Sedantage 1890, 5. Auflage (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  2. Unsere Zeit - Deutsche Revue der Gegenwart, 10. Jahrgang Zweite Hälfte, 1874, S. 433ff. (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
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