Bohr, Niels

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Niels Bohr (1922)

Niels Henrik David Bohr (Lebensrune.png 7. Oktober 1885 in Kopenhagen; Todesrune.png 18. November 1962 ebenda) war ein jüdischer Physiker. Er erhielt den Nobelpreis für Physik im Jahr 1922 „für seine Verdienste um die Erforschung der Struktur der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlung“.

Leben

Er wurde als Sohn des Physiologieprofessors Christian Bohr und dessen jüdischer Ehefrau Ellen (geb. Adler) geboren. Nach jüdischem Rasseverständnis gilt er somit als Jude. Nach der Promotion ging er nach England an die Universität von Cambridge. 1913 bezog er die experimentellen Ergebnisse Ernest Rutherfords und die theoretischen Überlegungen Max Plancks und Albert Einsteins in seine Forschungen mit ein und entwickelte das nach ihm benannte Atommodell. 1916 wurde er Professor für Physik an der Kopenhagener Universität und erhielt 1922 für seine Forschungen über die Atomstruktur den Nobelpreis für Physik. Ab 1935 befaßte er sich vor allem mit Fragen der Kernphysik und entwickelte 1939 eine Theorie der von Otto Hahn und Fritz Straßmann entdeckten Kernspaltung. 1943 zog er in die VSA und arbeitete dort mit Begeisterung am Bau der Atombombe mit, nach deren Abwurf auf Hiroshima und Nagasaki ging er wieder nach Dänemark zurück. 1957 erhielt er die erste „U.S. Atoms for Peace“-Ehrung.

Mitgliedschaften

Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften, Preußischen Akademie der Wissenschaften, Akademie der Wissenschaften der DDR, Accademia dei Lincei, Ungarischen Akademie der Wissenschaften.

Auszeichnungen

Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse), Träger der Copley Medal, Träger des Elefantenordens, Träger des Atoms for Peace Award

Siehe auch

Verweise