Meyer, Rainer

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Rainer Meyer, Pseudonym Don Alphonso, (Lebensrune.png 3. Februar 1967) ist ein deutscher Journalist, Autor und Weltnetztagebuchschreiber.

Abgeschaltet

Im März 2018 wurde bekannt, daß die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) Meyers beide sehr beliebte hauseigene Blogs abschaltet. Die Texte von Don Alphonso waren eigenwillige Tagebuchmeditationen, oft erstaunlich lang (für Netzbeiträge). Der Verfasser kümmerte sich sehr intensiv um die Kommentarspalte mit ca. 500 Kommentaren pro Beitrag.[1] Die politisch-weltanschauliche Ausrichtung der Beiträge kann am ehesten als moderat konservativ bezeichnet werden, gelegentlich mit geschmäcklerischen Ausgriffen in einen leicht überheblichen Ästhetizismus.

Die Abschaltung bereits einer solch moderat-konservativen Stimme bei der FAZ bzw. die Wahrnehmung dort als politisch unzumutbar, zeigt, welche Entwicklung die Leitmedien insgesamt in der Ära Merkel genommen haben. Eine unendlich amtierende „große Koalition“ verengt den zulässigen Meinungskorridor in dem ihr nahestehenden Teil der Medienlandschaft schmaler und schmaler, jegliche Nachfrage für unabhängige und eigenständige Stimmen wird von den Redaktionsleitungen pampig verleugnet oder verächtlich geredet. Zugleich haben die führenden Printorgane, darunter auch die FAZ, nach wie vor keine Antwort auf die Herausforderung der freien Medien im Weltnetz. Rainer Meyer kündigte an, weiter zu publizieren.

In den vergleichbaren Fällen von Ken Jebsen (vormals rbb), Gerhard Wisnewski (vormals WDR) und Udo Ulfkotte (1986 bis 2003 wichtiger politischer Redakteur bei der FAZ) führten die Suchbewegungen der Geschaßten zu beeindruckenden Erfolgsgeschichten in den freien Medien. Auch der bei der Welt geschaßte Matthias Matussek (dort bis Ende 2015 Kolumnist) ist nicht zum Schweigen gebracht worden, sondern weiterhin Bestseller-Autor.

Zitate

  • „Es heißt zwar, der Terror der Antifa richte sich meist nur gegen Dinge, aber wie will man beim Werfen einschätzen, ob der Stein die Scheibe nicht durchdringt. Und wenn ich ehrlich bin, glaube ich auch nicht, dass denen die Scheiben reichen. Nach allem, was ich so die letzten drei Jahre erlebt habe, würden sie natürlich auch auf den Menschen zielen. Es geht ihnen, das entnimmt man den einschlägigen Seiten, um die Verdrängung von Menschen wie mir. Ich soll hier nicht sein. Und nachdem mich Drohungen nicht aufhalten, ist es nachgerade zwingend, die Eskalation weiter zu treiben. [...] Sie betrachten das Gebäude hier in Berlin als Fremdkörper, und obwohl sie mit jedem Dealer, mit jedem Fahrraddieb Verständnis haben, obwohl sie der Meinung sind, es dürfte keine Nationen und keine Grenzen geben und man müsste alles irgendwie hinnehmen [...]. Ich glaube nicht an den menschlichen Fortschritt und nicht an die Fähigkeit, andere zu zivilisieren. Ich glaube an Mauern, Grenzen von Staaten und von Klassen, die das Leben erst abwechslungsreich und vielschichtig gestalten. [...] Der Drang zu Gerechtigkeit und Gleichstellung, die Verdammung von Unterschieden macht das einzig richtige, weil das angenehme Dasein zum Akt des Widerstandes.“ — Don Alphonso (bei einem Berlin-Besuch)[2]

Auszeichnungen

  • 2000, 2001 und 2002: Alternativer Medienpreis

Veröffentlichungen

Verweise

Fußnoten

  1. Roger Letsch: Don Alphonso wird abgeschaltet, Die Achse des Guten (AchGut.com), 7. März 2018
  2. Don Alphonso: Der neueste progesellschaftliche Schutzwall für Berlin, Kolumne „Stützen der Gesellschaft“, WELT, 23. Januar 2019