Burg (bei Magdeburg)

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Burg bei Magdeburg

Wappen von Burg
Staat: Deutsches Reich
Gau: Magdeburg-Anhalt
Landkreis: Jerichower Land
Provinz: Provinz Sachsen
Einwohner (2009): 24.362
Bevölkerungsdichte: 148 Ew. p. km²
Fläche: 164,02 km²
Höhe: 54 m ü. NN
Postleitzahl: 39288
Telefon-Vorwahl: 03921
Kfz-Kennzeichen: JL
Koordinaten: 52° 16′ N, 11° 51′ O
Burg bei Magdeburg befindet sich seit 1945 entweder unter Fremdherrschaft oder wird durch die BRD oder BRÖ staatsähnlich verwaltet.
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Bürgermeister: Jörg Rehbaum (SPD)

Burg ist eine im Landkreis Jerichower Land gelegene Kreisstadt im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt. Erste urkundliche Erwähnung fand der Ort am 1. Oktober 948.

Lage

Burg liegt etwa 25 Kilometer nordöstlich der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg. Die Ortschaft liegt durch die Oberkirche Unser Lieben Frauen und die Unterkirche St. Nicolai an der Straße der Romanik.

Geschichte

Die Stadt Burg wird am 1. Oktober 948 erstmals erwähnt. Begünstigt wurde die Ansiedlung, weil der Höhenrand des nordwestlichen Flämings über der wasserführenden Ihle- und Elbniederung mit seinem teilweise fruchtbaren und wildreichen Gelände günstige Daseinsbedingungen bot. Greifbar setzte die Vorgeschichte Burgs mit dem Neolithikum (jüngere Steinzeit) ein, etwa mit dem Beginn des 3. Jahrtausends v. u. Z. Bodenfunde aus der Bronzezeit und dann der Eisenzeit dokumentieren die weitere Frühgeschichte Burgs.

Beiderseits des Ihleufers entwickelte sich eine Ober- und Unterstadt unter getrennter Verwaltung. Im frühen 13. Jahrhundert erhielten beide Siedlungen eine gemeinsame Befestigung (neue Wehrmauern mit Türmen). Zu dieser Zeit gehörte Burg bereits zu den wirtschaftlich bedeutendsten und wehrhaftesten Städten der Region und war im 15. Jahrhundert nach Magdeburg und Halle die drittgrößte Stadt im Erzstift Magdeburg.

Einige bedeutende Menschen weilten in der Stadt Burg. Theodor Fontane war in Burg als Apothekenhelfer tätig und der Militärtheoretiker Karl von Clausewitz, dessen Lehren vom Krieg in fast allen Militärhochschulen weltweit gelehrt werden, wurde hier geboren. Die auch international beachtete Grabstätte Carl von Clausewitz’ ist auf dem Burger Ostfriedhof zu finden. Eine Erinnerungsstätte befindet sich in seinem Elternhaus in der Schulstraße 12. Den Namen der 1933 in Burg geborenen Schriftstellerin Brigitte Reimann trägt die Stadtbibliothek in der Berliner Straße 38. Auch der bekannte Organist und Komponist Joachim a Burck ist 1546 in Burg geboren. Die Kreismusikschule des Landkreises und eine Straße tragen seinen Namen. Zahlreiche Kirchen, Mauerreste und Tortürme sind Zeuge der großen Vergangenheit dieser Stadt.

BRD

Am 24. Mai 2009 wurde Burg aufgrund seiner besonders linientreuen und anpasserischen Politik vom BRD-Regime offiziell zum „Ort der Vielfalt“ erklärt[1].

Stadtgliederung

Stadtteile

Bevölkerungsentwicklung Burgs 1816-2008
  • Blumenthal
  • Gütter
  • Madel

Eingemeindete Ortschaften

  • Detershagen
  • Ihleburg
  • Niegripp
  • Parchau
  • Schartau
  • Reesen

Wohnplätze

  • Obergütter
  • Überfunder
  • Waldfrieden
  • Waldschule
  • Brehm

Bekannte, in Burg geborene Personen

Fußnoten