Menzel, Wolfgang

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Wolfgang Menzel (* 21. Juni 1798 in Waldenburg in Schlesien; † 23. April 1873 in Stuttgart) war ein deutscher Schriftsteller.


Zu seinem Wirken heißt es:[1]

Wolfgang Menzel, geb. am 21. Juni 1798 zu Waldenburg in Schlesien, studierte in Jena, wo er ein eifriges Mitglied der Burschenschaft war, Geschichte und Philosophie und mußte seine Studien in Bonn (1819) fortsetzen, da der Besuch ausländischer Universitäten in Preußen verboten war. Untersuchungen wegen demagogischer Umtriebe entzog er sich durch Aufenthalt in der Schweiz (1820), wo er in Aarau bis 1822 an der Stadtschule Lehrer war. 1824 lebte er in Heidelberg und seit 1825 als Redakteur und Privatgelehrter in Stuttgart bis zu seinem am 23. April 1873 erfolgten Tode. Menzels politische Richtung ist schon durch seine Mitgliedschaft an der deutschen Burschenschaft gekennzeichnet; nach der Julirevolution wandte er sich namentlich gegen das junge Deutschland (gegen ihn Börne: „Menzel, der Franzosenfresser“), in seinen späteren Lebensjahren hat er eine starke Neigung nach der ultramontanen Seite, ohne jedoch seinen nationalen Standpunkt aufzugeben. Von seinem Werke „Die deutsche Litteratur“ (zuerst 1828), welches in Goethe alles Unheil unserer neueren Litteratur sieht, ebenso von seiner „Geschichte der Deutschen“ (seit 1824) sei hier abgesehen. Er findet hier seine Stelle als einflußreicher Journalist und Publizist. (...)


Werke (Auswahl)

  • Furore. Geschichte eines Mönchs und einer Nonne aus dem Dreissigjährigen Krieg, ein Roman (PDF-Dateien: Band 1, Band 2)

Fußnoten

  1. Bilderatlas zur Geschichte der deutschen Nationallitteratur herausgegeben von Gustav Könnecke (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
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