Ribbentrop, Annelies von

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Joachim and Annelies von Ribbentrop

Anna Elisabeth „Annelies“ von Ribbentrop, geb. Henkell (Lebensrune.png 12. Januar 1896 in Mainz; Todesrune.png 5. Oktober 1973 in Wuppertal), war eine deutsche Autorin und Witwe des Reichsaußenministers Joachim von Ribbentrop.

Leben

Annelies von Ribbentrop mit Adolf Hitler

Abstammung

Anna Elisabeth Henkell war die Tochter des Sektfabrikanten Otto Henkell (1869–1929) und dessen Frau Katharina „Käthe“, geb. Michel. Sie wuchs in Biebrich bei Wiesbaden auf.

Tod

Grabplatte
Traueranzeige der Familie für Barthold Henkell-von Ribbentrop, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. Juni 2018

Annelies von Ribbentrop verstarb im Oktober 1973.

Ruhestätte

Sie wurde ursprünglich auf dem Friedhof Wiesbaden-Biebrich in der Grabstätte von Joachims Stiefmutter beigesetzt. Mitglieder der Familie Ribbentrop haben seit 2000 das Nutzungsrecht an mehreren nebeneinander liegenden Wahlgrabstätten auf dem Friedhof Hohlstraße in Velbert-Langenberg. Bis 2015 erfolgten in diesen Grabstätten zwei Beisetzungen, nämlich von Pierre Marie Painvin und von Ilse Marie von Ribbentrop. Aufgrund einer Umbettung fand im Februar 2015 die Bestattung von Anna Elisabeth „Annelies“ von Ribbentrop, genannt Annelies, der Frau des ehemaligen Reichsaußenministers Joachim von Ribbentrop, und von Olga Margarete Ottilie Johanna Karola Erna Emma Leonie, geb. von Prittwitz und Gaffron, seiner Stiefmutter, statt. Mit der Umbettung der sterblichen Überreste beider Frauen wurde auch deren Grabplatte auf den Langenberger Friedhof verlegt und in die Grabstätte eingefügt. Sterbliche Überreste von Joachim von Ribbentrop sind in dem Grab nicht beigesetzt. Sein Leichnam wurde nach seiner Hinrichtung am 16. Oktober 1946 durch die Besatzer eingeäschert und die Asche in den Conwentzbach, einen Zufluß der Isar, gestreut.

Familie

Bei einem Tennisspiel lernte sie Joachim Ribbentrop, ehemaliger Oberleutnant und Mitglied der Deutschen Militärmission im Osmanischen Reich, in Konstantinopel, kennen. Sie heiratete ihn am 5. Juli 1920 in Wiesbaden.

Kinder

Aus der Ehe sind fünf Kinder entsprossen, die in der Nachkriegszeit unter dem Familiennamen „Henkell-von Ribbentrop“ lebten:

  • Rudolf Joachim von Ribbentrop (Lebensrune.png 10. Mai 1921 in Wiesbaden)
    • ∞ Ilse Marie Freiin von Münchhausen
  • Anna Sophie Bettina von Ribbentrop (Lebensrune.png 20. Juli 1922 in Berlin)
    • ∞ 15. April 1945 in Treunitz (Oberfranken) Major i. G. Heribert Christian Rinke[1] (Lebensrune.png 1. Dezember 1914), Nahaufklärer der Luftwaffe und seit Oktober 1943 Inhaber des Deutschen Kreuzes in Gold
  • Ursula von Ribbentrop (Lebensrune.png 19. Dezember 1932 in Berlin; Todesrune.png 3. Juli 1958)
    • ∞ 3. Juli 1958 in Wuppertal-Elberfeld Kurt Küppers (1926–2018)
    • ∞ 1978 Prof. Dr. Dr. Pierre Marie Painvin
  • Adolf Richard Barthold von Ribbentrop (Lebensrune.png 2. September 1935 in Berlin)
    • ∞ 7. August 1961 in Wiesbaden Marion von Strempel (Lebensrune.png 16. Dezember 1936 in Aachen)
    • ∞ 1985 Christiane Gräfin von und zu Eltz
  • Barthold Joachim Lothar Stefan-Carl von Ribbentrop (Lebensrune.png 27. Dezember 1940 in Berlin; Todesrune.png 5. Juni 2018 in Limassol)
    • ∞ Brigitte von Trotha
    • ∞ Andrea Vopat

Ehrungen (Auszug)

Werke (Auswahl)

  • Hg.: Zwischen London und Moskau – Erinnerungen und letzte Aufzeichnungen, Druffel, Leoni am Starnberger See 1953
  • Verschwörung gegen den Frieden – Studien zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges, Druffel, Leoni am Starnberger See 1962 (Netzbuch)
  • Deutsch-englische Geheimverbindungen – Britische Dokumente der Jahre 1938 und 1939 im Lichte der Kriegsschuldfrage (= Veröffentlichungen des Institutes für Deutsche Nachkriegsgeschichte, Band 4), Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung, Tübingen 1967
  • Die Kriegsschuld des Widerstandes – Aus britischen Geheimdokumenten 1938/39 (= Deutsche Argumente, 2), 2. Auflage, Druffel, Leoni am Starnberger See 1975, ISBN 3-8061-0660-6

Fußnoten