Italien

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Republik Italien
Flagge
Wappen
Flagge Wappen
Amtssprache Italienisch
Hauptstadt Rom
Staatsform Parlamentarische Republik
Regierungssystem Parlamentarismus
Staatsoberhaupt Staatspräsident Sergio Mattarella,
(Seit 3. Februar 2015)
Regierungschef Ministerpräsident Giuseppe Conte,
(Seit 1. Juni 2018)
Fläche 301.336 km²
Einwohnerzahl 61.150.000 Ew.
(2016)
Währung Euro (1 € = 100 ct)
Gründung 1861
Nationalhymne Il Canto degli Italiani
Nationalfeiertag 25. April, 2. Juni
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März bis Oktober)
Kfz-Kennzeichen I
ISO 3166 IT, ITA, 380
Weltnetz-TLD .it
Telefonvorwahl +39
Italien in seinen völkerrechtlichen Grenzen, fälschlicherweise jedoch mit dem Gebiet Istrien eingezeichnet
Italien in seinen völkerrechtlichen Grenzen, fälschlicherweise jedoch mit dem Gebiet Istrien eingezeichnet

Italien (ital. Italia) ist ein im Jahre 1861 als Königreich Italien geschaffener Kunststaat in Europa, der zum größten Teil auf der vom Mittelmeer umschlossenen Apenninhalbinsel besteht. Dabei wurden völlig verschiedene Regionen mit verschiedener rassischer Zusammensetzung zusammengepreßt und unter der Sammelbezeichnung „Italien“ vereinigt und die Bewohner Italiener bezeichnet. Ein Teil des derzeitigen nördlichen Italien besteht aus annektierten Gebieten fremder Staaten (→ Südtirol).

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Italien ist unter anderem bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Architektur, Autos, Fußballspieler, Forschung, Kunst, Filme, Musik und Touristenziele. Das Gebiet des heutigen Italien war in der Antike die Kernregion des Römischen Imperiums mit Rom als dessen Hauptstadt. Außerdem war die heute italienische Toskana das Kernland der Renaissance. Seit dem Risorgimento besteht der moderne italienische Staat.

Die Hauptstadt des derzeitigen Staates ist Rom. Angrenzende Nationen sind die Französische Republik (Länge der gemeinsamen Staatsgrenze: 488 km), die Schweizerische Eidgenossenschaft (734,2 km), die Republik Österreich (430 km), der Staat von Slowenien (232 km), die Republik Kroatien (über eine Seegrenze), die Enklaven San Marino (39 km) und die Vatikanstadt (in Rom, 3 km).

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1872 26.800.000[1]
1936 42.993.602[1]
2016 61.150.000[2]

Geschichte

Königreich Italien in den Jahren 1866–1870 mit Kirchenstaat (unter französischem Schutz)

Gründung

Deutscher Soldat in der Tropenuniform des Heeres in Italien, als das Land vor dem „Fall Achse“ noch Freund und Waffengefährte war.

Italien wurde im Jahre 1861 ausschließlich von Freimaurern gegründet.[3]

Vertreibung

In Deutschland ist kaum bekannt, daß auch Italien eine negative Geschichte der Vertreibung hat, die nicht minder „umstritten“ ist und zumindest bis vor wenigen Jahren noch einem massiven Tabu unterlag. Die Kontroversen über die deutschen und italienischen Vertriebenen weisen viele Parallelen auf, wobei sich in Italien (wie bei so vielen geschichtspolitischen Themen) zunehmend eine „revisionistische“ Tendenz durchsetzt.

Zwischen 1943 und 1960 verließen etwa 350.000 Italiener die istrischen und dalmatinischen Landstriche, die seit 1918 zum territorialen Streitobjekt zwischen Italien und Jugoslawien geworden waren. Istrien wurde 1919 durch den Vertrag von St. Germain Italien zugeschlagen, während Dalmatien Bestandteil des neugegründeten „Königreichs der Slowenen, Kroaten und Serben“ wurde. Das kroatische Danzig hieß Fiume, und wurde 1919/20 vorübergehend von Gabriele d‘Annunzios Arditi besetzt, ehe es 1924 zu Italien kam.

Während des Zweiten Weltkriegs radikalisierte sich die Situation. Ausgerechnet die ultranationalistische kroatische Ustascha kollaborierten mit Mussolini bei der Besetzung Dalmatiens, der dort – ebenso wie in Istrien seit den zwanziger Jahren – eine aggressive Italianisierungspolitik in Gang setzte. Bald waren diese Küstenstriche in den balkanischen Partisanenkrieg zwischen Ustascha, Faschisten, Wehrmacht und Tito-Anhängern verstrickt. Ihren schrecklichen Höhepunkt erreichte die Eskalation schließlich in den berüchtigten „Foibe-Massakern“, die zum Großteil nach der Kapitulation der Republik von Salò am 25. April 1945 stattfanden. Die Täter waren kroatisch und slowenisch-stämmige Tito-Partisanen, die Opfer überwiegend italienische Zivilisten. Die Leichen wurden in Massen in die Karsthöhlen (=Foibe) geworfen. Wie überall in solchen Fällen (in Deutschland ist Dresden das jüngste Beispiel dafür), kursieren erheblich von einander abweichende Opferzahlen mit einem Umfang vom 5.000 bis 30.000 Ermordeten.

Wie die deutschen Vertriebenen, gehörten die istrisch-dalmatischen Esuli und Foibe-Opfer nach dem Krieg zu den Verlierern der Geschichte, deren Schicksal heruntergespielt und vertuscht wurde. Während allerdings die deutschen Vertriebenen in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg allein schon aufgrund ihrer Zahl eine beträchtliche Rolle im öffentlichen Bewusstsein der Bundesrepublik spielten, waren die italienischen Vertriebenen ungleich isolierter.

So blieb das Andenken an die „Foibe-Massaker“ auf lokale Vertriebenenverbände und rechte Kreise beschränkt. Ähnlich wie die deutsche Antifa bekämpft die extreme Linke Italiens das Thema als unzulässigen „Opfermythos“.[4]

Politik

Einwanderung und Überfremdung

Siehe: Ausländer und Überfremdung in Italien

Gesetz über Sicherheit und Immigration besagt: Illegal in die Republik Italien einzureisen, ist ein Vergehen, das mit bis zu 10.000 Euro Strafe und der sofortigen Abschiebung geahndet wird. Wer Illegale beherbergt, riskiert bis zu drei Jahren Gefängnis.[5]

Aufgrund seiner Lage an Außengrenze des Schengen-Raums ist Italien, ähnlich wie Bulgarien, Griechenland, Polen und Spanien, ein Einfallstor für kriminelle Einwanderer (→ Kriminelle See-Einwanderung). Italien verstößt dabei, wie die zuvor erwähnten Länder, systematisch gegen die Drittstaatenregelung, indem es Asylbetrüger mit amtlichen Dokumenten ausstattet, die zur Weiterreise in mittel- und nordeuropäische EU-Staaten (z. B. BRD, BRÖ, Schweden) nötig sind.[6] Aus Libyen, das für negride Afrika-Auswanderer eines der Haupttransitländer auf ihrem Weg nach Europa ist, landeten alleine 2014 170.000 Asylforderer in Italien an. [7]

Der ehemalige italienische Nationaltrainer Arrigo Sacchi äußerte 2015, daß „Stolz und nationale Identität“ Italiens verloren gingen, wenn zu viele schwarze Fußballspieler der italienischen Fußballnationalmannschaft angehörten. Er wurde deshalb als Rassist bezeichnet, bestritt aber einer zu sein.[8]

Bildungspolitik

2010 beschloß das Bildungsministerium, den Anteil ausländischer Schulkinder pro Klasse auf 30 Prozent zu begrenzen. Damit solle die Entstehung von – so wörtlich – „Ghetto-Klassen“ verhindert werden.[9][10]

Wirtschaft und Finanzen

1922
Die wirtschaftliche und die finanzielle Lage Italiens sei ernst. Es müßten große Ersparnisse gemacht werden um den Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen ... und sich alle zusammentun, um das Land zu retten. Die wirtschaftliche Solidarität Europas müsse wieder hergestellt werden.

sagte der frühere Ministerpräsident Ritti auf einer Rede in Lauria im Oktober 1922.[11]

2012

Der Finanzhaushalt des Staates ist ins besondere auf Grund der permanent wechselnden Regierungsparteien in desaströsem Zustand. Die Regierung gibt seit Jahren erheblich mehr Geld aus, als sie durch Steuern und EU-Zuschüsse einnimmt. Allein für Zinsen müssen die Italiener jährlich Milliarden Euro bezahlen.

Ebenso unverantwortlich können mangels gesetzlicher Regelungen die Banken agieren und weit über die Spareinlagen hinaus an der Börse spekulieren. Die italienische „Banca Network Investimenti“ ging unangekündigt bankrott und hat ihre Zahlungen seit dem 1. Juni 2012 eingestellt. Die Kunden der Bank meldeten, sie bekommen kein Geld an den Schaltern und aus dem Automaten und können keine Zahlungen durchführen.

Siehe auch

Literatur

  • Woldemar Kaden: Neue Welschland Bilder und Historien, 1886 PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Heinz Holldack: Söhne der Wölfin, Frankische Verlagsuchhandlung, 1937

Filmbeitrag

Italien 1938
Veteranentreffen in Italien in den 1930er Jahren
„Italien- der Freimaurerstaat“ (conrebbi)

Verweise

Fußnoten

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