Bergius, Friedrich

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Dr. Friedrich Bergius (1884–1949), Träger des Nobelpreises für Chemie

Friedrich Bergius (Lebensrune.png 11. Oktober 1884 in Goldschmieden bei Breslau; Todesrune.png 31. März 1949 in Buenos Aires) war ein deutscher Chemiker und Träger des Nobelpreises für Chemie (1931).

Leben

Friedrich Bergius kam als Sohn eines Chemiefabrikanten auf die Welt. Er studierte Chemie in Breslau und Berlin und promovierte. Er entwickelte ein Verfahren zur Kohlehydrierung (Gewinnung von Benzin aus Kohle), welches später durch Matthias Pier so verfeinert wurde, daß das Deutsche Reich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges führend auf diesem Gebiet wurde. Die als Bergius-Pier-Verfahren bezeichnete Methode sicherte die Benzinversorgung des Reiches auch in Zeiten der Einkreisung. Bergius gelang weiterhin die Gewinnung von Traubenzucker aus Holz sowie die Entwicklung einer Methode zur Umwandlung von Äthylen in Glykol. Er wirkte als führender Mitarbeiter der „Goldschmidt AG“ in Essen und als Generaldirektor der „Deutschen Bergin AG“ für Kohle und Erdölchemie in Heidelberg.

Nach dem Ende des 1939 von England entfesselten europäischen Krieges, der durch den Eintritt der VSA zum Weltkrieg wurde, emigrierte er nach Argentinien und unterstützte als Berater die dortige Regierung bei der industriellen Erschließung des Landes. Er starb in Buenos Aires.[1]

Sonstiges

Friedrich Bergius war zweimal verheiratet und hatte zwei Kinder, die aus seiner ersten Ehe stammten.

Verweise

Fußnoten

  1. Prominente ohne MaskeDrittes Reich, S. 28, FZ-Verlag, 1998, ISBN 3924309396