Papst

Aus Metapedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Pfeil 1 start metapedia.png Dieser Artikel behandelt das Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche; zu anderen Bedeutungen siehe Papst (Auswahlseite).
Primatskapelle in Tabgha am See Genezareth (Jam Kinneret) auf dem Gebiet des heutigen Staates Israel (dem besetzten Palästina). Angeblich an diesem Ort gab Jesus den Auftrag an Petrus, seine „Schafe zu weiden“ (Johannes 21), was nach katholischer Lesart als Einsetzung des Papsttums gilt.

Der Papst ist das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Der Titel leitet sich aus dem lateinischen Wort papa her, was auf deutschVater“ bedeutet. Amtierender und 266. Papst ist seit dem 13. März 2013 der Argentinier aus dem Jesuitenorden, Franz.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Am 20. Juli 1933 wurde zwischen dem Deutschen Reich und dem Heiligen Stuhl in Rom das Reichskonkordat unterzeichnet, durch das zum ersten Mal in der Geschichte für das ganze Deutsche Reich die Beziehungen der katholischen Kirche zum Staat geregelt werden. Die Unterzeichnung vollzog für Deutschland der Vizekanzler Franz von Papen, für den Heiligen Stuhl der Kardinal Staatssekretär Eugenio Pacelli. Von links nach rechts: Prälat Prof. Dr. Ludwig Kaas, Vizekanzler Franz von Papen, Kurienkardinal Giuseppe Pizzardo (Unterstaatssekretär im Staatssekretariat des Heiligen Stuhls), Kardinal Staatssekretär Eugenio Pacelli, Kurienkardinal Alfredo Ottaviani (Substitut im Staatssekretariat des Heiligen Stuhls) und Ministerialdirektor Dr. Rudolf Hermann Buttmann während des Unterzeichnungsaktes.

Der vollständige Titel des Papstes lautet: „Bischof von Rom, Statthalter Jesu Christi, Nachfolger des Apostelfürsten Petrus, das Oberhaupt der katholischen [deutsch: „weltumfassenden“] Kirche, Patriarch des Abendlandes, Primas von Italien, Erzbischof und Metropolit der Kirchenprovinz Rom, Souverän des Staates der Vatikanstadt, Diener der Diener Gottes.“[1] Ehrentitel und Anrede ist „Heiliger Vater“, Selbstbezeichnung oft „Servus Servorum Dei“ („Diener der Diener Gottes“; erstmals im 6. Jahrhundert); andere Bezeichnungen zur Kennzeichnung seiner Stellung innerhalb der kirchlichen Hierarchie sind „Summus Pontifex“ (deutsch: „Oberster Brückenbauer“, seit dem 13. Jahrhundert) und „Pontifex maximus“ (deutsch: „Größter Brückenbauer“, seit dem 14. Jahrhundert). Neben seinen geistlichen Funktionen ist er außerdem Staatsoberhaupt des Vatikans.

Vom 19. April 2005 bis zum 28. Februar 2013 (Rücktritt) bekleidete der Deutsche Benedikt XVI. dieses Kirchenamt als 265. Papst.[2]

Papstamt nicht biblisch begründet

Im Neuen Testament findet sich das Jesus-Wort: „Ihr sollt niemanden auf Erden euren Vater nennen, denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel“ (Mt. 23,9). Wie auch in der Frage des Zölibats (das Neue Testament verlangt, daß jeder Bischof „Mann einer Frau“ sein solle), hat sich auch in der Frage des Papsttums – und zwar nicht nur der Papstanrede – die katholische Tradition ohne jedes Zögern über die biblischen Anschauungen hinweggesetzt. Daß dem Neuen Testament Grundsätze eines radikalen Egalitarismus´ innewohnen – „Aber viele, die da sind die Ersten, werden die Letzten, und die Letzten werden die Ersten sein“ (Mt. 19,30) –, leugnete und verbarg die Romkirche konsequent vor ihren Schafen.

Erst die mit der Reformation in der frühen Neuzeit aufkommende Gewohnheit, Bibeltexte nicht länger nur in einer Fremdsprache zu brummen, zu schnauzen oder zu singen, sondern sie – der Bedeutung nach – zu lesen, hat ein halbes (mancherorts ein dreiviertel) Jahrtausend nach der eigentlichen Christianisierung dann die egalitären Impulse doch noch freigesetzt. Auf den verleugneten Egalitarismus der ursprünglichen Botschaft folgte geschichtlich der politisch gewendete Egalitarismus, von dem eine sich am Papsttum orientierende Kirche stets behaupten konnte, er sei ihr wesensfremd.

Moderne, Antimoderne und Nachmoderne

Religiös liegen hier lauter unausgetragene Konflikte vor. Das Spannungsverhältnis zwischen Botschaft, Predigt und Institution ist keineswegs neuartig oder „modern“ oder Zeichen einer Glaubensirritation bei den „schwachen“ Gläubigen. Vielmehr ist Zank und Streit in grundsätzlichen Dingen von Anfang an ein Merkmal des christlichen Machterwerbs. Die Konfliktlagen waren immer schon beweglich und prinzipiell. Das Dogmengerüst war immer schon mit momentanen politischen Interessen unauflöslich verquickt.

Nicht erst heute kann beobachtet werden, wie die dogmatische Gestalt des katholischen Glaubens einerseits in der Kirche als „heilig“ und unwandelbar etikettiert wird, andererseits aber von dieser Kirche vorgenommene Anpassungen an den Zeitgeist (und an politische Machtverhältnisse) klar zutageliegen. Eine monarchistisch treue Kirche ist etwas fundamental anderes als eine Mussolini-Kirche; eine Kirche, die Gewerkschaftern rechtgibt, hat nichts zu tun mit einer Kirche, die globalistischen Machtclustern in Banken und Konzernen deren Eine-Welt-Konzept abkauft (das die Katholische Kirche in Wahrheit ebensowenig überleben kann wie sie eine für alle Zeit errichtete marxistische Herrschaftsform überleben würde).

Die Augenzeugen des Modernismus (oder des 20. Jahrhunderts) unterliegen also gleichsam einer optischen Täuschung. Ihr eigenes, völlig tumultuarisches und angeblich „fortschrittliches“ Zeitalter ist selber so völlig ungefestigt, daß jede auch nur minimale Verzögerung der katholisch-lehramtlichen Zeitgeistanpassung an Fortschrittsphrasen als eine Art Stabilität, Verläßlichkeit erscheint (oder, vollkommen irrig, den Modernisten als Unwandelbarkeit vorkommt). Aus modernistischer Perspektive sieht die Katholische Kirche dann einfach nur wie ein „rückständiges“, stur-unbewegliches Gebilde aus (und die politischen Aufforderungen von links an diese Kirche haben eigentlich immer dieselbe Form, empörende sogenannte „Anachronismen“ anzuprangern). Diese „linke“, typischerweise sozialdemokratische Kirchenkritik stellt den eigenen Maßstab absolut (sie setzt als unbezeifelbar voraus, alle Welt sei gefälligst verpflichtet, ebenso fahrig, ebenso umwälzend und überstürzt mit den Dingen und mit dem Leben umzuspringen, wie blinde Modernisten dies tun).

Jene linke Kritik ist nicht nur affektiv lächerlich, sie ist durch die religiösen Entwicklungen der Zeit (also durch das aggressive Aufstreben des Islams weltweit – und bis in deutsche Innenstädte hinein –, und durch die Hinwendung der autochthonen Europäer zu fernöstlichen und esoterischen Lehren) geradewegs abseitig geworden. Niemand braucht eine SPD-„Aufklärung“ zu religiösen Fragen, wie es überhaupt immer weniger Sozialdemokraten sind, denen zugehört wird bei der Frage, wie die europäische Zivilisation morgen aussehen sollte. Die Ankündigungen des 2013 gewählten Papstes Franz, seine Schmeicheleien an die Adresse der Globalisten, sind vielleicht als Anzeichen zu verstehen für die Entschlossenheit des Vatikans, dem wiederum gewandelten (nunmehr globalistischen) herrschenden Zeitgeist nicht nur einmal mehr einen Lippendienst zu erweisen, sondern nun die Katholische Kirche aktiv in einen NWO-Akteur umzuwandeln.

Germanisch-deutsche Päpste

Die wahrscheinlich nicht vollständige Liste der germanisch-deutschen Päpste der römisch-katholischen Kirche beinhaltet:

Päpste jüdischen Blutes[3]

Der Jude Jean-Marie Lustiger nahm an der Konklave 2005 erfolglos teil.

Zitat

  • Trau keinem Wolf auf wilder Heiden // Auch keinem Juden auf seine Eiden // Glaub keinem Papst auf sein Gewissen // Wirst sonst von allen Drein beschissen.“ — Martin Luther[4]
  • Zwei Dinge sind im Vatikan schwer zu bekommen: Ehrlichkeit und eine Tasse Kaffee.“ — Papst Johannes Paul I. (1978).
  • Darauf wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger und sagte: ›Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen. Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi [Meister] nennen. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.‹“ — Jesus Christus[5]

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Die lateinische Version im Falle des polnischen Papstes Johannes Paul II. lautete: „Joannes Paulus Papa II (Papst Johannes Paul II.), Almae Urbis Episcopus (Bischof der Heiligen Stadt = Roms), Jesu Christi Vicarius (Statthalter/Stellvertreter Jesu Christi), Successor Principis Apostolorum (Nachfolger des Apostelfürsten), Catholicae Ecclesiae Summus Pontifex (oberster Bischof der katholischen Kirche), Occidentis Patriarcha (Patriarch des Abendlandes), Primas Italiae (Primas von Italien), Archiepiscopus Metropolita Provinciae Romanae (Erzbischof-Metropolit der Römischen Provinz), Rex Status Ecclesiae (König/Souverän des Kirchenstaats), Servus Servorum Dei (Knecht der Knechte Gottes).“
  2. Die Ziffernfolge gilt allerdings als Näherungswert, da über die Päpste der Antike und des frühen Mittelalters oftmals nichts bekannt ist, namentlich auch keine Alltagsquellen (Totenreden, Verträge, Gerichtsplädoyers oder etwa Rechnungen) vorliegen, sondern lediglich pauschale Angaben in nur sehr wenigen Chroniken.
  3. https://www.haaretz.com/israel-news/travel/.premium-a-jewish-pope-1.5248358 und „Eckart, Dietrich - Der Bolschewismus von Moses bis Lenin - Ein Zwiegespräch zwischen Adolf Hitler und mir“ S. 39
  4. Aus: Von den Jüden vnd jren Lügen, 1543.
  5. Nach der Textüberlieferung der Jesus-Worte im Neuen Testament: Matthäus-Evangelium, Verse 1-12


Meine Werkzeuge