Individualismus

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Mit dem Begriff Individualismus werden soziale Gruppen belegt, bei denen die Berücksichtigung der sozialen Werte und Einzelinteressen des Individuums Vorrang hat vor dem gesamtheitlichen Wohlergehen des Kollektivs.

„Individualität“ und „Individualismus“

Von der seit alters her bekannten und genau bezeichneten Individualität unterscheidet sich der modernistische Ausdruck „Individualismus“ durch seinen ideologischen Charakter. Als „Individualismus“ werden Haltungen, Bestimmungen und Zielsetzungen bezeichnet, die den Einzelnen – in abstrakter Weise – als „autonom“, als frei und selbstbestimmt definieren, ungeachtet seiner tatsächlichen Eigenschaften. Individualität dagegen ist die tatsächliche Beobachtung eigentümlicher, besonderer, herausragender (oder zum Beispiel stilsicherer) Charakteristika bei einem konkreten Menschen.

Die ideologische Floskel von „den Menschen“, die letztlich „alle“ Individualisten seien — ein bloß behaupteter Umstand, der vorgeblich „den Individualismus“ begründe —, verwischt exakt jene Kategorien, Werte, Fertigkeiten, Leistungen und Vorzüge eines Menschen, die es wirklich verdient hätten, als „individuell“ benannt zu werden. In diesem Sinn ist der Ausdruck „Individualismus“ ein Instrument von Gleichheitslehren und von Gleichheitstheoretikern, die der einzelne Mensch gar nicht interessiert, die den einzelnen Menschen überhaupt nicht wahrnehmen und die die seltenen, gefährdeten Bedingungen echter Individualität niemals schützen, sondern erfahrungsgemäß zerstören.

Sozialgemeinschaften, die überwiegend vom Individualismus geprägt sind, können als Individualgemeinschaften benannt werden. Kollektive und individualistische Forderungen an die Sitte oder an das Leben selbst stehen in einem natürlichen Gegensatz.

Literatur

Siehe auch

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