Bootsunglück vor Lampedusa 2013

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Lampedusa-Karte

Am 3. Oktober 2013 ereignete sich ein Bootsunglück vor Lampedusa. Vor der Küste der italienischen Insel Lampedusa sank ein mit etwa 545 illegalen Einwanderern aus Somalia und Eritrea beladener 20 Meter langer Kutter, der aus der libyschen Hafenstadt Misrata kam. Die italienische Küstenwache und einheimische Fischer retteten 155 Personen, ca. 390 ertranken.

Ungesetzlicher Grenzübertritt ist nach dem Recht der Europäischen Union und Italiens verboten. Gleichwohl nennen die europäischen Helfer und Unterstützer der Kriminellen diese „Flüchtlinge“ und machen den europäischen Regierungen humanitaristische Vorhaltungen, um ein ungezügeltes Eindringen von Afrikanern nach Europa zu erreichen und die Gruppeninteressen der Europäer nachhaltig zu schädigen.

Am 11. Oktober 2013 kamen weitere 34 Personen zwischen Malta und Lampedusa ums Leben, 206 Afrikaner wurden von der maltesischen Marine aus dem gekenterten Boot gerettet.

Sehr wahrscheinlich erscheint, daß schon beim Ankauf der Boote nicht die Seesicherheit wichtig ist, sondern die Sinkbarkeit. Da nach internationalem Recht jeder Staat in seinen Hoheitsgewässern Seenotrettung zu leisten hat, sollen die Boote der Menschenhändler von den Insassen selbst zum Sinken gebracht werden, um das Land zu erreichen.

Kommentare

1.250 Grenzverletzer aus Afrika begehren Einlaß in das von der EU bereitgestellte Aufnahmelager Lampedusa mit 350 Plätzen – täglich treffen hier neue Boote mit Dritte-Welt-Invasoren ein.

Michael Klonovsky kommentierte die Ereignisse und die Debatte wie folgt:

  • „Jeder europäische Politiker würde seine Existenz riskieren, wenn er sagte, wir dürfen keine afrikanischen Armutsflüchtlinge aufnehmen, weil das Millionen andere als Ermunterung verstünden; kein europäischer Politiker gerät in Schwierigkeiten, wenn er Europäerinnen zur Hintanstellung des Kinderwunsches und gegebenfalls zur Abtreibung ermuntert. Etwa ein Drittel der ohnehin raren eigenen Föten beseitigen und stattdessen unausgebildete ethnisch und kulturell Fremde ins Land lassen, und das alles nur, damit sich ein paar Gauner als Frauenselbstverwirklichungsversteher und Humanitaristen feiern lassen können: das ist die ‚europäische Idee’ in nuce. […] P.S.: Eine Leserin fragt, ob ich es denn nicht für möglich hielte, dass jemand tatsächlich ein Humanitarist sein könnte: Aber ja! Jeder, der einen Flüchtling bei sich daheim beherbergt! Wohingegen diejenigen, die sich mit der Forderung aufblasen, irgendwer möge irgendwo jemanden aufnehmen, weit weg am besten, eben Gauner und Spitzbuben sind.“ — Michael Klonovsky, Tagebuch am 9. Oktober
  • „Was lehrt uns das neuerliche Flüchtlings-Drama vor Lampedusa? Vor allem die Hilflosigkeit der Westeuropäer gegenüber dem wachsenden Einwanderungsdruck aus Afrika, wo inzwischen über eine Milliarde Menschen leben, also dreimal so viele wie in Mittel- und Westeuropa (vor hundert Jahren hatten Deutschland und Frankreich zusammen etwa so viele Einwohner wie der gesamte schwarze Kontinent). Aus moralischen Gründen muss sich der Realismus maskieren und entrüstet tun, aber was Europa mit unausgebildeten jungen Männern aus Schwarzafrika anfangen kann, lässt sich z. B. in Marseille gut studieren. 20, 30 Millionen von ihnen – womöglich nur ein Bruchteil von denen, die kommen wollen –, und Europa wäre erledigt. Afrika ist offenkundig nicht imstande, sich allein zu helfen, die europäischen Entwicklungshilfen haben im Wesentlichen Diktatoren und Bürgerkriege finanziert, die wirtschaftliche und vor allem die Sicherheits-Lage in den meisten afrikanischen Ländern ist hinreichend übel, um das Risiko, im Mittelmeer zu ersaufen, nicht sonderlich abschreckend erscheinen zu lassen, und Westeuropa, das ohnehin seine Probleme hat mit gewissen Einwanderern aus muslimischen und südosteuropäischen Ländern, verheddert sich in seinen moralischen Standards. Wer heute fordert, die Flüchtlinge aufzunehmen, sollte sich über die Folgen seines kurzen öffentlichen Prestigegewinns im Klaren sein oder keine Kinder haben. Je mehr Flüchtlinge Europa hereinlässt, desto mehr von ihnen werden sich logischerweise auf den Weg machen. Europa ist nicht imstande, den afrikanischen Bevölkerungsüberschuss aufzunehmen, man würde es in Afrika nicht einmal bemerken, wenn Europa als ziviler Raum erledigt wäre. Kein Arbeitsmarkt, kein Sozialsystem, kein Bildungssystem kann das auffangen. Kein ‚klassisches’ Einwanderungsland käme auch nur auf die Idee.
    Der Kontinent, auf welchem die Menschenrechte erfunden wurden, wird womöglich – wahrscheinlich, höchstwahrscheinlich – an ihnen zugrunde gehen. Ein, aus der Ferne betrachtet, amüsanter Gedanke übrigens: Wir nehmen die Zerstörung des tatsächlichen Europa, vor allem des Wunderwerks seiner Städte, in den Kauf, um das (spät)europäische Ideal zu erhalten. Und es gibt kein Mittel dagegen – außer eines. Aber das lernt sich nicht über Nacht, um dorthin zu kommen, muss der Kontinent so leiden, dass er seine Restseele verliert, wobei es dann natürlich zu spät sein könnte ...“ — Michael Klonovsky, Tagebuch am 5. Oktober

Siehe auch

Literatur

  • Frank Böckelmann: Jargon der Weltoffenheit. Was sind unsere Werte noch wert? Edition Sonderwege bei Manuscriptum, Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, Waltrop und Leipzig 2014, ISBN 978-3-937801-96-4
  • Kelly M. Greenhill: Massenmigration als Waffe – Vertreibung, Erpressung und Außenpolitik, Kopp Verlag, Rottenburg 2016 [432 Seiten], ISBN 978-3-864452-71-0 (amerikanische Originalausgabe: Weapons of Mass Migration. Forced Displacement, Coercion, and Foreign Policy. Cornell University Press, Ithaca/London 2010 [342 Seiten])

Verweise