Planck, Max

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Prof. Dr. phil. habil. Dr. h. c. mult. Max Planck war Ehrendoktor zahlreicher Universitäten, darunter Athen, Berlin, Cambridge, Frankfurt/M., Glasgow, Graz, London, München und Rostock (u. a. Dr. rer. nat. h. c., Dr. med. h. c. und Dr.-Ing. h. c.; er war Mitglied aller deutschen sowie deutsch-österreichischen Akademien der Wissenschaften sowie Mitglied derartiger Institutionen in 12 weiteren Nationen, darunter Rußland und die VSA. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen gehören der Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main (1946) und die Ehrenmitgliedschaft sowie Ritterschaft der „International Mark Twain Society“.

Maximilian „Max“ Karl Ernst Ludwig Planck[1] (Lebensrune.png 23. April 1858 in Kiel; Todesrune.png 4. Oktober 1947 in Göttingen) war ein deutscher Physiker und Nobelpreisträger für Physik.

Leben und Wirken

Max Planck war das sechste Kind des Rechtsprofessors Heinrich Ludwig Planck und seiner Frau Emma, geb. Patzig. Nach dem Abitur studierte er Naturwissenschaften und Mathematik in München und Berlin.

Von 1889 bis 1926 lehrte er in München, Berlin und Kiel. Seine Doktorarbeit, die er im Jahre 1879 über den zweiten Hauptsatz der Wärmetheorie schrieb, lenkte bereits die Aufmerksamkeit der Fachkreise auf den jungen Forscher. Nach wissenschaftlich höchst bedeutsamen Arbeiten auf dem Gebiet der Thermodynamik und der Wärmestrahlung gelang Planck im Jahre 1900 die Aufstellung eines Strahlengesetzes, das seinen vollkommenen Ausbau in der berühmten Planck’schen „Quantentheorie“ erfuhr. Diese Theorie übte tiefgehende Einwirkungen auf die anorganischen Naturwissenschaften, die Astronomie und die Naturphilosophie aus. Für seine, die klassische Physik revolutionierenden, Erkenntnisse erhielt er 1918 den Nobelpreis. Von 1930 bis 1937 war er Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. 1938 gab er im Alter von 80 Jahren das Amt als ständiger Sekretär der Preußischen Akademie der Wissenschaft ab.

Nachkriegszeit

Max Planck selbst entging nur knapp einem alliierten Bombenangriff der „Befreier“, der sein Haus in Berlin-Grunewald und seine Forschungsstätten vernichtete. Nach der sogenannten „Befreiung“ und seiner Übersiedlung nach Göttingen war er 1946 Ehrenpräsident (seit 1930 Präsident) der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, die nach seinem Tod in Max-Planck-Gesellschaft umbenannt wurde.[2]

Max_Plancks Grab
Göttingen, Stadtfriedhof
Inschrift der Grabplatte

Schriften (Auswahl)

  • Die mechanische Wärmetheorie (1876) (PDF-Datei)
  • Über Gleichgewichtszustände isotroper Körper in verschiedenen Temperaturen (1880) (PDF-Datei)
  • Das Princip der Erhaltung der Energie (1887) (PDF-Datei)
  • Schulreden 1892 (PDF-Datei)
  • Grundriss der allgemeinen Thermochemie. Mit einem Anhang: Der Kern des zweiten Hauptsatzes der Wärmetheorie (1893) (PDF-Datei)
  • Vorlesungen über Thermodynamik (1897) (PDF-Datei)
  • Vorlesungen über die Theorie der Wärmestrahlung (1906) (PDF-Datei)
  • Einführung in die Mechanik deformierbarer Körper (1919) (PDF-Datei)
  • Das Wesen des Lichts: Vortrag 1920 (PDF-Datei)
  • Einführung in die Theorie der Elektrizität und des Magnetismus. Zum Gebrauch bei Vorträgen, sowie zum Selbstunterricht (1922) (PDF-Datei)

Filmbeiträge

Selbstdarstellung im Filmportrait von 1942:

Literatur

  • Max Born: Max Planck, in: Hermann Heimpel, Theodor Heuss, Benno Reifenberg (Hrsg.): Die großen Deutschen. Deutsche Biographie. Fünf Bände, Prisma Verlag, Gütersloh, 1978, 3.700 Seiten [Nachdruck der überarbeiteten Ausgabe von 1966 des 1956 neu aufgelegten gleichnamigen Werkes von Willy Andreas u. Wilhelm von Scholz aus den Jahren 1935–1937], Bd. 4, S. 229–241

Fußnoten