Söder, Markus

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Söder zeigt sich gerne und regelmäßig als Konservativer, um von der Umvolkungspolitik des BRD-Regimes abzulenken

Markus Söder (Lebensrune.png 5. Januar 1967 in Nürnberg) ist ein deutscher Journalist und Politiker der BRD-Blockpartei CSU. Bis März 2018 verwaltete er das Amt des „Staats“-Ministers für Finanzen in Bayern, zuvor war er „Staats“-Minister für Umwelt und Gesundheit (2008–2011). Im März 2018 wurde er Nachfolger von Horst Seehofer als Ministerpräsident des BRD-Bundeslandes Bayern und im Januar 2019 als Vorsitzender der CSU.

Werdegang

Markus Söder, ev.-luth., wurde am 5. Januar 1967 als Sohn von Max Söder, eines Maurermeisters, und Renate Söder in Nürnberg geboren. Er hat noch eine Schwester Heike. Er besuchte die Dunant-Grundschule in Nürnberg, danach das Albrecht-Dürer-Gymnasium und studierte, nach dem Ehrendienst bei der Bundeswehr im Transportbataillon 270, 1987-1991 in Erlangen Jura. Er war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Das Erste Juristische Staatsexamen legte Söder 1992 ab. 1983 wurde er Mitglied der Jungen Union (JU) und der Christlich-Sozialen Union (CSU) in Bayern. 1998 promovierte er zum Thema bayerische Kommunalgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die Berufstätigkeit begann Markus Söder als Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Kirchenrecht in Nürnberg. Nach einem Volontariat (1992/1993) beim Bayerischen Rundfunk blieb er dort als Redakteur tätig und war im Bereich Fernsehen Redakteur beim innenpolitischen Magazin „Zeitspiegel“.

Am 17. November 2003 wurde Söder auf Vorschlag des damaligen Parteivorsitzenden Edmund Stoiber vom Vorstand seiner Partei zum Generalsekretär berufen. 2008 folgte er dem zum Ministerpräsidenten gewählten Günther Beckstein als CSU-Bezirksvorsitzender von Nürnberg-Fürth-Schwabach nach.

Als bayerischer Finanzminister forderte Markus Söder im August 2012 ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone.[1]

Söder setzte im Mai 2018 in Bayern Ludwig Spaenle als „Beauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe“ ein.

BRD-Referenzen

Am 29. Juli 2010 zeichnete Ministerpräsident Horst Seehofer in der Münchner Residenz Markus Söder mit dem Bayerischen Verdienstorden aus.

Mitgliedschaften

Söder ist Mitglied des Internet-Beirats der Bayerischen Staatsregierung sowie Kuratoriumsmitglied der Bayerischen Akademie für Fernsehen. Bis Dezember 2008 war Söder zudem Mitglied des ZDF-Fernsehrates.

Söder trat als Schüler dem Bürgerverein St. Leonhard - Schweinau (Nürnberg) bei und ist seitdem Mitglied. Seit seinem Studium ist Söder Mitglied in der Burschenschaft Teutonia Nürnberg im Schwarzburgbund (SB). Söder ist des Weiteren Mitglied des 1. FC Nürnberg: Zwischen 2007 und 2011 gehörte er dem Aufsichtsrat des „Clubs“ an; seit 2011 ist er im Vereinsbeirat des Fußballbundesligisten aktiv.

Familie

Markus Söder ist verheiratet mit Karin Baumüller (jetzt Baumüller-Söder) und hat insgesamt vier Kinder, eine Tochter entstammt einer außerehelichen Verbindung.

Filmbeiträge

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am 7. Mai 2018.PNG



Zitate von Söder

  • „Der Islam ist ein Bestandteil Bayerns.“[2]
  • „Aber der Islam gehört – anders als Christentum und Judentum – nicht zum Fundament unserer Kultur.“[3]

Zitate über Söder

  • Der bayerische Ministerpräsident ist ein intelligenter Mann, der eine Zeit lang an einem Lehrstuhl für Staats- und Kirchenrecht forschte. Insofern ist völlig ausgeschlossen, dass Markus Söder nicht weiß, dass spätestens das Bundesverfassungsgericht seine Anordnung kassieren wird, ab dem 1. Juni im Eingangsbereich jeder staatlichen Behörde in Bayern ein Kreuz aufzuhängen. Er weiß aber auch, dass die Abnahmeanordnung wohl nicht vor der Bayerischen Landtagswahl am 14. Oktober [2018] kommen wird. Sprich: Söder und seine CSU können sich einen Sommer lang als Heilige Sebastiane aufführen, die wegen ihres Bekenntnisses zum christlichen Erbe von allerlei miesen Bogenschützen attackiert werden. Es sei denn, selbst dem frömmsten Bayern fällt auf, dass Söder mit seinem Kreuzdekret weder die Rechtsordnung noch das kulturelle Erbe noch das Christentum verteidigt. Sondern im Gegenteil alle drei beleidigt. [...] Der Staat darf bestimmte Glaubensrichtungen weder privilegieren noch Andersgläubige ausgrenzen. [...] Im Interesse des religiösen Friedens ist der Staat, wie das Bundesverfassungsgericht mehrfach entschieden hat, zur weltanschaulichen Neutralität verpflichtet – siehe unter anderem den Beschluss von 1995, in dem es einen Paragraphen der bayerischen Schulordnung kippte, laut dem in jedem Klassenzimmer ein Kruzifix aufzuhängen sei. Der Staat, entschieden die Richter damals, dürfe keine Lage schaffen, ›in der der Einzelne ohne Ausweichmöglichkeiten dem Einfluss eines bestimmten Glaubens [...] und den Symbolen, in denen sich dieser darstellt, ausgesetzt ist.‹ [...] Gerade als guter Christ kann sich Söder nicht damit herausreden, das Kreuz sei ein sozusagen universelles Symbol für die abendländische Kultur. Wer das tut, entwertet das christliche Zentralsymbol, weil er es profanisiert. Das Kreuz steht eben nicht für Kant, Voltaire oder für die großartige verfassungsmäßige Ordnung nach 1945, sondern für die wichtigsten christlichen Überzeugungen: Gott opferte seinen Sohn, um die Menschen von ihrer Erbschuld zu erlösen. Jesu Leiden war Jesu Triumph. Und nach dem Tod kommt die Auferstehung. Niemand muss diese Überzeugungen teilen, um ein guter Deutscher oder Bayer zu sein. Aber alle, die an diese Botschaften glauben, müssen den Missbrauch des Kreuzes als erklärtes politisches Kampfholz für geradezu widerwärtig, weil blasphemisch halten. Gott wird Söder vergeben. Das Verfassungsgericht hoffentlich nicht.“Jochen Bittner[4]
  • „Markus Söder ist ein Hardcore-Multikulturalist. Markus Söder und seine CSU haben dem Koalitionsvertrag, der jetzt wahrscheinlich so verabschiedet wird, zugestimmt. Sie haben „Ja“ gesagt zu einer weiteren illegalen Zuwanderung in unsere sozialen Sicherungssysteme in Höhe von einer Millionen Menschen in den kommenden vier Jahren [...] Das ist ein Deutschlandabschaffer vor dem Herrn. Und wenn Markus Söder Bundeskanzler wäre, würde sich die Politik in diesem Land genau Null ändern.“[5]Björn Höcke, 3. Februar 2018

Verweise

Fußnoten

  1. Jede neue Hilfsmaßnahme, jede Lockerung der Auflagen wäre der falsche Weg, sagte Söder der „Bild am Sonntag“, 5. August 2012. Sollte das Land die Gemeinschaftswährung behalten, rechnet er mit erheblichem wirtschaftlichen Schaden für Deutschland. Söder verwies auf die Signalwirkung eines Ausscheidens Griechenlands für andere schuldengeplagte Euro-Länder: „Es ist auch wichtig, daß Spanien und Italien sehen, was passiert, wenn man seine Schulden nicht zahlt.“
  2. Merkel spaltet mit Islam-Bekenntnis die Union, Handelsblatt.de, 2012
  3. CSU-Politiker Söder: Islam gehört nicht zum Fundament unserer Kultur, kath.net, 23. März 2016
  4. Jochen Bittner: Gott wird Söder vergeben, Die Zeit, 25. April 2018
  5. Höcke auf dem AfD-Landesparteitag in Thüringen, 3. Februar 2018