Küng, Hans

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Hans Küng (Lebensrune.png 19. März 1928 in Sursee, Kanton Luzern) ist ein deutscher Theologe der römisch-katholischen Kirche. In zahlreichen Bestsellern hat Küng unabhängige religiöse Positionen eines – nach seinem Verständnis – „modernen“ Katholizismus propagiert. Die „Modernität“ dieser Ansichten besteht in ihrem nicht-lebensfähigen, zersetzenden und willkürlich-modischen Wesen.

Wirken

Von 1960 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1996 war Hans Küng Theologie-Professor an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen, zeitweise (1966-1969) war Joseph Ratzinger dort sein Professorenkollege.

1962 bis 1965 war Hans Küng als sogenannter „Peritus“ einer der – von Papst Johannes XXIII. berufenen – Konzilstheologen des Zweiten Vatikanischen Konzils (für den damaligen Bischof von Rottenburg, Carl Joseph Leiprecht). Gemeinsam mit Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI., wurde Küng in der damaligen Tagespresse salopp als „Teenager-Theologe“ des Konzils bezeichnet, obwohl er ja deutlich über dreißig war. Das Zweite Vatikanische Konzil gilt heute als epochale Katastrophe der römischen Glaubenstradition, weil es jahrtausendelang in Geltung stehende Grundsätze aufweichte, sie in Frage stellte oder abschaffte und damit die gegenwärtige Atmosphäre der Verunsicherung und Skepsis innerhalb der Katholischen Kirche einleitete.

Küng attackierte die Unfehlbarkeit des Papstes 1970 in einem Buch zum einhundertjahrigen Jubiläum der Einführung dieses Dogmas. 1979 wurde Küng schließlich durch Johannes Paul II. die Lehrerlaubnis entzogen. Seither versuchte Küng mit seiner Stiftung Weltethos globalen Einfluß auszuüben.

Zitate

  • „Juristisch gesehen hat der Papst eine größere Macht als der Präsident der Vereinigten Staaten. Es gibt auch keinen Obersten Gerichtshof. Der Papst könnte, wenn er will, von heute auf morgen das im 12. Jahrhundert eingeführte Zölibatsgesetz abschaffen.“[1]

Verweise

Fußnoten

  1. SPIEGEL-Gespräch mit Küng: „Ich hänge nicht an diesem Leben“, Der Spiegel, 9. Dezember 2013