Rhetorik

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter Rhetorik (altgr. ῥητορική (τέχνη) rhētorikḗ „Redekunst“) versteht man die Geschicklichkeit, mit sprachlichen Fähigkeiten umzugehen bzw. diesbezügliche sprachwissenschaftliche Erkenntnisse anzuwenden. Sie kann dem Vorteil des eigenen Zwecks dienen oder zur Beeinflussung eingesetzt werden. Rhetorik bezeichnet eine kreative Anwendung von Sprechtechniken, die sowohl in Gesprächen, in Medien, als auch in Reden Anwendung findet.

Rhetorische Menschen neigen oft dazu, sachlich abzuschweifen und die Aufmerksamkeit auf für sie gewollte oder nützliche Dinge zu lenken. Starke Rhetoriker können es schaffen, die Gedanken ihres Gegenübers zu beeinflussen. Auffallend als solche „Sprachkünstler“ sind oft Herrscher, Demagogen und politische Repräsentanten. Unter bekannten (Ver)führern zeigt sich eine starke Rhetorik zur Gewinnung von Massen. In der gegenwärtigen Massendemokratie bspw. eignen sich bestimmte rhetorische Methoden, um Menschen zu instrumentalisieren.

Überzeugungen (ob ideologisch oder zweckgebunden) lassen sich durch Rhetorik leichter schaffen. Gegen Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich die herkömmliche Propaganda. Dabei bleibt das Rezept das gleiche: das Studieren der menschlichen Psychologie. Durch psychologische Propaganda (im politischen oder militärischen Bereich) lassen sich die Menschen am Anfang des 21. Jahrhunderts erkennbar effizienter beeinflussen als zuvor. Hier ist die Vorgehensweise raffinierter (moderner) geworden.

Der rhetorische Redner plant seine Reden mit äußerster Sorgfalt. Ein Aufbau einer Rede kann durch folgendes System erfolgen:

  • Einleitung, in der der Redner die Aufmerksamkeit des Publikums erreicht;
  • Erzählung des eigentlichen Sachverhalts;
  • Gliederung der nachfolgenden Beweisführung;
  • argumentierender Teil der Rede, indem der Redner die Glaubwürdigkeit seiner Sache untermauert (oder auch die Umfassung der Widerlegung der gegnerischen Argumente);
  • Abschluß: zum Beispiel Appell an die Emotionen des Publikums.

Aristoteles sagte einmal:

Daher ist es erforderlich, Kunstfertigkeit anzuwenden, ohne daß man es merkt, und die Rede nicht als verfertigt, sondern als natürlich erscheinen zu lassen – dies nämlich macht sie glaubwürdig.“

Da jedoch jede Rede geplant und auf bestimmte Zwecke abgestimmt ist (möge sie gut oder schlecht sein), kann man diese unweigerliche Form der Sprachwissenschaft an sich durchaus nicht als „schlecht“ betrachten. Rhetorik kann auch helfen, sich aus unfreiwillig gefangenen Situationen zu befreien, z. B. bei unrechtmäßiger Verurteilung während eines Gerichtsprozesses. Hier ist rhetorische Geschicklichkeit gefragt, um die Wahrheit überzeugend zu vermitteln.

Rednerische Kunst zeigt sich auch bei politischen Größen wie Adolf Hitler oder Joseph Goebbels. Hier stimmte sich die rhetorische Propaganda auf die erreichte Einheit im politischen Volksleben ein.

Vertreter der heutigen Massenmedien (→ Lügenmedien), wie linksindoktrinierte Journalisten, Moderatoren und Redakteure, sind zwar in einigen Fällen noch in gewissem Maße rhetorisch geschult, entfalten ihre Wirkung aber mehr aufgrund ihrer fast allumfassenden – in letzter Zeit durch alternative Medien im Weltnetz jedoch bereits etwas angegriffenen – medialen Präsenz. Hierzu erhalten sie bestimmte sprachliche Vorgaben bzw. Anweisungen, mit denen unter anderem unliebsame Personen diskreditiert oder unliebsam gemacht werden können. Bei jüdischen Persönlichkeiten hingegen (auch in den genannten Medienbereichen) fällt allerdings häufiger eine besondere rhetorische Fähigkeit auf.

Wie fast jede Kunst kann auch die Rhetorik sowohl positiv als auch mißbrauchend benutzt werden.

Siehe auch