Der Meineidbauer

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FILM

Der Meineidbauer.jpg
Filmdaten
Originaltitel: Der Meineidbauer
Produktionsland: Deutsches Reich
Erscheinungsjahr: 1941
Laufzeit: 94 Minuten
Sprache: deutsch
Filmproduktion: Euphono-Film GmbH
Im Auftrag von: Tobis-Filmkunst GmbH
IMDb: deueng
Stab
Regie: Leopold Hainisch
Regieassistenz: Roland von Rossi
Drehbuch: Jacob Geis
Vorlage: Ludwig Anzengruber (Volksstück)
Produktionsleitung: Erich Palme
Musik: Rudolf Kattnigg
Ton: Adolf Jansen
Kamera: Georg Bruckbauer,
Igor Oberberg
Standfotos: Ernst Knoth
Bauten: Hans Ledersteger,
Ernst Richter
Kostüm: Gertrud Pesendorfer
Aufnahmeleitung: Ernst Körner,
Erich Roehl
Schnitt: Johanna Rosinski
Besetzung
Darsteller Rolle
Eduard Köck Mathias Ferner
O. W. Fischer Franz, sein Sohn
Ilse Exl Vroni
Hertha Agostini Creczenz
Anna Exl Gabi Burger
Ernst Auer Jakob
Mimi Auer-Gstöttner Burger-Lies
Hans Kratzer Höllerer, Bürgermeister
Leopold Esterle Toni
Ludwig Auer Quirin
Anna Zötsch Barbara
Ferdinand Exl Bezirksrichter
Ralph Boddenhuser Gerichtsdiener
Franz Ludwig Kanzleivorstand
Christa Caporrici Erich Kuchar
Julius Brandt
Karl Etlinger
Leo Peukert
Viktor Gehring
Marta Salm
Hans Waschatko
Rudolf Vones
Klaus Pohl
Maria Zidek
Conrad Curt Cappi

Der Meineidbauer ist ein deutscher Heimatfilm von 1941.
Die Uraufführung fand am 18. Dezember 1941statt.

Weitere Stoffverfilmungen

Auszeichnung

Prädikat
  • volkstümlich wertvoll

Handlung

Quelle
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Jahrhunderte ist der Kreuzweghof im Besitz der gleichen Familie. Doch eines Tages verliebt sich ein Kreuzweg, hofbauer in die eigene Magd, Treu und fleißig ist die Gabi, zehn Jahre ist sie auf dem Hof, zwei Kinder hat sie dem Bauern geboren - —

Da stirbt der Bauer nach längerer Krankheit- Sein Stiefbruder, der Mathias, streckt als nächster Anverwandter die Hand nach dem Hof- Verzweifelt kämpft die Gabi vor Gericht für das Recht ihrer Kinder, aber der Mathias schwört, es sei kein Testament da- So verliert die Gabi den Prozeß und ihr Recht- Sie muß mit den Kindern fort, zurück zu der Mutter- — Aber der Mathias hat falsch geschworen, sein eigener Bub. der Franz, überrascht ihn, als er das verborgene Testament verbrennen will. Schwören muß der Bub, daß er immer schweigen wird- —Der Mathias ist ein großer und reicher Bauer geworden- Aber Elend ist für andere Menschen aus seiner Tat erwachsen- Sein falscher Schwur stürzt sie ins Unglück- Die Gabi stirbt früh- Der Jakob, ihr Sohn, ist ein Vagabund, seine Schwester, die Vroni, geht in fremden Dienst auf den Adamshof- Wenig fehlte, und sie erlebte dort das Schicksal ihrer eigenen Mutter- —

Mathias wartet auf die Heimkehr seines einzigen Sohnes Franz. der vor Jahren nach Amerika gegangen ist und nun heimkommen soll, um den Hof zu übernehmen. Erst dann ist für Mathias sein Lebenszweck erfüllt; denn für das Erbe des Sohnes hat er damals die Schuld auf sich geladen. — Der Sohn kommt heim- Aber der Augenblick der ersehnten Freude wird für Mathias zur Vernichtung: denn Franz hat Vroni kennen und lieben gelernt und lehnt es ab, das Erbe des schuldbeladenen Kreuzweghofes anzutreten- Da erscheint Vroni mit dem Beweis, daß Mathias einen Meineid geschworen hat- —

Der Meineidbauer bricht zusammen, als er erkennen muß, daß er verloren ist noch einmal rafft er sich In rasendem Zorn empor, um sich bis zum letzten zu wehren. So wird er fest zum Mörder seines eigenen Sohnes- — Aber die Liebe und die Kraft der jungen Menschen siegt- Den Meineidbauer reißt eine Steinlawine mit sich fort und begräbt mit ihm seine Schuld- Auf dem Kreuzweghof aber wird ein junges und schuldloses Geschlecht hausen, der Erde verschworen, der großen Sendung uralter Kraft getreu: „Der Bauer ist nix, der Hof ist alles".


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