Christlich-Soziale Union in Bayern

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CSU - Wahlplakat zur Kanzlerkandidatur von Franz Josef Strauß 1980

Die Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (CSU) ist eine angeblich christlich-konservative Partei in Bayern. Bei Gegnern des herrschenden politischen Systems zählt sie zu den BRD-Blockparteien. Sie hat 144.370 Mitglieder (Stand: Juli 2016), mit weiterhin abnehmender Tendenz. Der Mitgliederschwund zum Jahr 2015 betrug 1,5 Prozent.[1] Auf Bundesebene bildet sie im Deutschen Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft mit ihrer Schwesterpartei, der CDU (CDU/CSU-Bundestagsfraktion).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ablehnung des Grundgesetzes

Bei der Verabschiedung des Grundgesetzes sahen sich die CSU-Abgeordneten Kleindienst, Kroll, Laforet, Pfeiffer, Seibold und Schwalber „nicht in der Lage, dem Grundgesetz in der vorliegenden Fassung zuzustimmen“. Als Gründe gaben sie an, daß die Bundesländer bei der Bildung des Gesamtwillens nicht angemessen beteiligt würden und daß das Grundgesetz „keinen Schutz gegen eine unheilvolle Entwicklung des Parteiwesens durch eine Wiederholung der Parteienzersplitterung“ biete.

Mit Ja stimmten nur zwei CSU-Abgeordnete, Kaspar Gottfried Schlör und Karl Sigmund Mayr, Vorsitzender des CSU-Bezirksverbands Mittelfranken. Am 20. Mai 1949 votierte auch der Bayerische Landtag mit den Stimmen der CSU-Mehrheit gegen das Grundgesetz, allerdings mit der Maßgabe, das Grundgesetz anzuerkennen, wenn zwei Drittel der Bundesländer es ratifizieren würden. Die CSU-Staatsregierung hatte dem Landtag empfohlen, das Grundgesetz abzulehnen.

Derzeitige Wahlergebnisse und Sitze

Wahl Datum Wahlergebnis Veränderung Sitze Veränderung
Wahl zum 19. Deutschen Bundestag 22. September 2014 6,2 Prozent −1,2 46 −10
Wahl zum Europäischen Parlament 25. Mai 2014 5,3 Prozent −1,9 5 −3
Landtagswahl in Bayern 22. September 2014 47,7 Prozent +4,3 101 +9

Verweise

Fußnoten

  1. Mitgliederschwund der etablierten Parteien, Junge Freiheit, 12. Juli 2016
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