Schleiermacher, Friedrich

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Stich von J. H. Lips
Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher 0295.jpg

Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher (* 21. November 1768 in Breslau; † 12. Februar 1834 in Berlin) war protestantischer Theologe, Pseudophilosoph und Pädagoge. Vor der Konkordienkirche in Landsberg an der Warthe, an der er von 1794 bis 1796 wirkte, bekam er im Jahre 1848 ein Denkmal.

Wirken

Zu seinem Wirken heißt es: Es ist ein Zeugnis der tiefen Erregung des Volkes, daß selbst die Theologie sich der Not des Vaterlandes auftut und die Kanzel zur Stätte adelt, die dem gedrückten Staat Dienst und Hingabe weiht. Schleiermacher, einer der feinsinnigsten Kirchenmänner, die Preußen besaß, predigt in der Dreifaltigkeitskirche zu Berlin die neue Gesinnung des Opfers für die gemeinsamen Ziele. Nicht wie andere Theologen verliert er den kostbaren Tag mit Spitzfindigkeiten in Lehre und Auslegung. Er steht mit beiden Füßen auf der geschändeten preußischen Erde und fühlt, wie von diesem heiligen Boden Verpflichtung in ihn aufsteigt. So gibt er den gläubigen Hörern als köstliches Gut die Mahnung zur Zuversicht. Er hält im trostlosen Niedergang aller Hoffnung den Glauben wach, stärkt den erschaffenden Mut, schürft in die Seelen und holt die gläubigsten, tapfersten Schätze daraus hervor, weist sie den Zagen mit spornenden Worten und härtet mit dieser Arbeit am Selbstvertrauen und an der Hoffnung auf Gottes Beistand den Mut der Gemeinde. Der Kampf ist noch fern, doch um ihn gut und tapfer zu wagen, bedarf es erst der guten und tapferen Haltung der Seele.[1]


Kurze Einführung in Schleiermachers Philosophie:[2]

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Literatur

Fußnoten

  1. Karl Richard Ganzer: Das deutsche Führergesicht, 200 Bildnisse deutscher Kämpfer und Wegsucher aus zwei Jahrtausenden , 1937 Lehmanns-Verlag München
  2. Johannes Rehmke: „Grundriss der Geschichte der Philosophie zum Selbststudium und für Vorlesungen“, 1896, S. 276ff. (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!