Rothschild, Edmond Adolphe de

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Edmond Adolphe de Rothschild (geb. 30. September 1926 in Paris; gest. 3. November 1997 auf Schloß Pregny bei Genf) war ein in Frankreich lebender jüdischer Bankier und Investor sowie ein Nachfahre des bekannten jüdischen Frankfurter Bankiers Mayer Amschel Rothschild.

Werdegang

Der 1926 in Paris geborene Edmond de Rothschild erbte 1957 von seinem Vater, dem Pariser Bankherrn und Senator Maurice de Rothschild (1881–1957), umgerechnet ca. eine Milliarde Mark, die der Senior in der Emigration, vor der Zeit des Nationalsozialismus, an den Börsen von Neu York und London gemacht hatte.[1] Edmond de Rothschild kaufte sich in Öl-, Tourismus- und Immobilienfirmen ein. Vor allem aber wurde er zweitgrößter Aktionär des Diamantenkonzerns „De Beers“ der Familie Oppenheimer (Südafrika). Baron Edmond galt als einer der größten Mäzene des Zionismus und des Staates Israel. Unter anderem zeichnete er verantwortlich für die israelischen Anleihen in Europa.[1]

Edmond Adolphe de Rothschild starb 1997 auf Schloß Pregny bei Genf.

Auszeichnungen

  • Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 David Korn: Wer ist wer im Judentum? - FZ-Verlag ISBN 3-924309-63-9