Deutsche Reichspost

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Berliner Briefmarke mit einem Postillon der Reichspost

Die Deutsche Reichspost war ein staatliches Unternehmen in der Weimarer Republik und während der Zeit des Nationalsozialismus.

Geschichte

Reichspostflagge 31.3.1933-19.9.1935
Emmy und Edda Göring erhalten einen langersehnten Brief vom Ehemann und Vater Hermann Göring

Post, Fernsprecher und Telegraph waren in Deutschland Sache des Reiches. Das dem Reichspost- und Telegraphendienst gewidmete und in ihm erworbene Vermögen wurde seit dem 1. April 1924 als Sondervermögen des Reiches von dem übrigen Reichsvermögen getrennt gehalten (Reichspostfinanzgesetz vom 18. März 1924 und Gesetz zur Vereinfachung und Verbilligung der Verwaltung vom 27. Februar 1934). Das Reichspostvermögen betrug Ende März 1939 – bei 762 Millionen Reichsmark Verbindlichkeiten – 3,5 Milliarden Reichsmark. Die gesamten Einnahmen beliefen sich im Rechnungsjahr 1938 auf 2.347 Millionen Reichsmark. Nach Abzug der Betriebsausgaben verblieb ein Gewinn von 32,8 Millionen Reichsmark.

Ende März 1939 (am Schluß des Rechnungsjahres 1938) verfügte die Deutsche Reichspost (im Altreich einschließlich Saarland, Ostmark und Sudetenland) über mehr als 70.000 Ämter und Amtsstellen, in denen rund 490.000 Beamte, Arbeiter und Angestellte beschäftigt wurden. Die Deutsche Reichspost hatte im Rechnungsjahr 1938 7.931 Millionen Briefsendungen und 355 Millionen Pakete und Wertsendungen befördert. Zur Abwicklung des Fernmeldedienstes dienten rund 448.000 Kilometer Fernsprech- und Telegraphenlinien mit 4.146.000 Sprechstellen. 1938 wurden 2.624 Millionen Ortsgespräche (ohne Ostmark) und 353 Millionen Überlandgespräche geführt sowie 26,5 Millionen Telegramme, davon etwa 8,5 Millionen ins Ausland, übermittelt. Die Umsätze im Postscheckdienst erreichten 208 Milliarden Reichsmark.

Besonders rasch hatten sich in den letzten Jahren das Postkraftfahrwesen und die Luftpost entwickelt. Um Postzustellung und Personenbeförderung auf dem flachen Lande zu verbessern, befuhr die Deutsche Reichspost ein Kraftfahrnetz von 208.000 km Länge mit posteigenen Kraftwagen. Im Luftpostdienst wurden 7,5 Millionen Kilogramm Luftpost abgefertigt.

Deutschösterreich

Am 1. Januar 1939 wurde der im ehemaligen Deutschösterreich nach dem Beitritt bestehende Postsparkassendienst auch im übrigen Reichsgebiet eingeführt.

Filmbeiträge

Der Störenfried (1938, Kurzfilm)

Filme

  • Der Störenfried (1938)
  • Vorfilm zur Deutschen Wochenschau 637/48/1942 „Was jeder wissen muß“ über die Feldpost mit Paul Henckels

Siehe auch

Literatur

  • Erich Körner: Die Deutsche Reichspost im nationalsozialistischen Aufbau. (Schriften der Hochschule für Politik), 1939
  • Karl Sautter:
    • Geschichte der Deutschen Post
      • Teil 1: Geschichte der Preußischen Post. Nach amtlichen Quellen bis 1858 bearbeitet von Heinrich von Stephan. Neu bearbeitet und fortgeführt bis 1868 von Karl Sautter, 1928
      • Teil 2: Geschichte der Norddeutschen Bundespost (1868–1871), Unveränderter Nachdruck 1952
      • Teil 3: Geschichte der Deutschen Reichspost (1871–1945), 1951
  • Volkhard Stern: Wanderbares Brandenburg um 1930 – Mit der Kraftpost ins Berliner Umland, In: Verkehrsgeschichtliche Blätter. Heft 2. 201, S. 52f.