Schiiten

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Als Schiiten werden Anhänger einer Glaubensrichtung des Islam bezeichnet. Im Gegensatz zu den Sunniten verlangten die Schiiten, daß der Nachfolger des Propheten Mohammed aus dessen Familie stammen müsse und legten sich auf dessen Vetter Ali fest. Diese Minderheit wurde Schiat Ali (Partei Alis) genannt, woraus sich der Begriff Schiiten entwickelte. Die Prophetennachfolge kann im Verständnis der Schiiten nur von einem Imam ausgeübt werden, da dieser als einziger göttlich legitimiert sei. Obwohl die schiitischen Mohammedaner gegenüber den Sunniten in der Minderheit sind, stellen sie die Bevölkerungsmehrheit der Gläubigen im Irak, in Aserbaidschan, in Bahrain und im Iran, welcher sich als Interessenvertreter der Schiiten betrachtet. Die meisten gelten als Zwölfer-Schiiten, da sie auf die Wiederkehr des im 9. Jahrhundert verschwundenen zwölften Imam warten, der als Mahdi die Welt retten soll.[1]

Verweis

Fußnoten

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