Derrida, Jacques

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Jacques Derrida (Lebensrune.png 15. Juli 1930 in El Biar, Algerien; Todesrune.png 8. Oktober 2004 in Paris, Frankreich) war ein jüdischer Pseudophilosoph.

Werdegang

Jackie Derrida (den Vornamen Jacques legte er sich erst später zu) wurde als Sohn sephardisch-jüdischer Eltern in El-Biar in der Nähe von Algier geboren, wo er mit seinem älteren Bruder René und seiner jüngeren Schwester Janine aufwuchs. Zwei weitere Brüder starben noch in der Kindheit. Nach einem Jahr am Lycée de Ben Aknoun musste Jacques Derrida im Alter von zwölf Jahren die Schule verlassen, nachdem die Einschulungsquote für jüdische Kinder von 14 auf sieben Prozent herabgesetzt worden war. Er besuchte bis 1943 das Lycée Emile-Maupas, bevor er an seine alte Schule zurückkehren konnte. Derrida träumte davon, professioneller Fußballspieler zu werden. 1947 fiel er durch das Baccalauréat, schaffte es 1948 am Lycée Gauthier in Algier und verbrachte noch einige Zeit mit Philosophiestudien am Lycée Bugeaud, ebenfalls Algier. Nebenbei veröffentlichte er Gedichte in kleinen nordafrikanischen Zeitungen. Anschließend ging er für ein Jahr als Internatsschüler an das Lycée Louis-le-Grand in Paris.[1]

Der Begriff Dekonstruktion (auch Dekonstruktivismus) wurde von Jacques Derrida geprägt und bezeichnet eine Methode der Begriffsverwirrung in der Philosophie und Literatur.

Auszeichnungen

Filme

  • Ghost Dance (Regie: Ken McMullen, 1984) - Derrida erklärt in diesem Film über Erinnerung und Geschichte seine Theorie der Gespenster.
  • Derrida (Regie: Kirby Dick und Amy Ziering Kofman, USA 2002) - Dokumentarische Verfilmung von Leben und Philosophie Derridas

Verweise

Fußnoten

  1. Internationales Biographisches Archiv 16/2005