Diskussion:Vertreibung

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Entnommene Materialien

Der Begriff Holocaust ist besetzt von anderer Seite und ungeschickt/ungeeignet zur Kennzeichnung der Vertreibung. Deshalb die jetzt hier rechtsstehende Buchtitelabbildung entnommen:

Der andere Holocaust von Karsten Kriwat

Zitate:

Leider sind alle unbelegt. Ein zugleich unglaubwürdiges Zitat, das an manchen Stellen im Lexikon auftaucht, einstweilen entnommen:

  • „Die Vertreibung von Millionen Deutscher ist das größte Verbrechen der Geschichte.“Papst Pius XII.

Betrifft nicht das umseitige Thema:

  • „Die Tschechoslowakei hat Gebiete verloren [...] die klugerweise in Versailles in den tschechischen Staat gar nicht hätten eingegliedert werden sollen und welche niemals – es sei denn auf der Basis einer Föderation – dort dauernd verbleiben konnten.“Nevile Henderson, britischer Botschafter

Auch Münchener Abkommen ist ein anderes Thema:

  • „Es überwiegt in der Öffentlichkeit die Meinung, als gehöre das Münchener Abkommen zu den vielen Vergehen des Dritten Reiches - eine absurde Umkehrung der Fakten.“Hellmut Diwald

Tote Verweise:

Schriften entnommen, da BRD-Umerziehungsliteratur zugunsten Polens:

--Stabsdienst (Diskussion) 23:35, 23. Launing (April) 2021 (UTC)

Entnommene Zitate

Die nachfolgenden Zitate sind entweder unbelegt oder unpassend vergleichend. Als der Papst sich zu der Aussage bequemte, war seine „brennende Sorge“, die er früher hatte, verflogen.

  • „Die Tschechen haben tausendmal weniger und die Polen hundertmal weniger erlitten im Vergleich zu dem, was sie in den letzten beiden Generationen den Deutschen zugefügt haben.“David L. Hoggan, US-amerikanischer Geschichtswissenschaftler
  • „Zur gleichen Zeit, als der Nürnberger Prozess lief, wurden jedoch Millionen von Deutschen aus ihrer Heimat vertreiben, auf Beschluss oder zumindest mit Billigung derselben Mächte, deren Ankläger und Richter in Nürnberg über nationalsozialistische Kriegsverbrechen befanden, u. a. über Massendeportationen.“Alfred de Zayas
  • „Die Massenvertreibung ist eines der größten Verbrechen, an welchem wir direkt Anteil haben. […] In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen aufgezeichnet wie in den Berichten über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrer Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen oder wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropas getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige wurden Greueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem übertroffen wurden.“ — Senator William Langer im April 1950 vor dem US-Senat
  • „Verbrechen, wie sie im Rahmen ethnischer Säuberungen während des 20. Jahrhunderts millionenfach zu beklagen waren, sind in der Geschichte nur seltengeahndet worden. Was für die Opfer des türkischen Armenier-Genozids, des sogenannten griechisch-türkischen Bevölkerungsaustausches oder der acht von Stalin aus der Familie der Sowjetvölker ausgestoßenen Ethnien gilt, gilt auch für das ‚größte Vertreibungsgeschehen der Weltgeschichte‘, die Vertreibung von an die 14 Millionen Deutschen aus ihrer Heimat in Ostmittel- und Osteuropa.“ — Manfred Kittel, 2006[5]

--Stabsdienst (Diskussion) 00:37, 18. Februar 2026 (UTC)

Fußnoten

  1. „Papst Pius XII. verurteilt im Dezember 1945 diese unmenschliche Vertreibung der Deutschen aus ihrer 800jährigen Heimat als Verbrechen und rügt die polnischen Kardinäle, daß sie die Massenverbrechen an Deutschen duldeten. Am 1. März 1948 schreibt er an die deutschen Bischöfe: ‚Besondere Berücksichtigung werde immer die Ostflüchtlinge verdienen, die aus ihrer Heimat im Osten zwangsweise und unter entschädigungsloser Enteignung ausgewiesen und in die deutschen Zonengebiete überführt wurden. Wenn wir auf sie zu sprechen kommen, so beschäftigt Uns hier nicht so sehr der rechtliche, wirtschaftliche und politische Gesichtspunkt jenes in der Vergangenheit Europas beispiellosen Vorgehens. Über die genannten Gesichtspunkte wird die Geschichte urteilen. Wir fürchten freilich, daß ihr Urteil streng ausfallen wird. Wir glauben zu wissen, was sich während der Kriegsjahre in den weiten Räumen von der Weichsel bis zur Wolga abgespielt hat. War es jedoch erlaubt, im Gegenschlag zwölf Millionen Menschen von Haus und Hof zu vertreiben und der Verelendung preiszugeben? Sind die Opfer jenes Gegenschlags nicht in der ganz überwiegenden Mehrzahl Menschen, die an den angedeuteten Ereignissen und Untaten unbeteiligt, die ohne Einfluß auf sie gewesen waren? Und war jene Maßnahme politisch vernünftig und wirtschaftlich verantwortbar, wenn man darüber hinaus an den gesicherten Wohlstand von ganz Europa denkt? Ist es wirklichkeitsfremd, wenn Wir wünschen und hoffen, es möchten alle Beteiligten zu ruhiger Einsicht kommen und das Geschehene rückgängig machen, soweit es sich noch rückgängig machen läßt?‘“
  2. Thomas Brick: Schwarze Schafe, rote Wölfe, goldene Geier, S. 351
  3. Brief von Papst Pius XII an die deutschen Bischöfe, 1. März 1948 (archiviert)
  4. Ostdeutschland: Papst Pius XII. verurteilte vor 50 Jahren die Vertreibung der Deutschen, Junge Freiheit, 6. März 1998
  5. Manfred Kittel: Eine Zentralstelle zur Verfolgung von Vertreibungsverbrechen? Rückseiten der Verjährungsdebatte in den Jahren 1964 bis 1966 , in: „Vierteljahrshefte für Zeitgeschicht“ (VfZ), Heft 2, 2006, S. 173–207, hier 173 (archiviert)