Menschheit

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Der Begriff Menschheit (mhd. mensch[h]eit, ahd. mennisgheit) stand ursprünglich für „menschliche Natur, menschliches Wesen“, insbesondere für die Art, die Eigenschaft, das Wesen eines Menschen, auch für den Inbegriff Alles dessen, wodurch derselbe sich von anderen Geschöpfen unterscheidet.[1]

Erläuterung

Heute wird unter „Menschheit“ fast nur noch die profane Gesamtheit der Menschen, d. h. die gesamte den Planeten bewohnende Menschenmasse verstanden und der Begriff trägt stark egalitaristische Züge (so z .B. durch die gleichmacherischen Beibedeutungen „Völkerfamilie“, „Menschenfamilie“ und ähnliche). Der Staatsrechtler Carl Schmitt schrieb hierzu:

»Menschheit« ist ein besonders brauchbares ideologisches Instrument imperialistischer Expansionen und in ihrer ethisch-humanitären Form ein spezifisches Vehikel des Ökonomischen Imperialismus. Hierfür gilt mit einer naheliegenden Modifikation, ein von Proudhon geprägtes Wort: Wer Menschheit sagt, will betrügen. Die Führung des Namens »Menschheit«, die Berufung auf die Menschheit, die Beschlagnahme dieses Wortes, alles das könnte, weil man nun einmal solche erhabenen Namen nicht ohne gewisse Konsequenzen führen kann, nur den schrecklichen Anspruch manifestieren, daß dem Feind die Qualität des Menschen abgesprochen, daß er hors-la-loi und hors l'humanité erklärt und dadurch der Krieg zur äußersten Unmenschlichkeit getrieben werden soll. Aber abgesehen von dieser hochpolitischen Verwertbarkeit des unpolitischen Namens der Menschheit gibt es keine Kriege der Menschheit als solcher. Menschheit ist kein politischer Begriff, ihm entspricht auch keine politische Einheit oder Gemeinschaft und kein Status.[2]

Zitate

  • „Wir müssen [...] die Ausdrücke ‚der Mensch‘ und ‚die Menschheit‘ ganz aus unserem Wortschatz streichen. Das sind nämlich typisch christliche, liberale und marxistische Schlüsselwörter. Es gibt keine Menschheit [...] Wir haben nur für die weiße Rasse zu handeln [...] Ich will also von einer ‚Menschheit‘ nichts wissen. Die Menschheit stinkt.“Dietrich Schuler (2008)[3]

Siehe auch

Literatur

Fußnoten