Dreimal Hochzeit

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FILM

Dreimal Hochzeit .jpg
Filmdaten
Originaltitel: Dreimal Hochzeit
Produktionsland: Deutsches Reich
Erscheinungsjahr: 1941
Laufzeit: 95 Minuten
Sprache: Deutsch
Filmproduktion: Wien-Film GmbH
Erstverleih: Terra-Filmverleih GmbH
IMDb: deueng
Stab
Regie: Géza von Bolváry
Regieassistenz: Carl von Barany
Drehbuch: Ernst Eggebrecht,
Ernst Marischka
Produktionsleitung: Viktor von Struve
Musik: Willy Schmidt-Gentner
Ton: Herbert Janeczka
Dialogregie: Hanns Mohaupt
Kamera: Willy Winterstein
Kameraassistenz: Sepp Ketterer
Standfotos: Hans Natge
Bauten: Werner Schlichting,
Kurt Herlth
Kostüm: Erni Kniepert
Aufnahmeleitung: Josef W. Beyer,
Franz Hoffermann
Herstellungsleitung: Viktor von Struve
Schnitt: Arnfried Heyne
Besetzung
Darsteller Rolle
Marte Harell Vera Petrowna
Willy Fritsch Fürst Alexander Woronin
Hedwig Bleibtreu Herzogin Tatjana
Theodor Danegger Fürst Paul
Theo Lingen Veras Cousin Felix
Hermann Brix Leutnant Tatarinoff
Alfred Neugebauer Fürst Gregor
Hans Zesch-Ballot Rittmeister Graf Lievers
Erik Frey Oberleutnant Raswjenko
Ernst Bader Leutnant Mischa
Nikolaj Kolin Verwalter Stepan
Rosa Albach-Retty Tante Nastja
Catharina Reichert Tante Olga
Leo Peukert Kommerzienrat Knoppo
Franz Herterich Großfürst
Richard Eybner Haushofmeister
Franz Böheim Ivan

Dreimal Hochzeit ist ein Liebesfilm von 1941.
Die Uraufführung fand am 24. Juni 1941 im Gloria-Palast in Berlin statt.

Weitere Titel

  • 3 x Hochzeit (weitere Schreibweise)

Handlung

Quelle
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Den Offizieren eines Kosakenregiments wird der kleine Gutshof von Nikolskals Manöverquertier zugewiesen. Als Fürst Alexander Woronin die Bekanntschaft der Gutsherrin Vera Petrowna macht, ordnet er eine Nachtübung an, um allein mit ihr flirten zu können. Aus dem Flirt aber wird eine tiefe, große Zuneigung, und am Ende des Manövers weiß Alexander: die schöne Gutsherrin wird seine Frau. - Vera trifft in Petersburg ein, und der glückliche Alexander stellt sie seiner Familie vor.

Die Herzogin Tatjana, seine Tante, heißt die Braut Alexanders herzlich willkommen, aber die Fürsten Paul und Gregor ahnen gesellschaftliche Verwicklungen, und ihre Befürchtungen bewahrheiten sich: Bosheit und Verleumdung beschwören fast einen Skandal herauf. Alexander, der trotzdem die Hochzeit stattfinden lassen will, wartet vergebens auf Vera. Nur einen Brief hat sie für ihn zurückgelassen.

„Ich liebe Dich, aber ich kann Dich nicht heiraten." - Berlin. Jahre später. Die berühmt,- russische Sängerin Vera Nikolskaja, die in Kürze ihre große Amerikatournee beginnt, tritt in einem Theater des Westens auf. Vera, die schöne Gutsherrin von einst, ist noch dem Zusammenbruch des zaristischen Rußlands von ihrem Theaterbegeisterten Vetter Fedja zur Bühne gebracht und zu einem Weltstar gemacht worden. Sie tritt aus ihrem Hotel und will in einen Taxe steigen, da wendet ihr der Schoför sein Gesicht zu: Alexander, Fürst Woronin!

In dem kleinen russischen Resturant, daß Tante Tatjana, Onkel Paul und Onkel Gregor gehört, feiern Vera und Alexander zum zweiten Male Verlobung. Bald jedoch erkennt Alexander, daß er, der kleine Taxischofför, nicht neuen der gefeierten - Künstlerin bestehen kann, und ein wenig hat er auch Scheu vor der bunten und lauten Welt des Theaters. Diesmal trägt der Brief, der eine Stunde vor der festgesetzten Trauung abgegeben wird, Alexanders Unterschrift. - Vera hat der Bühne, auf der das Russische nur eine Modeerscheinung von kurzer Dauer sein konnte, Valet gesagt und als Mannequin eines großen Modesalons Beschäftigung gefunden. Sie reist mit einem Luxusdampfer, und unterwegs werden schöne Modelle vorgeführt. Da erblickt Vera Alexander.

Er befindet sich in der Gesellschaft einiger Frauen, und es scheint ihm sehr gut zu gehen. Klopfenden Herzens betritt sie die Bar, und jetzt sieht sie, daß Alexander der Barmixer ist. Er stutzt, Veras elegante Erscheinung macht ihn bestürzt, aber nun beginnt die Modenschau, und jetzt gibt es für Alexander kein Halten mehr: mitten aus der Modenschau holt er Vera, und was in all den Lehren nicht gelang, das ist jetzt in wenigen Minuten getan. Der Kapitän des Schiffes vollzieht die Trauung. Die Modenschau geht weiter, Alexander steht hinter seiner Theke und mixt glückstrahlend seiner schönen Frau einen Kuss mit Liebe.

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