Mohammed

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pfeil 1 start metapedia.png Dieser Artikel behandelt Mohammed, den Propheten des Islam, als historische Person. Zum Namen und zu weiteren Personen mit diesem Namen und den Varianten Mohammad oder Muhammad siehe Mohammed (Name).

Mohammed (geb. um 570 in Mekka; gest. 8. Juni 632 in Medina) ist der Religionsstifter des Mohammedanismus.

Mohammed wird von den Mohammedanern in der Reihe der Propheten als der historisch Letzte angesehen, dem mit dem Koran die Offenbarung Gottes (Allahs) herab gesandt wurde. Er ist nach islamischer Auffassung folglich „das Siegel der Propheten“ (Sure 33, Vers 40), das heißt, der Beglaubiger der früheren Propheten oder der letzte Prophet in der Geschichte der Menschheit.

Seine Lehre, der Mohammedanismus, auch als Islam bezeichnet, lehrt die Opferbereitschaft und verspricht Märtyrern – dem semitischen Geist entsprechend – ein himmlisches Leben mit Sex und Alkohol – Dinge, die irdisch lebenden Mohammedanern streng verboten sind. So wurden aus vorher unbedeutenden Völkern ein starker Machtfaktor. Eigentlich bestanden rund um den kernislamischen Siedlungsraum auf der arabischen Halbinsel überall Hochkulturen (der märchenhaft reiche Jemen mit seinem exklusiven Weihrauchhandel, das christliche Äthiopien, Indien, Persien, Byzanz, usw.), nur eben genau dort, wo der Islam seinen historischen Ursprung hat, gab es nichts dergleichen.

Keine historische Gestalt

Chronologiekritikern wie Heribert Illig wird oft entgegengehalten, die Existenz des Islam beziehungsweise der islamischen Zeitrechnung sei ein absolut unwiderlegbarer Beweis dafür, daß die These vom „Erfundenen Mittelalter“ nicht stimmen könne, denn in dem mit Europa aufs engste verflochtenen Kulturraum des Nahen Ostens gebe es keine „Phantomzeit“ zwischen 614 und 911 nach unserer Zeitrechnung. Dem widerspricht Illig jetzt aber in seinem Hausblatt Zeitensprünge (1/2013), indem er mit einiger sachlicher Berechtigung darauf verweist, wie wenig gesichert unser Wissen über die Frühzeit des Islam sei, was wiederum erlaube, die These zu formulieren, daß es sich bei Mohammeds Übersiedlung von Mekka nach Medina im Jahre 622, welche den Nullpunkt der islamischen Zeitrechnung bilde, um ein rein fiktives Ereignis handele. Dabei stützt er sich in seiner Argumentation auf den Kreis der kritischen Islamwissenschaftler um Karl-Heinz Ohlig, der schon seit längerem die Geschichtlichkeit der Person des Propheten anzweifelt. Jedenfalls, so Illig, ermögliche das Fehlen eines stringenten Geschichtsverlaufes in der älteren arabisch-islamischen Welt, die Omayyaden ins 6. Jahrhundert und die nachfolgenden Abbasiden ins 10. Jahrhundert zu versetzen, womit sich ebenfalls drei Phantomjahrhunderte ergäben.[1]

Leben

Familie / Kindheit

Abul-Kasim Mohammed ibn Abdullah, der sich Rasul Ullah – Gesandter Allahs – nennt, ist als Sproß der vornehmen, verarmten Familie der Haschim um das Jahr 570 zu Mekka geboren worden (als Kaiser Justinian fünf Jahre tot war). Sein Vater Abdullah hat die Geburt seines Sohnes nicht mehr erlebt, und seine Mutter Amina bint Wahb folgte dem Frühverstorbenen bald. Mohammed ist als Waisenknabe im Hause des Großvaters, des angesehenen Koreisch-Scheichs Muttalib herangewachsen und Hirte und Händler geworden. Sein Großvater Abd-al Mutalib war es, der in seinem Grundstück eine vergoldete Rüstung, alte Schwerter und Helme gefunden und sie dem Schatz der Kaaba beigegeben hatte. Später war ihm die Wiederentdeckung des „heiligen Brunnens Zem-Zem“ gelungen, an dieser Quelle hatte Gott einst die Hagar und ihren Sohn Ismael getränkt. Als Mohammed 12 Jahre alt war verstarb auch dieser und Mohammed wurde dann von seinem Onkel Abu Talib, einem Kaufmann aufgenommen. Hier lebte und arbeitete Mohammed.

Jugend / Heirat

Sein Onkel brachte ihn in die Dienste einer reichen Witwe namens Chadidscha. Hier arbeitete Mohammed als Gehilfe in deren Karawanserei. Chadidscha reichte dem um etwa zehn Jahre jüngeren ihre Hand zur Ehe. Seine Heirat im Jahre 595 mit Chadidscha und sein neuer Reichtum haben ihm, als anerkanntem Mitglied der Gesellschaft die Tore der besten Häuser Mekkas geöffnet. Aus der Ehe gingen zwei (?) Söhne und vier Mädchen hervor. Chadidscha verstarb 25 Jahre später im Jahre 619. Von den Kindern überlebte nur Fatima die Eltern.

Religionsstifter

In Mekka lebten zu der Zeit Anhänger mancherlei Glaubensbekenntnisse: Es gab abessinische Christen unter den Negersklaven, Monophysiten und Orthodoxe, die von Handelsschiffen geraubt und zu Sklaven gemacht worden waren. Wie an allen Handelsplätzen des Nahen Orient hatten sich auch Juden hier angesiedelt. Ebenso Perser, welche dem Feuerglauben anhingen sowie die Sektierer der Götzen Innerarabiens.

„Von Jugend auf litt Mohammed unter Anfällen, die ihn jählings zu Boden warfen, schäumen und rasen ließen. Die Abergläubischen nannten es eine heilige Krankheit, sie meinten, aus den wirren Schreien des Befallenen die Stimmen von Geistern zu hören, die Besitz von seinem Körper ergriffen hatten.“

In Mekka war von den Ratsältesten über drei seiner Anhänger ein Strafverfahren durchgeführt worden.

„Vor der Kaaba ist in der mörderischen Sonnenglut ein hölzerner Strafblock aufgestellt; ein riesiger Neger, ohne Kopfbedeckung und seiner Kleider beraubt, sitzt gekrümmt, eingespannt in das Gerüst. Neben ihm zwei Beduinen, ebenfalls gefesselt und nackt, die Einwirkung der Sonne hat sie bereits bewußtlos gemacht.“

Der Sklave namens Bilal wurde veruteilt, weil er Anhänger eines falschen Propheten sei, der ganz Mekka in Aufruhr bringe, weil er die Götter der Stämme schmähe und dadurch das Leben Mekkas als Wallfahrtsort bedrohe. Dieser Prophet verkünde allerorten die ketzerische Lehre:

„Es gibt keinen Gott außer Allah.“

Die 1. Offenbarung

Mohammed ist 40 Jahre alt, als er, wie es seit langem Büßer und Asketen tun, in die Wüste geht um Klarheit über Gott und den Glauben zu gewinnen. Nordwestlich von Mekka, in den Bergen Hira zieht er sich in die Einsamkeit zurück und widmet sich der Suche nach Gott.

Und es geschieht das Ungeheuere, in einer Nacht glaubt Mohammed Gott zu hören, der sich seinem Propheten offenbart.


"... Ich sah Gabriel!

Neben dem Baum an der äußersten Grenze

des ruhevollen Paradieses.

Ich blickte nicht zur Seite, und ich

sah eines der herrlichsten Wunder des Herrn."

(Aus der Sunna)


Ja, das ist der Erzengel, es ist Gabriel ,den Allah seinem Auserwählten sendet.


"Er sendet seinen Engel nieder mit dem Heiligen Geist,

nach seinem Befehl, auf wen er will unter seinen Dienern,

sprechend: Verkündet, daß es keinen Gott gibt außer mir und fürchtet euch nicht!"

( Koran 16,22)

Das war die Stunde der endgültigen Berufung zum Propheten. Nach seiner Rückkehr nach Mekka vertraut Mohammed sich nur Chadidscha an, die ihn bestärkt in der Gewißheit, daß die Erscheinung auf dem Berg wahrhaft der Erzengel Gottes war.

Und so verkündet er:

"La Ilah illa Allah wa Mohammed Rasul Ullah!" (Es ist kein Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet!)

Das ist sein Dogma an das jeder glauben muß, der der neuen Lehre anhängen will und so beginnt fortan auch jede Rede. Es sind später die ersten fünf Verse der Sure 96. Sie beginnt mit den Worten

"Lese im Namen deines Herren, der erschuf ..."

Er malt seinen Zuhörern den Tag des Gerichts und die Freuden des Paradieses aus und spricht von der Gleichheit aller Menschen im Glauben an Allah. Die Gleichheitslehre kommt an: Um Mohammed sammeln sich zunächst nur Sklaven, Niedriggeborene, Kameltreiber, Ausgestoßene, Lastträger, Arme und Neugierige. Ihnen preist er seinen Glauben, den er Islam –Entflammung zu Gott – nennt.

„Mohammed ist der Bote Allahs; und die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, mild untereinander; du siehst sie sich verbeugen und zur Erde werfen in dem Verlangen nach Allahs Bevorzugung und Wohlgefallen... Versprochen hat Allah denjenigen von ihnen, die glauben und die gute Werke tun, Verzeihung und großen Lohn ... (Sure 48,29)

Die Angriffe des neuen Propheten gegen die Götzen der Kaaba, die Gleichstellung der Sklaven mit freien Arabern machen ihn den Häuptern der mächtigen Familien verdächtig. Was soll werden, wenn die beleidigten Götter Strafen schicken?

Der aktivste Widersacher Mohammeds ist Abdul-Hakam, ein Mann aus einflußreicher Familie und mächtiger Häuptling, der Vater der Weisheit. Mohammed nennt ihn in aller Öffentlichkeit Vater der Dummheit. Einen anderen Todfeind, den Oheim Abdul-Lahab beschimpft Mohammed mit scharfer Zunge als Vater des Höllenfeuers. Es kommt in Mekka zu Ausschreitungen und bewaffneten Zusammenstößen. Die Anhänger des Propheten befinden sich in hoffnungsloser Minderheit, da fast alle Männer von Ansehen gegen sie stehen, denn der Ausschließlichkeitsanspruch der neuen Religion gefährdete alle bestehenden Götter.

Weitere Offenbarungen

In den auf die 1. Offenbarung folgenden (20) 22 Jahre hatte Mohammed weitere Visionen. Von Erzengel Gabriel erhielt er in unregelmäßigen Abständen im Schlaf weitere Offenbarungen überbracht. Da Mohammed selbst Analphabet war, ließ er sie niederschreiben.

Die ersten Anhänger des neuen Glaubens

Nach und nach begann Mohammed seinen Freunden von der Offenbarung zu berichten. Unter den Vornehmen schließt sich ihm vorerst nur sein Freund Abu Bekr und Cousin Ali, der Sohn seines Oheims Abu Talib an, der jedoch kein Moslem wird. Die führenden und reichen Bürger der Stadt Mekka jedoch begannen die Freunde und religiösen Gesinnungsgenossen Mohammeds vom gesellschaftlichen Leben der Stadt auszuschließen.

Mukris ibn Hafas, ein bekehrter Pilger, Abdur Rahman und Omar dienten im Hause Chdidschas als Wächter, denn es war schon erforderlich geworden das Leben Mohammeds durch Bewaffnete zu schützen; tagsüber stehen einige Anhänger von ihm mit Krummschwert und Dolchen an den Toren der Karawanserei.

Mekka ist in zwei Lager gespalten, Marktbesuche und der Handelsverkehr lassen nach. Nur noch kleinere Gruppen von Wüstenbeduinen reiten von Muabda herunter um die heiligen Stätten zu besuchen. Die wichtigsten Handelsherren Mekkas, insbesondere die Koreisch gaben Mohammed die Schuld an dieser negativen Entwicklung und beginnen die Anhänger vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen.

Die erste Auswanderung

Mohammeds Anhänger beginnen nun aus Furcht vor der kommenden Auseinandersetzung aus Mekka zu fliehen und sich in der nördlich gelegenen Stadt Jatrib niederzulassen. In Jatrib, Abessinien sind die Einwohner, fast ausschließlich Israeliten den Neuzuzüglern wohl gesonnen, denn sie sind seit langem Konkurrenten des Marktes Mekka und verfolgen dessen wachsende Unbeliebtheit bei den benachbarten Beduinenstämmen und den reisenden Händlern mit Interesse.

Mohammed selbst bleibt mit anderen Anhängern jedoch in Mekka. Abu Bekr, der das Amt des Gebetsausrufers hat regelt den Tagesablauf: fünf mal am Tag werden in Richtung Jerusalem die Teppiche ausgelegt. Zu den ersten Anhängers gesellen sich in der Gemeinschaft immer mehr angesehene Männer, Besitzer von Herden und Häusern. Mohammed, der Prophet tritt in die Mitte und verkündet die Gebote des neuen Glaubens:

„Heiratet Frauen, die euch gut dünken, zwei, drei oder vier, und wenn ihr fürchtet, nicht gerecht zu sein, dann heiratet nur eine oder auch eine Sklavin dazu. Gebt eueren Frauen die Morgengabe freiwillig...“

(Sure 4,3-4 und 29-30)

Neben den fünf täglichen Gebeten verlangt er von den Gläubigen die Armenspende – eine freiwillige Abgabe für Notleidende. Der Monat Ramadan ist als Fastenmonat bestimmt:

„Und esset und trinket, bis ihr in der Morgenröte einen weißen Faden von einem schwarzen Faden unterscheiden könnt! Danach aber fastet streng bis zur Nacht...“

(Sure 2, 185)

Der herrschende Stamm der Koreisch (auch: Quraischiten), fuhr fort mit seinen starken Anfeindungen gegen Mohammed und seine Gemeinschaft. Selbst ein öffentlicher Bann, der jeglichen Kontakt untersagte wurde ausgesprochen. Die Leidtragenden waren vor allem diejenigen ohne Einfluß. Der freie Araber berachtete den Sklaven als Besitztum und viele wurden wegen der Teilnahme an den Gottesdiensten Mohammeds gequält.

Mohammed verlor im Jahre 619 seine Frau und seinen Onkel Abu Talib. Seit viele Änhänger Mohammeds die Stadt verlassen haben, ist es friedvoller geworden.

Eines Tages zieht der Prophet mit Gefolge vor die Kaaba und predigt versöhnliches über die Hauptgötzen in der Kaaba. Doch seine Anhänger zwingen ihn diese „Höllensuren“ zu widerrufen.

Bereits vorher hatte Mohammed Kontakte aufgenommen zu den Bewohnern der Stadt Jatrib, die von seiner Botschaft gehört hatten. Sie waren ihm besonders geneigt, an einem Tag bekehrte er 12 vornehme Araber, die dem Propheten dann Blutsbrüderschaft schworen So begann um das Jahr 620 das Zentrum der neuen Religion sich von Mekka nach anderen Orten zu verlegen.

Mordanschlag auf den Propheten

Dann fanden die Anfeindungen im Juni des Jahres 622 mit einem Mordanschlag auf Mohammed und seinen Freund Abu Bekr in seinem eigenen Haus ihren Höhepunkt. Die Koreisch haben alles vorbereitet, jedoch Mohmmed erhält noch rechtzeitig Kenntnis vom Vorhaben seiner Feinde. In der Nacht des 16. Juni verläßt er mit einigen Freunden durch ein Hinterfenster sein Gehöft. Sie verstecken sich in einer Höhle der nahen Berge, die bewaffneten Banden suchen drei Tage das Gelände ab. Den Flüchtigen werden Kamele zugetrieben, auf denen sie sich eilends auf den Weg nach Jatrib machen. Dort angekommen erwarten sie jubelnd schon Hunderte von Freunden.

Bald beginnen die Freunde des Vertriebenen in der südlichen Vorstadt mit dem Bau eines eigenen Quartiers und Bethauses, einer ersten Moschee. Es gibt einen abgeschloßenen und dem allgemeinen Zutritt verbotenen Teil in dem auch der Harem des Propheten liegt.

Mohammeds Harem

Im Koran genehmigt sich Mohammed ausdrücklich zusätzliche Ehefrauen als die normalerweise zugelassenen vier Ehefrauen:

" Prophet! Wir haben dir zur Ehe erlaubt: deine (bisherigen) Gattinnen, denen du ihren Lohn gegeben hast; was du (an Sklavinnen) besitzt, (ein Besitz, der) dir von Allah (als Beute) zugewiesen (worden ist); die Töchter deines Vaterbruders und die Töchter deiner Vaterschwestern und die Töchter deines Mutterbruders und die Töchter deiner Mutterschwestern, die mit dir ausgewandert sind; (weiter) eine (jede) gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten schenkt und er (seinerseits) sie heiraten will. " Das (letztere) gilt in Sonderheit für dich im Gegensatz zu den (anderen) Gläubigen. Wir wissen wohl, was wir ihnen hinsichtlich ihrer Gattinnen und ihres Besitzes (an Sklavinnen) zur Pflicht gemacht haben. (Die obige Verordnung ist eine Sonderregelung für dich) damit du dich nicht bedrückt zu fühlen brauchst (wenn du zusätzliche Rechte in Anspruch nimmst). Und Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben.

Übersetzung nach Rudi Paret (Sure 33,50)

- Chadidscha bint Chuwailid, geboren um 555, gestorben um 595 eine reiche, mekkanische Kauffrau, verwitwet. Tochter von „Chuwaylid“ Sie machte Mohammed zum Teilhaber ihrer Handelskarawanserei und Geschäfte. Sie war die erste und bis zu ihrem Tod im Jahr 619 einzige Frau Mohammeds und unterstützte ihn in seinem Glaubensgründungsideen. Chadidscha hatte mit Mohammed mindestens vier Kinder. Zwei Söhne, namens Kasim und Abdullah, sollen im Kindesalter gestorben sein.

Nach dem Tode Chadidschas heiratet Mohammed

- Sawada bint Zama, die dann seinem neuen Glauben annahm,

eine zusätzliche Frau fand er mit der 12jährigen (?) Tochter Abu-Bekrs, names

- Aischa, die seine Lieblingsfrau wurde.

Drei Dinge zieht der Prophet allem anderen vor: Frauen, Wohlgerüche und gutes Essen, doch am meisten liebt er die Frauen...

(Ausspruch der Aischa)

Doch er hat in seinem Hause auch Jüdinnen, Witwen gefallener Freunde und Sklavinnen aufgenommen:

Eine weitere Ehefrau war

- Hafsa bint Umar; die Ehe blieb kinderlos.

Zusätzlich war er verheiratet mit

- Zainab bint Chuzaima

- Zainab bint Dschahsch, die seine Cousine war und Tochter seines Adoptivsohnes

- Umm Salama, Witwe seines Freundes Abu Salama

- Raamla

- Safyya bin Huyay, war erst Konkubine und später Ehefrau

- Dschuwayrira bint Harith

- Ramla bint Abi Sufyan

- Maymuna

- Marija al Kibtiyya, eine Sklavin, die er von dem ägyptischen Herrscher Al-Mokauqis geschenkt bekommen hatte. Der gemeinsame Sohn Ibrahim starb als Säugling

- Raihana bint Zaid, seine Konkubine wird in einigen Quellen auch als Ehefrau geführt. Die Jüdin Raihana soll die Ehefrau von Hakim (oder Hakam) gewesen sein. Sie war Teil seiner Kriegsbeute in der Schlacht 625 n. Chr. gegen die Banu Quraiza. In dieser Schlacht belagerten Mohammeds Heere den jüdischen Stamm der Banu Quraiza in seinen festungsähnlichen Häusern in einem Stadtteil Medinas bis er sich ergab. Diese Schlacht war ein Rachefeldzug Mohammeds, welcher den Juden vorwarf, sich im sogenannten Grabenkrieg mit den Mekkanern gegen ihn verbündet zu haben.

Der Prophet und Juden

Mohammed sucht die Freundschaft der führenden jüdischen Geschlechter Jatribs. Es speist oft im Hause der Ben-Nadir und Beni-Amar, er ist Blutsbruder der israelitischen Handelsherren und läßt von seinen bewaffneten Gefolgsmännern dafür deren Handels-Karawanen beschützen,

Juden, Christen und andere, die an den jüngsten Tag glauben und gute Werke ausüben, werden Lohn bei ihren Herren empfangen und haben keinen Grund sich zu fürchten. Moses wie Christus waren von Gott mit derselben Lehre ausgesandt, ein jeder zu seinem Volk

(Sure 2)

Doch die Freundschaft währt nicht lange, denn das Judentum der Wüste hat seine eigenen uralten Weisheiten und nimmt die Lehre des Propheten nicht an. Mohammed wohnt zwei Jahre in Jatrib und verkündet:

Und als wir mit den Kindern Israels einen Bund schlossen, sprechend: Dienet allein Allah, ...Da wandtet ihr euch bis auf wenig ab und wurdet abtrünnig ...

(Sure 2,93–95)

Aus Mekka folgen ihm Freunde und aus der Wüste stoßen neue Anhänger in sein Haus in der Vorstadt, das sich in ein Heerlager von Waffenträgern verwandelt. Die Raubzüge welche kampftüchtige Freunde Mohammeds begonnen haben, die Kleinkriege Omars und Mukris ibn Hafas gegen die Karawanenwege Mekkas bringt Beute und zieht ruhelose Wüstenaraber an.

Eines Tages packt Mohammed während er ein Gebet in der Moschee spricht und sich zum Zeichen des Bundes mit Israel nach Jerusalem verneigt plötzlich der Zorn über den Widerstand der Juden. Und er verneigt sich nach Süden, dort wo weit entfernt das unvergessene Mekka mit der alten, heiligen Stätte Kaaba liegt.

Der Islam hat sich aus der Verbindung mit Israel gelöst.

Jahre in Medina

Der Prophet wandert im Jahre 622 von Mekka (Makkah) nach Medina (al-Madinah) aus. Ein neues Zeitalter - „Hijrah“ - brach damit für die Muselmanen an. (Nach dem Tod Mohammeds wurde dieser Tag als Beginn der islamischen Zeitrechnung festgelegt im islamischen Hidschri-qamari-Kalender vermutlich im Jahr 638 vom zweiten Kalifen Umar ibn al-Chattab. Das Datum der Ankunft war nach der Überlieferung der 24. September 622) Die ersten Jahre in Medina nutzte Mohammed zum weiteren Aufbau seiner neuen Glaubensgruppe.

Einer der ersten Unterstützer war 'Abdullah bin Umm-Maktum. Mit ihm war Mus'ab bin 'Umayr (رضي الله عنه). Sie riefen die Bewohner von Medina zum Islam und lehrten ihnen die Worte Allahs. Der Prophet ließ ihn des öfteren als seinen Vertreter in Medina zurück während er sich in eine Schlacht begab.

Mohammed, der Feldherr: Überfälle, Beutezüge und Kriege

Der Ertrag der Beutezüge wird nach dem heiligen Schlüssel 20:80 geteilt; Zwanzig Anteile erhält der Prophet für die Zwecke der Armenpflege und Abgaben, achtzig Teile fallen in gleichmäßiger Aufteilung an seine Gläubigen.

Gegen Ende des zweiten Jahres nach der Flucht zieht eine Karawane unter Scheich Ssulfjan aus dem Geschlecht der Umaja von Gaza den Küstenweg. Fast alle mekkanischen Händler haben auf den Kamelen Damast, Türkise, Kupferbarren, Silberschmuck, persische Treibarbeiten und Brokate finanziert. Der Prophet ruft seine Freunde zum Aufbruch und reitet mit 231 Bewaffneten auf seiner Kamelstute Al-Kaswa, sein Bannerträger Ejub trägt die Fahne des Propheten, den Feinden entgegen. Und obwohl die Karawane kräftige Unterstützung aus Mekka erhält, wird das weit überlegene Heer der Koreisch zersprengt und geschlagen; die Karawane des Ssulfjan fällt bei Badr in die Hände der Sieger. Hunderte von Arabern treten Mohammeds Bunde bei.

Die Macht Mohammeds steigt so, daß er mit Gewalt den jüdischen Widerstand brechen kann: Mit allen Kräften greift er die jüdische Stammsippe der Kaninuka an welche das Goldschmiedemonopol haben und zwingt sie, unter Verlust ihres gesamten Eigentums die Stadt zu verlassen.

"Der Getreue Mohammeds Saad fällte nach einer Schlacht im Jahre 627/28 über die gefangenen jüdischen Qurayza das Urteil, daß alle Männer hingerichtet, deren Güter verteilt und die Frauen und Kinder Gefangene bleiben sollten. „’Dies ist Gottes eigenes Urteil im siebten Himmel’ brach der Prophet Mohammed aus und gab Befehl, das Urteil sofort zu vollstrecken. (Er ließ sie einsperren) dann ging er auf einen Platz, welcher der Marktplatz von Medina ist, und ließ Gruben graben, dann ließ er sie truppweise jeweils fünf oder sechs vorführen und vor den Gruben hinrichten, es waren 7-900 Mann ... Man fuhr in dieser Weise fort, bis Mohammed mit allen fertig war. Nachdem er so den Marktplatz mit dem Blut von Opfern getränkt und den Befehl erteilt hatte, die Erde über den Leichen zu glätten, ließ Mohammed das furchtbare Schauspiel hinter sich, um bei den Reizen Rihanas Trost zu finden, deren Ehemann und männliche Verwandten alle gerade in dem Massaker umgekommen waren." [2]

Der Kampf gegen den Handel in Mekka und dann die Erweiterung des Einflußgebietes geht weiter und es dauerte sechs Jahre und mehrere Schlachten und Kriege bevor Frieden geschlossen wurde:

Als im 14. Jahr nach der „Hijrah“, während der Khilafah des "Führers der Gläubigen" 'Umar bin al-Khattab (رضي الله عنه), die Mohammedaner zur großen Schlacht von al-Qadisiyyah gegen die feueranbetenden Perser ausrückten, ließ 'Umar alle Mohammedaner rekrutieren um an der Schlacht teilzunehmen. Die Schlacht wurde unter der Führung von Sa'd bin Abi Waqqas (رضي الله عنه) gekämpft. Unter jenen, die sich zu seiner Armee begaben, war auch 'Abdullah. Man sagte ihm, daß er doch (wegen Blindheit) entschuldigt sei, doch erwiderte er mit folgender Ayah:

„Rückt aus, leicht oder schwer“.

'Abdullah nahm dann alles was er an Vermögen und Freunden hatte um mit den Mohammedanern zu kämpfen, auf „daß das Wort Allahs das Höchste und das Wort der Ungläubigen das Niedrigste ist“. Viele Mohammedaner fielen in dieser Schlacht, doch am Ende haben sie diesen Sieg „von Allah bekommen“ und vernichteten das riesige persische Reich

Da auf den Kriegszügen die Manneszucht der zügellosen Weintrinker leidet, verbietet Mohammed seinen Anhängern jeden Alkoholgenuß.

Vom Friedensvertrag bis zur Rückkehr nach Mekka

Im Friedensvertrag von Hudaybiah im Jahre 628 gelang es Frieden mit den Mekkanern zu schließen. Die Mekkaner verpflichteten sich die Mohammed-Anhänger anzuerkennen, nach dem dieser mehr und mehr Glaubensanhänger auf der arabischen Halbinsel gewonnen hatte. Es wurde vereinbart, diesen wieder Zugang zu den heiligen Stätten von Mekka, insbesondere zur Kaaba zu gewähren. Es dauerte noch bis 630 die Mohammedaner nach Mekka zurückkehren konnten.

Letzte Offenbarungen und Tod Mohammeds

Mohammad kehrte nach Medina zurück, um sich dort endgültig niederzulassen. Der Islam fand später weitere Anhänger, auch über die arabische Halbinsel hinaus.

Mohammeds Rede während einer Pilgerfahrt nach Mekka im Jahre 632 und der Vers des Korans

„Heute habe ich euch eure Religion vervollkommnet und meine Gnade an euch vollendet...„

(Sure 5, Vers 3)

deuteten nach der Auslegung seinen baldigen Tod an. Nach der Pilgerreise erkrankte er und starb im Jahre 632 im Schoße seiner Frau Aischa Siddiqa.

Auf seinem Pferd Buraq ritt er dann, nach dem Glauben der Mohammedaner, begleitet von Erzengel Gabriel in den Himmel.

Erster Nachfolger Mohammeds ernannt

Die Muselman-Gemeinschaft ernannte seinen engsten Gefährten, Abu Bakr zu seinen Nachfolger, um nun die neue Religionsgemeinschaft, anzuführen.

Sie wurden geleitet durch die 114 Suren des Korans, welche der Religionsgründer, der selbst Analphabet war, auf Palmrispen, Knochen und Häuten niederschreiben ließ.

Vorbild für Mohammedaner

Mohammed ist – nicht nur in mohammedanischen Staaten, sondern inzwischen auch in einigen westlichen Demokratien – für Neugeborene der beliebteste männliche Vorname, da Mohammed für Korangläubige als das unumstößliche Vorbild für religiöse Lebensführung gilt. Der Islamkenner Udo Ulfkotte schreibt hierzu:

„Ich habe Islamkunde studiert, spreche die arabische Sprache, kann den Koran in Arabisch lesen, habe über Jahre hin in islamischen Ländern gelebt und weiß aus der Realität: Das große Vorbild der Muslime, Mohammed, ließ im Jahre 627 nach unserer Zeitrechnung (nach allen bekannten islamischen Überlieferungen) mehr als 500 Menschen Gräben ausheben und ihnen dann den Kopf abschneiden. Kein einziger Islamwissenschaftler der Welt und kein Imam wird das jemals bestreiten. Es war das Massaker von Yatrib, heute heißt die Stadt Medina. (...) Der Islam-Begründer Mohammed war also ganz sicher ein Massenmörder. Heute verehren nicht nur Muslime, sondern auch unsere Politiker und Leitmedien diesen Massaker-Mohammed als großes Vorbild, haben Verständnis für seine barbarischen Taten und nennen seine Ideologie die ‚Religion des Friedens‘“.[3]

Zitate

über Mohammed

  • „All der Unflat, den der Teufel durch andere Ketzer hin und wieder gestreut hat, den hat er durch Muhammad auf einmal herausgespien.“Martin Luther[4]

Siehe auch

Verweise

Literatur

  • Harry Richardson: Mohammeds Geschichte: entschleiert den Islam. CreateSpace Independent Publishing Platform, 2015, ISBN 978-1519112729
  • Hamed Abdel-Samad: Mohamed: Eine Abrechnung. Droemer Verlag, 2015. ISBN 978-3426276402
  • Otto Zierer: Geschichte Indiens und des Islam, Band 1 (2000 v. u. Z. – 700 n. u. Z.), Verlag Sebastian Lux, Murnau 1955
  • Tilman Nagel:
    • Mohammed – Leben und Legende. Oldenbourg-Verlag, 2008. ISBN 978-3-486-58534-6
    • Mohammed – 20 Kapitel über den Propheten der Muslime. 2010. ISBN 978-3-486-59705-9
  • Frank Fabian: Die größten Lügen der Geschichte. Mythos & Wahrheit. Wie „historische Wahrheiten“ gefälscht wurden. Verlag ‚Die Silberschnur‘, Güllesheim 2007, ISBN 978-3-89845-176-5, S. 175–195
  • Armin Geus: Die Krankheit des Propheten – Ein pathographischer Essay. Basilisken-Presse im Verlag Natur & Text, 2011. ISBN 978-3941365155

Fußnoten

  1. „Erfundenes Mittelalter: Zweifel an der Geschichtlichkeit der Person Mohammeds. Ein rein fiktives Ereignis“ in: Junge Freiheit, 27/13, S. 23
  2. Quelle: Ibn Hischam II, Sir William Muir, bedeutendster britische Islamwissenschaftler des 19. Jahrhunderts, in „The Life of Muhammad“ Seite 690).
  3. 33-cabinet.png Abgerufen am 9. Januar 2017. Bei WebCite® archivieren.Udo UlfkotteGrenzenlos kriminell: Schutzsuchender Moslem richtet Massaker anKopp Online, 19. Juli 2016
  4. 4,0 4,1 Deutschlandfunk über Luthers Islamkritik, Politically Incorrect