Inklusion

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Behindertenkult der Sozialindustrie: „Mensch“ ist der Behinderte. Die Gesunden sollen sich den Wünschen der Behindertenbetreuer fügen.

Inklusion, einschließlich inklusiver Pädagogik (vom lateinischen Verb includere: beinhalten, einschließen, einsperren, umzingeln), ist ein kulturmarxistisches, gleichmacherisches Konzept zur grundlegenden Absenkung des allgemeinen Lern-, Bildungs- und Leistungsniveaus. Unter Berufung auf die Menschenrechte Behinderter werden hierzu von der Kinderkrippe bis zur Universität – und bis ins Berufsleben hinein – Gruppen geistig, seelisch, körperlich Gesunder bewußt und ohne bzw. gegen deren Willen mit geistig, seelisch, körperlich Behinderten oder sonst zu „Benachteiligten“ erklärten Personen versetzt.

Ursprung

Grundlegend ist die am 3. Mai 2008 in Kraft getretene Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Die Vereinten Nationen, die sie verabschiedeten, setzen damit ideologische Absichten des Globalismus um und begünstigen die Geschäftsinteressen der internationalen Sozialindustrie, die ganz überwiegend nur im Westen zu finden ist und hier im wesentlichen mit Fördermitteln bedient wird, die aus staatlicher Aufschuldung stammen. Für die Bankenbranche und das Betreuungsgewerbe der Sozialkonzerne wurde mit der Einführung des Inklusionskonzepts ein prinzipiell unerschöpflicher Wachstumsmarkt geschaffen. Am 26. März 2009 führte die BRD das Konzept offiziell ein. Nach dem in der Inklusions-„Pädagogik“ und der Inklusions-Szene vorherrschenden Jargon werden „Teilhabe“, „Vielfalt“ und „Nachhaltigkeit“ beschworen. Im Inklusionsmilieu sind beispielsweise diese schlagwortförmigen (Selbst-)Ermutigungen üblich: „Es ist normal, verschieden zu sein“, „Vielfalt macht stark“ oder „Jedes Kind ist besonders“ bzw. „Alle sind behindert“.

Der amtliche „Deutsche Bildungsserver“[1] führt aus:

„Inklusion bedeutet, daß alle Menschen in die Gesellschaft eingebunden werden, unabhängig von ihren Fähigkeiten, Einstellungen oder Einschränkungen, wie beispielsweise körperlichen und geistigen Behinderungen. Für die Bildung in Deutschland bedeutet dies, daß auch die Schulen Menschen mit Behinderungen berücksichtigen, integrieren und gleichstellen müssen.“

Sozialindustrieller Effekt

Anders als in vielen Staaten der Welt, denen die Vereinten Nationen unterschiedslos eine radikale Inklusionspolitik empfiehlt, gibt es in der BRD eine lange Tradition der Rehabilitation Behinderter. Die bestehende Struktur staatlicher Sonderpädagogik, in der etwa 400.000 Schüler an Förderschulen unterrichtet werden – und für die jährlich 2,6 Milliarden Euro ausgegeben werden –, wird damit konterkariert, so daß ein erheblicher finanzieller Mehraufwand erforderlich wird.[2] Inklusion hat zur Folge, daß beispielsweise im Schulwesen tendentiell nur Lern-, Bildungs- und Sozialisierungserfolge entlang dem Vermögen des schwächsten Gliedes der Inklusionsgruppe erreicht werden können. Gesunde, die mit regulären Mitteln Abschlüsse erzielen, werden durch das Konzept vorsätzlich diskriminiert bereits dadurch, daß sie am ungestörten Lernen gehindert werden.

Inzwischen besucht jeder vierte behinderte Schüler eine reguläre statt einer Förderschule,[3] obwohl die Förderschulen bestens mit Lehrkräften, bestehend aus Sonderpädagogen, Sozialpädagogen, Heilerziehern und Sozialassistenten, ausgestattet sind. Im Schuljahr 2012/13 wurden von 495.000 Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf etwa 140.000 Kinder in allgemeinen Schulen unterrichtet.[4] Benötigt beispielsweise ein behindertes Kind zur Teilnahme am Unterricht mit normalen[5] Kindern einen speziellen Helfer, dann muß der regionale Sozialhilfeträger diesen sogenannten „Teilhabe-Assistenten“ (ein neues Berufsbild im Betreuungsgewerbe) bezahlen. Bei den betroffenen Kostenträgern (Landkreise, kreisfreie Städte, Bezirke) fallen allein für dieses Personal jährliche Kosten in Höhe von schätzungsweise mindestens 500 Millionen Euro an. Behörden, die eine Kostenübernahme im Einzelfall ablehnen, können vor den Sozialgerichten verklagt werden.[6][7] Eine noch weitere Entgleisung geschieht dadurch, daß einzelne Förderschulen aktiv um normale Schüler für die Teilnahme an ihrer Behindertenbeschulung werben („umgekehrte Inklusion“).

Akademisierung

Der aufschuldungsfinanzierte wörterproduzierende Komplex der Gesellschaftswissenschaften in der BRD (ein Teil des früheren deutschen Bildungssystems) erhält neue inklusionsideologische Studiengänge. Ziel ist es, den geschaffenen Inklusionstatbestand so weit wie möglich zu akademisieren – ähnlich wie bei der Krankenpflege die „Pflegewissenschaft“ –, um Inklusionsexperten heranzuziehen. Diese sollen akademische Arbeiten und „Expertisen“ liefern, die eine tiefgehende Bürokratisierung der mit der Inklusion verbundenen Vorgänge begründen helfen, um so eine fortlaufende Stellenvermehrung im Bildungsbetrieb und im Sozialsektor zu erreichen. Die stark auf „Soziale Arbeit“ ausgerichteten Fachhochschulen, die sich seit einiger Zeit Hochschulen nennen dürfen, nutzen die Gelegenheit und nehmen die angebotenen Steuergelder zum Ausbau neuer Angebote entgegen. So gab es bereits 2014 einen ersten Bachelor-Studiengang „Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung (BASS)“.

Kritik

Kritiker wenden gegen das Inklusionskonzept ein, daß es stets einem teuren Selbstbetrug diene:

„Doch eine vielfältige Gesellschaft existiert nicht. Inklusion ist eine Lüge. Es gibt nichts, in das jemand inkludiert werden könnte. Zugehörigkeit ist in Gemeinschaften möglich, in denen Menschen mit gemeinsamen Grundlagen leben. Darüber hinaus zeigt sich Inklusion nur als Euphemismus für das Eingehen der Einen auf die egoistischen Ansprüche der Anderen, das Schweigen der Einen über die Verbrechen der Anderen. Sogenannte vielfältige Gesellschaften bedeuten in der Realität Parallelgesellschaften, zwischen denen die Gräben mehr schlecht als recht mit Geld und positiver Diskriminierung zugeschüttet werden. Das funktioniert mehr schlecht als recht, solange der überschuldete Wohlfahrtsstaat dazu noch in der Lage ist.“[8]

Zitate

  • „Inklusion – Besonders perfide Form einer geistigen Kinderschändung, einer Kulturzerstörung durch Zukunftsverdummung.“Reinhold Oberlercher[9]
  • „Der Versuch, einen geistig Behinderten bis zum Hochschulabschluß zu fördern, gelingt nur, wenn dies ein Hochschulabschluß für geistig Behinderte ist. Wer das anders sieht, der möchte sich bitte von einem geistig Behinderten mit Defiziten in der Feinmotorik den Blinddarm herausnehmen lassen.“Michael Winkler[10]

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. Der „Deutsche Bildungsserver“ ist ein vom Bund und den Ländern getragenes Informationsportal zum föderalen Bildungswesen der BRD. [1]
  2. Ludger Wößmann / Marc Piopiunik: Entgangenes Bruttoinlandsprodukt – Folgekosten unzureichender Bildung durch entgangenes Wirtschaftswachstum, Wirtschaftsdienst, 2011, Heft 13, S. 34–41
  3. Angabe des im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung wirkenden „Bildungsforschers“ Klaus Klemm im März 2013
  4. Inklusion – Fachleute sehen in Deutschland Nachholbedarf, FAZ, 19. März 2014
  5. Statt „normal“ das Wort „nichtbehindert“ zu verwenden, hieße den Maßstab aus der Behinderung bzw. vom Behindertsein zu nehmen, wodurch eine zusätzlich sprachliche Privilegierung Behinderter erreicht würde.
  6. Förderschule wider Willen, Deutschlandfunk, 18. Februar 2011
  7. Gehörloses Mädchen will weiter in die Grundschule, Süddeutsche Zeitung, 26. Juli 2012
  8. Richard Meißner: Die Vielfalts-​Blase, Blaue Narzisse, 5. August 2013
  9. ABC der politischen, ideologischen und sozialen Begriffe, Kyffhäuser-Faksimile-Verlag, Mengerskirchen, 2. Aufl. 2015, ISBN 9783941348844, S. 24
  10. Michael Winkler: Tageskommentar, 16. Mai 2017