Psychoanalyse

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Der Jude Josef Breuer erfand die Psychoanalyse

Die Psychoanalyse (griech. „Seelenzergliederung“) ist eine von dem jüdischen Arzt Josef Breuer (1842–1925) ins Leben gerufene und von seinem Assistenten Sigmund Freud weiterentwickelte Methode zur Behandlung neurotischer Störungen (Neurosen) im Rahmen einer Theorie zur Erklärung allgemeinpsychologischer, psychopathologischer und sozio-kultureller Phänomene und die auf diesem Wege gewonnenen psychologischen Erkenntnisse.[1]

Erfindung

Sigmund Freud ist in den kulturmarxistisch-liberal geprägten westlichen Demokratien in vielen Lexika und Darstellungen Gegenstand eines um seine Person gemachten judäolatrischen Geniekults und wird so als der Begründer der Psychoanalyse ausgegeben. Das trifft jedoch nicht zu. Freud selbst schrieb 1910:

„Wenn es ein Verdienst ist, die Psychoanalyse ins Leben gerufen zu haben, so ist es nicht mein Verdienst. Ich bin an den ersten Anfängen derselben nicht beteiligt gewesen. Ich war Student und mit der Ablegung meiner letzten Prüfungen beschäftigt, als ein anderer Wiener Arzt, Dr. Josef Breuer, dieses Verfahren zuerst an einem hysterisch erkrankten Mädchen anwendete.“[2]

Ab 1914 reklamierte Freud, der sich mit Breuer überworfen hatte, allerdings mehr und mehr die Psychoanalyse als seine eigene Erfindung.[3]

Methode und Verfahren

Als Untersuchungs- und Behandlungsmethode zielt die Psychoanalyse auf die Aufdeckung unbewußter psychischer Prozesse und verdrängter Inhalte mit Hilfe freier Assoziation und psychoanalytischer Deutung von Wünschen, Träumen usw. In den entsprechenden Gesprächen kommt es dabei zu einer emotional-affektiven Aufarbeitung von Konflikten durch Übertragung (Wiederholung kindlicher Gefühle und Einstellungen) auf den Therapeuten und Gegenübertragung (Einfluß des Klienten auf die unbewußten Gefühle und Reaktionen des Analytikers) und zu einem Widerstand, der sich gegen die aufdeckende Arbeit richtet.

Psychischen Vorgängen liegt der in die drei funktional zusammenhängenden Strukturen des Es, Ich und Über-Ich gegliederte psychische Apparat zugrunde.

Nach Freud bewegen das Individuum zwei Hauptantriebe: der Sexualtrieb, dessen psychische Energie (Libido) verschiedene Stadien in der frühkindlichen Phase durchläuft, und der von Freud später postulierte Todes- oder Destruktionstrieb. Dem Lustprinzip steht dabei das Realitätsprinzip entgegen. Neben der Verdrängung triebhafter Regungen beschreibt Freud die Sublimation (geistige Verarbeitung in Kunst, Wissenschaft und Religion).

Geschichte

Verbreiter

Freud veröffentlichte 1895 zusammen mit Josef Breuer eine Studie über Hysterie, danach trennten sich ihre Wege, und Freud baute die Grundzüge der Psychoanalyse aus.

Es folgten Kontakte mit Eugen Bleuler (1904), später mit C. G. Jung (1906), an dessen Wirkungsstätte Zürich ein zweites Zentrum der frühen Psychoanalyse entstand. Freud hatte ganz überwiegend jüdische Schüler. Zu den bekanntesten von ihnen, die an den Hauptthesen des Meisters festhielten, gehören u. a. Freuds Tochter Anna Freud, Karl Abraham, Sandor Ferenczi, Melanie Klein (Arbeiten zur Kinderanalyse), H. Hartmann, Ernst Kris, Rudolph Löwenstein (Arbeiten zur Psychologie des Ich) und Wilhelm Reich (Theorien zur Sexologie und über sexuelle Unterdrückung). Die Brücke zur Psychosomatik schlug vor allem in Deutschland Alexander Mitscherlich. Von der „orthodoxen“ Psychoanalyse z. T. erheblich abweichend, entwickelte sich die Neo-Psychoanalyse bzw. Neoanalyse (wichtigster Vertreter der jüdische Theoretiker Erich Fromm), für die eine Betonung der Umwelteinflüsse und eine weitgehende Ablehnung der Libidotheorie charakteristisch sind, ferner die Individualpsychologie des jüdischen Mediziners Alfred Adler und die analytische Psychologie C. G. Jungs.

Drittes Reich

Die Psychoanalyse wurde entgegen anderslautenden Behauptungen im Dritten Reich als solche nicht verfolgt. Auch nicht die Analytiker als solche, vielmehr unterlagen Juden nach den 1933 erneuerten Jüdischen Kriegserklärungen an Deutschland zunehmend Einschränkungen. Eine grundsätzliche Feindschaft gegen den Nationalsozialismus bestand nach der Auffassung Freuds und anderer Psychoanalytiker nicht; Provokationen vermied man. Das Göring-Institut, benannt nach Prof. Dr. Matthias Heinrich Göring, Vetter des Reichsmarschalls Hermann Göring, ermöglichte den Fortbestand der Psychoanalyse zwischen 1936 und 1945.[4] Die Psychoanalyse befand sich damals noch in einer Phase, in der sie wissenschaftlich ernstgenommen wurde, und viele täuschende Machenschaften – insbesondere Freuds – noch nicht bekannt waren.

Kritik

Eindimensionalität des Ansatzes

Grundannahmen wie Methoden der Psychoanalyse erfuhren zeit ihres Bestehens Angriffe, aber auch Weiterentwicklungen und Ergänzungen; die Konfliktmodelle sind zu großen Teilen umstritten. In den westlichen Demokratien wurde von kulturmarxistischer und liberaler Seite das Eindringen psychoanalytischer Postulate und Erklärungsmuster in die Geisteswissenschaften und Künste nachhaltig gefördert. Dies gilt in Deutschland für die Weimarer Zeit und die Zeit nach dem Zusammenbruch 1945, seit den 1960er Jahren auch als Freudomarxismus virulent.[5]

Die Kritiker wandten sich in erster Linie gegen die theoretische Grundlegung der Psychoanalyse, vor allem gegen den „Pansexualismus“, die Auffassung, daß die einzige treibende Kraft des Lebens die Sexualtriebe seien. Die Auffassung der Seele als Kampffeld sinnloser Lust- und Todestriebe, die Libidotheorie und der Ödipuskomplex, überzeugte viele nicht, unter anderem Gelehrte wie Ludwig Frank, Karl Bühler, Hans Prinzhorn, Allers, Kornfeld, Janet, Viktor von Weizsäcker. Sie und viele andere hielten Freuds Theorien, die beispielsweise die Eigenständigkeit der Gemeinschaftsleistungen leugnen, bei weitem nicht für hinreichend, der Ganzheit und Tiefe des seelischen Lebens gerecht zu werden.

Theorien eines Rauschgiftsüchtigen

Zu Lebzeiten Freuds – er starb 1939 – wußten Vertreter der medizinisch-psychotherapeutischen Zunft (ebenso wie die Öffentlichkeit noch heute) offensichtlich nichts über weitere Gesichtspunkte, welche die Entwicklung von Freuds Theorie und Methode beeinflußten, nämlich sein jahrzehntelanger Kokainkonsum zwecks sexueller Euphorisierung und die damit einhergehende Suchtabhängigkeit, eine körperlich-seelisch-geistige Verfassung, die ihn objektiv als Arzt, Seelenerforscher und kulturtheoretisierenden Schriftsteller disqualifizierte. Freud lebte nicht nur gern im Rausch, was wie bei jedem anderen Süchtigen das Empfinden der Realität verändert, sondern er sang auch mit Überzeugung ein „Loblied“ (sein Ausdruck) auf die geschätzte Droge Kokain.[6][7]

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Freuds Beziehung zum Rauschgift

Zitate

Siehe auch

Kritische Literatur (chronologisch)

Bücher

  • Ludwig Frank: Die Psychoanalyse (1910)
  • E. Jahn: Wesen und Grenzen der Psychoanalyse (2. Aufl. 1927)
  • Hans Prinzhorn / Mittenzwey (Hgg.): Krisis der Psychoanalyse (Bd. 1, 1927)
  • Karl Bühler: Die Krise der Psychologie (2. Aufl. 1929)
  • Charles E. Maylan: Freuds tragischer Komplex (2. Aufl. 1929)
  • von Aster: Die Psychoanalyse (1930)
  • Maag: Psychoanalyse und seelische Wirklichkeit (1930)
  • Oswald Bumke: Die Psychoanalyse, eine Kritik (1931)
  • Donat: Über Psychoanalyse und Individualpsychologie (1932)
  • Matthias Heinrich Göring[9] u. a.: Deutsche Seelenheilkunde (1934)
  • Henri F. Ellenberger: Die Entdeckung des Unbewußten: Geschichte und Entwicklung der dynamischen Psychiatrie von den Anfängen bis zu Janet, Freud, Adler und Jung. Diogenes Verlag, o. J., ISBN 978-3257213430 [1226 Seiten. Amerik. Originalausgabe: The Discovery of the Unconscious. Basic Books, New York, 1970] – Das Werk widmet sich u. a. dem Nachweis, daß Sigmund Freud ein Plagiator gewesen sei.
  • Dieter E. Zimmer: Tiefenschwindel – Die endlose und die beendbare Psychoanalyse, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1987, ISBN 3-498-07653
  • James Hillman / Michael Ventura: We’ve had a hundred years of psychotherapy and the world’s getting worse, Verlag Harper, San Franzisko (1993)
  • Geoffrey Cocks: Psychotherapy in the Third Reich - The Göring Institute (1997), ISBN 978-1560009047 [461 S.]
  • Die jüdische Beteiligung an der psychoanalytischen Bewegung in Kevin MacDonald: Die Kultur der Kritik. Eine evolutionäre Analyse jüdischer Einflüsse auf intellektuelle und politische Bewegungen des 20. Jahrhunderts, Verlag libergraphix, 2013, ISBN 978-3-95429-007-9 [S. 161–198]
  • Rolf Degen: Lexikon der Psycho-Irrtümer. Warum der Mensch sich nicht therapieren, erziehen und beeinflussen lässt, Piper Verlag, 3. Auflage, 2005, ISBN 978-3-492-24020-8
  • Hervé Ryssen: Psychanalyse du judaïsme, Éditions Baskerville, Levallois-Perret, 2006, 397 p., ISBN 2-9524559-5-3 oder ISBN 978-2-9524559-5-4
  • Michel Onfray: Anti Freud – Die Psychoanalyse wird entzaubert, Albrecht Knaus Verlag, 2011, ISBN 978-3813504088 [540 S.]
  • Frederick Crews: Freud – The Making of An Illusion, Henry Holt & Co, 2017, ISBN 978-1627797177 [768 S.]
  • Jeffrey Moussaieff Masson (Jude):
    • Die Abschaffung der Psychotherapie, Bertelsmann, München 1991, ISBN 978-3570027318
    • Against Therapy: Emotional Tyranny and the Myth of Psychological Healing, 1988

Artikel

  • Alfred Hoche (1865–1943): Gegen Psychoanalyse, Süddeutsche Monatshefte, München 1931
  • Richard Webster: Kathedrale auf Treibsand, Der Spiegel, 25/1998

Verweise

Fußnoten

  1. Das Wort „Psychoanalyse“ ist eigentlich falsch, insofern es nicht den Regeln der Wortneubildung auf der Basis griechischer Wörter folgt. Richtig wäre „Psychanalyse“, was von Zunftkollegen Freuds früh gegen dessen Wortgebrauch vorgebracht wurde. Ein zutreffender Einwand, da es auch nicht „Psychoiatrie“, sondern „Psychiatrie“ heißt.
  2. Über Psychoanalyse, Bd. VIII, S. 3; zitiert in Michel Onfray: Anti Freud – Die Psychoanalyse wird entzaubert (2011), S. 383
  3. Beispielsweise in seiner Schrift Zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung
  4. Ausführlich dokumentiert von Geoffrey Cocks in seinem Werk Psychotherapy in the Third Reich (1997); s. auch Michel Onfray: Anti Freud – Die Psychoanalyse wird entzaubert (2011), S. 460
  5. Freudomarxismus ist eine Gesellschaftstheorie aus einer Verbindung der Theorien von Freud und Marx (Marxismus), die in den 1920er Jahren entstand und seit den 1960er Jahren durch die 68er-Bewegung Wirkung entfaltete.
  6. Siehe Kapitel Der depressive Kokainabhängige im Buch von Michel Onfray: Anti Freud – Die Psychoanalyse wird entzaubert (2011), S. 522–524
  7. Frieder Leipold: Sigmund Freud: Die dunkle Seite des Seelenheilers, Focus (Online-Ausgabe), 22. September 2009
  8. Zit. in Rolf Degen, Lexikon der Psycho-Irrtümer. Warum der Mensch sich nicht therapieren, erziehen und beeinflussen lässt, Piper Verlag, 3. Auflage, 2005, S. 14
  9. Vetter des Reichsmarschalls Hermann Göring und Namensgeber für das Göring-Institut, das den Fortbestand der Psychoanalyse von 1936–1945 ermöglichte