Riess, Curt

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Curt Riess, eigentlich Curt Martin Steinam, alias Peter Brandes, C. R. Martin und Martin Amstein (Lebensrune.png 21. Juni 1902 in Würzburg; Todesrune.png 13. Mai 1993 in Scheuren, Kanton Zürich) war ein jüdischer Schriftsteller.

Leben und Wirken

Riess studierte in München, Heidelberg und in Paris, wohin er 1933 auch emigrierte. Er arbeitete als freier Journalist und ging 1941 in die VSA.

Im Zweiten Weltkrieg diente er in der VS-Armee und war als Kriegsberichterstatter tätig. Nach einem Zwischenspiel als Korrespondent für US-amerikanische Zeitungen bei den Nürnberger Prozessen ging Riess Ende 1945 nach Berlin und arbeitete als Journalist und freier Schriftsteller. Er soll eine Affäre mit Käthe Dorsch gehabt haben und förderte den jungen Ritterkreuzträger Max Rehbein. Hier begann er auch mit den Arbeiten an seiner Goebbels-Biographie, die 1948 in New York veröffentlicht wurde. Ende 1946 ging Riess wieder nach New York. Anfang 1948 ging er als Korrespondent des France Soir wieder nach Berlin und berichtete als erstes über die gerade errichtete Blockade Berlins. 1952 ließ er sich in der Schweiz nieder und heiratete die Schauspielerin Heidemarie Hatheyer.

Seine 106 Bücher schrieb er im Sinne der Umerziehung; Bruno Kreisky wurde von ihm wegen dessen angeblich antijudaistischer Haltung scharf angegriffen. Riess arbeitete auch für den Stern [1].

Verweise

Fußnoten

  1. Prominente ohne Maske, FZ-Verlag 1986, ISBN 3924309019