Ehrenzeichen der Bundeswehr

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Die Ehrenzeichen der Bundeswehr gibt es in fünf Stufen. Davon mit jeweils zwei Ausführen bei den Kreuzen in „Gold“ und „Silber“. Alle Ausführungen werden nur als Uniform-Trageband mit der dazugehörigen Bandstegminiatur verliehen.

Erläuterung

Es gibt bei der Bundeswehr keine Dekorationen, die am Halse getragen werden. Bei der Farbgebung der Tragebänder und Bandspangen ist hervorzuheben, daß es sich um eine goldfarbene Streifenführung handelt, statt der bekannten und sonst im Flaggenbereich üblichen genutzten Farbe Gelb.

„Das Ehrenzeichen der Bundeswehr ist der Dank der Demokratie an Demokraten, an Staatsbürger, die durch besonderen Einsatz für unser Land mehr getan haben als ihre Pflicht.“ Mit diesen Worten händigte der Bundesminister der Verteidigung, Hans Apel, am 12. November 1980 die ersten 34 Ehrenzeichen an Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr aus. Der 12. November 1980 ist der 225. Geburtstag des preußischen MilitärreformersGerhard Johann David von Scharnhorst. Diese Erstauszeichnung stand am Ende einer langen Entstehungsgeschichte. Seit dem „Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen“ von 1957 wurde mehrmals versucht, ein Treuedienst-Ehrenzeichen – zunächst nicht nur für Soldaten, sondern für alle Angehörigen des öffentlichen Dienstes –, eine Dienstauszeichnung oder eine Wehrdienstmedaille zu schaffen. Anfang 1980 signalisierte das Bundespräsidialamt, dass der Bundespräsident die Stiftung eines Bundeswehr-Ehrenzeichens billigen würde. Dabei wurde auf die Parallelen zu Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes hingewiesen. Es wurde festgelegt, dass ein Bundeswehr-Ehrenzeichen auch einen verdienstwürdigenden Charakter haben sollte. Mit der Auszeichnung sollten einerseits die bundeswehrspezifischen Verdienste und die über die Norm hinausgehende Pflichterfüllung gewürdigt werden. Die Verdienste sollten also über solchen Leistungen liegen, die nach der Wehrdisziplinarordnung mit einer Förmlichen Anerkennung gewürdigt werden können. Andererseits sollten sie hinter den Anforderungen zurückbleiben, die bei einer Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland zu stellen sind.[1]

Ausführungen

  • Ehrenmedaille der Bundeswehrfür treue Pflichterfüllung und überdurchschnittliche Leistungen – nach einer Dienstzeit von 7 Monaten
  • Ehrenkreuz der Bundeswehr in Bronzefür treue Pflichterfüllung und überdurchschnittliche Leistungen – nach einer Dienstzeit von 5 Jahren
  • Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber – in zwei Ausführungen:
    • (2. Klasse) – für treue Pflicherfüllung und überdurchschnittliche Leistungen – nach einer Dienstzeit von 10 Jahren
    • (1. Klasse) – für besonders herausragende Leistungen oder für insbesondere herausragende Einzelltaten – ohne Gefahr für Leib und Leben – ohne Dienstzeitbegrenzung
  • Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold – in zwei Ausführungen:
    • (2. Klasse) – für treue Pflichterfüllung und überdurchschnittliche Leistungen – nach einer Dienstzeit von 20 Jahren
    • (1. Klasse) – für besonders herausragende Leistungen oder für insbesondere herausragende Taten ohne Gefahr für Leib und Leben – ohne Dienstzeitbegrenzung
  • Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeitfür außergewöhnlich tapfere Taten – ohne Dienstzeitbegrenzung

Bildergalerie

Fußnoten