Jung, Carl Gustav

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Carl Gustav Jung mit seiner Gattin Emma, geb. Rauschenbach

Carl Gustav Jung, oft nur abgekürzt C. G. Jung (Lebensrune.png 26. Juli 1875 in Kesswil; Todesrune.png 6. Juni 1961 in Küsnacht), war ein Psychiater aus der Schweiz, Begründer der Analytischen Psychologie und Verfechter der Völkerpsychologie. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges betätigte er sich als Verleumder und Feind des deutschen Volkes, indem er den Siegern als Umerziehungshelfer zur Hand ging.

Leben

C. G. Jung verbrachte seine Kindheit im Pfarrhaus von Laufen am Rheinfall. Nach dem Medizinstudium in Basel war er von 1900 bis 1909 als Psychiater am „Burghölzli“ in Zürich tätig und führte zusammen mit Eugen Bleuler die Psychoanalyse in die Psychiatrie ein. Nach rund sechsjähriger Zusammenarbeit trennte er sich Ende 1912 von dem jüdischen Nervenarzt Sigmund Freud wegen theoretischer Differenzen und schuf allmählich seine eigene Analytische Psychologie. Im Jahr 1935 wurde er Professor an der ETH in Zürich und 1944 Ordinarius für medizinische Psychologie an der Universität Basel. Er wohnte und praktizierte in Küsnacht am Zürichsee.[1]

Werk

Jung versuchte mit empirisch verifizierbaren Methoden, die menschliche Psyche zu verstehen. Unter anderem erweiterte er den Begriff des Unbewußten, in dem er das eigentliche „Ich“ vermutete. Für ihn war das Unbewußte nicht auf die Lebenserfahrungen des Einzelnen beschränkt, sondern gefüllt mit fundamentalen psychischen Wahrheiten, die von einer spezifischen Gruppe geteilt werden. Im Gegensatz zu Sigmund Freud, der der Sexualität allein die Triebkraft zusprach und alle psychischen Vorgänge auf den sexuellen Trieb und den Todestrieb reduzierte, sah Jung die grundlegenden Triebe im Schaffensbedürfnis und dem Bedürfnis der Selbstverwirklichung und unterschied somit dieses „arische Unbewußte“ vom „jüdischen Unbewußten“. Jung warf der medizinischen Psychologie vor, jüdische Kategorien auf die Germanen angewandt zu haben. Zu Freud sagte er:

„Er kannte die germanische Seele nicht, so wenig wie alle seine germanischen Nachbeter sie kannten. Hat sie die gewaltige Erscheinung des Nationalsozialismus, auf den eine ganze Welt mit erstaunten Augen blickt, eines Besseren belehrt? Wo war die unerhörte Spannung und Wucht, als es noch keinen Nationalsozialismus gab? Sie lag verborgen in der germanischen Seele, in jenem tiefen Grunde, der alles andere ist als der Kehrrichtkübel unerfüllbarer Kinderwünsche und unerledigter Familienressentiments. Eine Bewegung, die ein ganzes Volk ergreift, ist auch in jedem einzelnen reif geworden. Darum sage ich, daß das germanische Unbewußte Spannungen und Möglichkeiten enthält, welche die medizinische Psychologie in ihrer Bewertung des Unbewußten berücksichtigen muß.“[2]

Die Gesamtausgabe von Jungs Schriften liegt unter dem Titel „Gesammelte Werke von C. G. Jung“ in 20 Bänden vor, sein Grundwerk in einer neunbändigen Ausgabe.

Umerziehungshelfer ab 1945

C. G. Jung vollzog nach dem Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg eine schnelle Kehrtwendung und half mit bei der Verankerung der gegen das deutsche Volk gerichteten Kollektivschuldthese. In einem Aufsatz vom Sommer 1945 schrieb er:

„Dabei steht es für den Psychologen fest, daß er nicht jenen beliebten gesinnungsmäßigen Unterschied zwischen Nazis und Gegnern des Regimes machen darf … eine solche Scheidung in anständige und unanständige Deutsche ist recht naiv … Die Frage der Kollektivschuld, die die Politiker so sehr beschäftigt und beschäftigen wird, ist für den Psychologen eine Tatsache, und es wird eine der wichtigsten Aufgaben der Therapie sein, die Deutschen zur Anerkennung dieser Schuld zu bringen.“[3]

Im gleichen Aufsatz, in dem er sich für „den Psychologen“ hält, spricht Jung von „einer allgemeinen psychischen Minderwertigkeit des deutschen Menschen“[4] und bringt antideutsche Ausfälle, die nicht mehr zitierfähig sind.

Zitate

  • „Die untere Hälfte [...] harrt der Erlösung und der zweiten Domestifikation. Bis dahin bleibt sie assoziiert mit den Resten der Vorzeit, mit dem kollektiven Unbewußten, was eine eigentümliche und steigende Bedeutung des kollektiven Unbewußten bedeuten muß. [...] Meines Erachtens besteht nun dieses Problem für den Juden nicht. Er hatte schon die antike Kultur und obendrein noch die Kultur seines Wirtsvolkes erworben. [...] Er ist domestiziert in höherem Maße, aber in arger Verlegenheit um jenes Etwas im Menschen, das die Erde berührt, das von unten neue Kraft empfängt, um jenes Erdhafte, das der germanische Mensch in gefährlicher Konzentration in sich birgt. [...] Der Jude hat davon zu wenig – wo berührt er seine Erde?“ — In: „Über das Unbewußte“, 1918
  • „Der Jude als relativer Nomade hat nie und wird voraussichtlich auch nie eine eigene Kulturform schaffen, da alle seine Instinkte und Begabungen ein mehr oder weniger zivilisiertes Wirtsvolk zu ihrer Entfaltung voraussetzen. Die jüdische Rasse als Ganzes besitzt darum nach meiner Erfahrung ein Unbewußtes, das sich mit dem arischen nur bedingt vergleichen läßt. Abgesehen von gewissen schöpferischen Individuen ist der Durchschnittsjude schon viel zu bewußt und differenziert, um noch mit den Spannungen einer ungeborenen Zukunft schwanger zu gehen. Das arische Unbewußte hat ein höheres Potential als das jüdische; das ist der Vorteil und der Nachteil einer dem Barbarischen noch nicht völlig entfremdeten Jugendlichkeit.“ — In: „Zur gegenwärtigen Lage der Psychotherapie“, 1934
  • „Sollten wir wirklich meinen, daß ein Volksstamm, der seit einigen tausend Jahren als das auserwählte Volk Gottes durch die Geschichte wandert, nicht durch eine besondere seelische Eigenart zu einem solchen Gedanken ermächtigt wäre? Ja, wenn keine Unterschiede existierten, woran erkennt man dann überhaupt den Juden? Seelische Unterschiede gibt es zwischen allen Nationen und Rassen [...]“ — Artikel „Zeitgenössisches“ in: Neue Zürcher Zeitung 1934

Werke (Auswahl)

  • Zur Psychologie und Pathologie sogenannter occulter Phänomene. Eine psychiatrische Studie (1902) (PDF-Datei)
  • Über die Psychologie der Dementia Praecox. Ein Versuch (1907) (PDF-Datei)
  • Der Inhalt der Psychose (1908) (PDF-Datei)
  • Gestaltungen des Unbewußten (1950)

Verweise

Fußnoten

  1. Jüdischer Herkunft, wie von David Korn, dem Autor eines biographischen Standardwerkes, behauptet (Wer ist wer im Judentum? 2. Aufl. 1996, S. 225), war Jung nach den Forschungen des Psychologiekenners Kevin MacDonald nicht.
  2. In: Zur gegenwärtigen Lage der Psychotherapie
  3. Quelle: Helmuth Mosberg: Reeducation – Umerziehung und Lizenzpresse im Nachkriegsdeutschland, Universitas Verlag, München, 1991, S. 35
  4. Mosberg, a.a.O., sowie David Korn: Wer ist wer im Judentum? 2. Aufl. 1996, S. 224 f.