Kulturbolschewismus

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Globale Verteilung der UNESCO-Welterbestätten (Stand März 2018). Wer will zweifeln, daß mit der Asylantenflut die Menschheitskultur ausgerottet werden soll? Die Wiege der Weltkultur liegt in Europa.

Der Begriff Kulturbolschewismus bezeichnet die ursprünglich marxistischen Bemühungen, eine proletarisch-revolutionäre Kunst und Kultur (→ Proletkult) zu schaffen. Weiterhin werden damit heute alle Bestrebungen bezeichnet, welche, von bestimmten Lehrsätzen ausgehend, eine Kultur ohne Berücksichtigung von überliefertem Bildungsgut künstlich schaffen wollen. Kultur schafft – nach dieser Anschauungsweise – dasjenige, was allen Menschen gemeinsam sei. Mittels dieser definitorischen Vorgabe, die auch dem sozialdemokratischen Modell der Kultursubventionen zugrunde liegt, bekämpft die politische Linke jeden kulturellen Ausdruck, der an Rasse, Volkstum und sogar an den Nationenbegriff geknüpft ist. Die daraus entstehende „Kultur“ folgt den modernistischen Prämissen systematischer Verhäßlichung, der leeren Abstraktion sowie der Absenkung aller Fähigkeitsmaßstäbe.

Im Rahmen der nationalsozialistischen Kulturpolitik war der Kampf gegen den Kulturbolschewismus eine feste Größe. Es ist jedoch fraglich, ob der Begriff „Kulturbolschewismus“ das mit ihm Gemeinte auch in unserer Zeit noch zu umfassen vermag. Versteht man unter „Kulturbolschewismus“ allein ein schulmäßig-revolutionäres Vorgehen marxistischer Kaderparteien, wenn sie den Kampfmustern der 1. bis 3. Kommunistischen Internationale folgen, entsteht kein definitorisches Problem. Durch die Verwendung des Ausdrucks als Schlüsselbegriff nationalsozialistischer Kunstpolitik hat sich allerdings die Wahrnehmung verfestigt, daß eine wirksame Verteidigung europäischer Kulturwerte im Bedeutungsrahmen eines bloßen „Kulturbolschewismus“-Begriffs nicht zu leisten ist.

Ausgehend von der zeitgenössischen Weltnetzpublizistik wird deshalb versucht, statt dessen den Begriff Kulturmarxismus als umfassend kennzeichnendes Etikett für die benannten – neueren kulturpolitischen – Erscheinungen durchzusetzen. Einer breiten Öffentlichkeit ist mutmaßlich zum ersten Mal im Zusammenhang mit den Breivik-Anschlägen in Norwegen vom 22. Juli 2011 (und Breiviks Manifest) das Wort „Kulturmarxismus“ untergekommen. Gegenwärtig kann noch nicht abgeschätzt werden, ob dieses alternative Etikett die nötige geistige Ausstrahlung erreichen wird (um mobilisierend gegen das Verhängnis wirken zu können), wie das kraftvolle Schlagwort vom Kulturbolschewismus sie seit jeher besitzt.

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