Hoffmann, Arne

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Arne Hoffmann
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Arne Hoffmann (Lebensrune.png 12. Mai 1969 in Wiesbaden) ist ein deutscher Medienwissenschaftler, Journalist und Buchautor. Unter dem Pseudonym Cagliostro veröffentlicht er auch erotische Literatur aus dem Bereich des BDSM (Sadomasochismus und verwandte Praktiken). Hoffmann lebt und arbeitet in Heidenrod.

Leben

Hoffmann studierte Literatur- und Medienwissenschaften und erlangte 1996 sein Examen mit einer Arbeit über die Politische Korrektheit in Deutschland. 1997 veröffentlichte er mit Neue Leiden sein erstes Buch unter dem Pseudonym Cagliostro. Seine erotischen und Kriminalromane zeichnen sich durch eine Vermischung von sexuellen Unterwerfungsphantasien mit gesellschaftspolitischen Themen aus.

2001 veröffentlichte Hoffmann sein bisher bekanntestes Buch Sind Frauen bessere Menschen? Als überzeugter Maskulist profilierte er sich in zahlreichen Artikeln und Gesprächen (Rheinischer Merkur, Kölner Stadt-Anzeiger u. v. a.) als ein Vertreter einer sogenannten Männerbewegung in Deutschland. 2003 erreichte er durch die FOCUS-Titelgeschichte „Männerdiskriminierung“ weitere Teile der Öffentlichkeit. Der FOCUS urteilte über „Sind Frauen bessere Menschen?“: „Hoffmanns Buch ist faktensatt (554 Belegquellen), es hat nur einen Makel: Sein Gegenstand ist die Benachteiligung von Männern. Emsig hat der Autor Belege zusammengetragen, um nachzuweisen, dass in unserer Gesellschaft bestimmte aggressive Vorurteile gegen Männer gepflegt und Frauen dadurch privilegiert würden“. Ebenfalls erwähnt wird vom FOCUS der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld mit seinem Buch Das bevorzugte Geschlecht, dessen antifeministische Thesen Hoffmann als „zukunftsweisend“ bezeichnet. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet er als Redakteur und „Gleichstellungsbeauftragter“ für das libertäre Magazin eigentümlich frei.

Arne Hoffmann veröffentlichte zahlreiche Artikel, in denen er sich unter anderem mit Themen wie häuslicher Gewalt gegen Männer und sexuellem Mißbrauch durch Frauen, aber auch mit der Skandal-Berichterstattung von Medien auseinandersetzt.

Neben herkömmlichen Medien bedient sich Hoffmann seit einigen Jahren auch der Neuen Medien um ein breiteres Publikum zu erreichen. Hierbei verfaßt er regelmäßig Beiträge, die er auf seiner persönlichen Weltnetzseite Hinter meinem Schreibtisch veröffentlicht. In einem zweiten Weltnetztagebuch namens Genderama schildert Hoffmann die Geschlechterdebatte aus einer männlichen Perspektive.

Auszeichnungen

Hoffmann erhielt „in Würdigung seiner bahnbrechenden sozialwissenschaftlichen, ökonomischen und juristischen Analysen auf dem Gebiet der Gleichberechtigung der Geschlechter“ als erster und bisher einziger Preisträger den nach dem Philosophen und Journalisten Ernest Belfort-Bax benannten Preis der 2004 gegründeten Kellmann-Stiftung Humanismus und Aufklärung. Ähnlich wie Hoffmann hatte der Antifeminist Bax bereits 1908 eine geschlechtsbezogene Diskriminierung von Männern vor dem Gesetzgeber und bei der Strafzumessung postuliert.

Werke

Buchveröffentlichungen

  • Politische Korrektheit in Deutschland - Zwischen Sprachzensur und Minderheitenschutz., Tectum, 1996, ISBN 3-896-081-179
  • Neue Leiden., Charon-Verlag 1997 (unter dem Pseudonym Cagliostro), ISBN 3-931-406-083
  • Hummeln fallen waagrecht., Seitenblick 1998 (unter dem Pseudonym Cagliostro), ISBN 3-980-539-989
  • Vagina Dentata., Charon 1999 (unter dem Pseudonym Cagliostro), ISBN 3-931-406-113
  • Ausbildung zur perfekten Domina., Erotex 1999 (unter dem Pseudonym Sabrina Schneider)
  • Zucker und Peitsche für Barbara., Marterpfahl 2000 (unter dem Pseudonym Cagliostro gemeinsam mit anderen AutorInnen), ISBN 3-980-610-446
  • Das Lexikon des Sadomasochismus. Der Inside-Führer zur dunklen Erotik: Praktiken und Instrumente, Personen und Institutionen, Literatur und Film, Politik und Philosophie., Schwarzkopf & Schwarzkopf 2000, ISBN 3-896-022-903
  • Das Cagliostro-Lesebuch. Marterpfahl 2000 (unter dem Pseudonym Cagliostro), ISBN 3-980-610-42X
  • Sind Frauen bessere Menschen? Plädoyer für einen selbstbewussten Mann., Schwarzkopf & Schwarzkopf 2001, ISBN 3-896-023-829
  • Das Lexikon der Tabubrüche., Schwarzkopf & Schwarzkopf 2002, ISBN 3-896-025-171
  • Dirty Talking: Die hohe Kunst der sinnlichen Worte - eine unwiderstehliche Verführung., Schwarzkopf & Schwarzkopf 2002, ISBN 3-896-024-124
  • Fox – Wenn du verlierst, bist du Freiwild., Marterpfahl 2002 (unter dem Pseudonym Cagliostro), ISBN 3-980-610-470
  • Gynopolis. Stadt der dominanten Frauen., Marterpfahl 2004 (unter dem Pseudonym Cagliostro), ISBN 3-936-708-10X
  • Lustvolle Unterwerfung., Marterpfahl 2004, ISBN 3-936-708-118
  • Der Kick im Kopf., Schwarzkopf & Schwarzkopf 2004, ISBN 3-896-024-558
  • Winterdämmerung. Dieter Geruschkat Verlag 2005, ISBN 3-937-998-322
  • Onanieren für Profis. Marterpfahl 2005, ISBN 3-936-70816-9
  • Warum Hohmann geht und Friedman bleibt. Antisemitismusdebatten in Deutschland von Möllemann bis Walser. Edition Antaios, Schnellroda 2005, ISBN 3-935063-26-1.
  • Lexikon des Jenseits., Silberschnur 2005, ISBN 3-89845-115-1
  • Wachs in deiner Hand., Marterpfahl 2005 (unter dem Pseudonym Cagliostro), ISBN 3-936708-22-3
  • Machtgeil., Marterpfahl, 2005 (unter dem Pseudonym Cagliostro), ISBN 3-936708-25-8
  • Unberührt. Menschen ohne Beziehungserfahrung - Wege zu erfüllter Liebe und Sexualität., Kreuz, 2006, ISBN 3-7831-2705-X
  • Die Sklavenmädchen von Wiesbaden., Marterpfahl 2006, ISBN 3-936708-27-4
  • Sex für Fortgeschrittene., Marterpfahl 2006, ISBN 3-936708-30-4
  • Dämonenprinz., Ubooks 2006, ISBN 3866080107
  • Nummer Sicher. Marterpfahl 2007, ISBN 3936708355
  • In Leder gebunden. Der Sadomasochismus in der Weltliteratur, Ubooks 2007, ISBN 3866080786
  • Der Fall Eva Herman. Hexenjagd in den Medien., Lichtschlag 2007, ISBN 393956205X
  • Männerbeben., Lichtschlag 2007, ISBN 393956205X

Buchbeiträge

  • Der Club der roten Lichter. In: Böse Geschichten und schmutzige Fotos 3. Charon 1997
  • Die Bloßlegung. In: Schwarze Anblicke. Seitenblick 1998
  • Das Gürteltier. In: Bittersüße Lust. Seitenblick 2001

Zeitschriftenartikel

  • Häusliche Gewalt ist weiblich. In: Novo Nr. 45, 03/04 2000
  • Gegen die Tabu-Mafia – für eine neue Medien-Ethik. In: ef-Magazin Nr. 26, Juli 2002
  • Wenn Männer einstecken. Häusliche Gewalt – ein geschlechtsneutrales Problem? In: Psychoscope, Zeitschrift der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen, Nr. 23, 6/2002
  • Gender Reloaded. In: Quip. Magazin der Wirtschaftsjunioren Nr. 4/2003
  • Tabubruch: Sexueller Missbrauch durch Frauen. In: ef-Magazin Nr. 34, Mai 2003
  • Hohmanns Demontage. Eine Medienanalyse. In: Sezession 4/04[1]

Literatur

  • Sind Frauen bessere Menschen?, in: paps – Die Welt der Väter, Juli 2002
  • Liebe zwischen Lust und Schmerz - Sadomasochismus als Lebensart., in: Ikonen. Zeitschrift für Kunst, Kultur und Lebensart, Nr. 0/1, Herbst 2002
  • Das privilegierte Geschlecht., in: Focus Nr. 15, 7. April 2003

Verweise

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