Balder, Hugo Egon

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Hugo Balder

Balder, Hugo Egon.jpg
Geboren 22. März 1950
in Berlin-Schöneberg
Staatsangehörigkeit BRD
Volkszugehörigkeit Jude
Beruf Fernsehmoderator, Kabarettist, Produzent, Musiker, Schauspieler, Hörspielsprecher

Hugo Egon Balder (Lebensrune.png 22. März 1950 in Berlin-Schöneberg) ist ein halbjüdischer TV-Moderator, Kabarettist, Produzent und Musiker.

Werdegang

Hugo Egon Balder wurde am 22. März 1950 in Berlin geboren. Seine Mutter Gerda Leyerson war Jüdin.[1] Nach dem Krieg heiratete seine Mutter den Katholiken und ehemaligen Wehrmachtsangehörigen Egon Balder, Hugo Egon Balders Vater, der in Berlin einen Textilhandel betrieb. Balder ging, wie er selbst sagte, nicht gerne zur Schule, beschäftigte sich viel lieber mit Musik und der Schauspielerei. Er wurde Schlagzeuger bei der Rockgruppe „Earls“ und gründete mit 17 Jahren die Gruppe „Birth Control“. Von 1970 bis 1973 nahm Balder nach einem kurzen Versuch mit einem Grafik- und Kunststudium Schauspielunterricht an der Schule von Else Bongers in Berlin.

Wirken

Nach Abschluss der Ausbildung erhielt Hugo Egon Balder ein Engagement am Schillertheater in Berlin[2] und hatte im Kabarett „Kom(m)ödchen“ auf der Bühne gestanden.

Hugo Egon Balder erlangte Bekanntheit mit seiner Fernseh-Nuditätenschau „Tutti Frutti“.[1] Danach war er mit der schrillen fetten Lesbierin Hella von Sinnen in der Fernsehserie „Alles nichts oder?!“ präsent. Ab 1993 produzierte er „RTL Samstag Nacht“. 1998 wartete er mit „Die wüste Orient-Show“ und dem Fernsehstück „Silvias Bauch“ auf — seiner Debütarbeit als TV-Regisseur. Es handelte sich, so die Werbung, um „eine liebenswürdige Komödie um zwei Homosexuelle, die Väter werden wollen“. 2003 startete seine neue TV-Serie „Genial daneben“.[1]

Balder war vier mal verheiratet: Elvira (1980), Rosanne (1990), Natascha (1993) und Meral Canan (2000 - Oktober 2008). Aus der Ehe mit der gebürtigen Türkin Meral Canan hat er zwei Kinder. Zur Zeit ist er mit der Kosmetikerin Sabah Meller liiert.

Auszeichnungen

Singles

  • 1973: Isolde / Fischers Fritz fischt frischen Fisch
  • 1973: Maskenball im Hochgebirge / Schmalzer in f
  • 1976: Elvira, hol' dein Strumpfband ab / Zwei Buletten und eine Gitarre
  • 1979: Wir zieh'n uns aus / Wuschel-Kuschel-Kätzchen
  • 1979: Greenhorn (instrumental) / Romantica als „Wild Egon & his crazy Piano“
  • 1982: Kurfürstendamm / Lehmann
  • 1982: Schwarzfahrn
  • 1983: Raus aus'm Wohnklo – rein in die Disco / So einfach
  • 1984: Erna kommt / Faß mich nicht an
  • 1985: Toot Toot
  • 1986: Ein Eigentor
  • 1988: Nimm's easy – sei happy (Interpretation von Don’t Worry, Be Happy) / Streetwalk
  • 1990: Itsy Bitsy Teeny Weeny … (Deutscher Original-Remix)

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 David Korn: Wer ist wer im Judentum? - FZ-Verlag ISBN 3-924309-63-9
  2. Internationales Biographisches Archiv 36/2006