Haus der Deutschen Erziehung

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Haus der Deutschen Erziehung in Bayreuth

Das Haus der Deutschen Erziehung in Bayreuth war die Verwaltungszentrale und das weltanschaulich-politische Schulungszentrum des Nationalsozialistischen Lehrerbundes (NSLB). Die Grundsteinlegung erfolgte am 24. September 1933, 1936 wurde das Haus am Hans-Schemm-Platz (später Luitpoldplatz 5) fertiggestellt. Architekt war Hans Reissinger, der auch andere Großprojekte in der oberfränkischen Stadt entwarf.

Grundsteinlegung

Bei der Grundsteinlegung 1933 sprach Hans Schemm, Reichsleiter des NSLB und Bayerischer Kulturminister, von der „Heranbildung körperlich kerngesunder Menschen und willensstarker Charaktere“. Schemm erstrebte eine Fruchtbarmachung des Wirkens von Heinrich Pestalozzi und Johann Gottlieb Fichte für die Erziehungsziele.

Einweihung

Am 12. Juli 1936 wurde das Gebäude eingeweiht. Adolf Hitler besichtigte am 26. Juli 1936 nachmittags das Gebäude und hielt sich besonders lange in der Weihehalle vor dem Denkmal der Deutschen Mutter auf, das ihn sehr beeindruckte.

Bildergalerie

Literatur

  • Heinrich Friedmann / Benedikt Lochmüller (Bearbeitung): Das Haus der deutschen Erziehung. Zum Gedenken an die Grundsteinlegung in Bayreuth am 24. Scheiding 1933
  • Hans Schemm: Das Haus der deutschen Erziehung in: Hans Schemm spricht. Seine Reden und sein Werk
  • Karlheinz König: Spezialuntersuchung: Das Haus der Deutschen Erziehung in Bayreuth (1933/36 bis 1943/45). Überblick über die Baugeschichte der NSLB Verwaltungs- und Schulungszentrale sowie über die Organisation und die Arbeit des Hauptamtes für Erzieher (HfE) und des Nationalsozialistischen Lehrerbundes (NSLB), in: M. Liedtke (Hg.): Handbuch der Geschichte des Bayerischen Bildungswesens, Bd. III: Geschichte der Schulen in Bayern von 1918 bis 1990, Bad Heilbrunn/Obb. 1997, S. 322–387

Verweise