Schmelzer, Otto

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Otto Schmelzer - Beerdigung.jpg

Otto Schmelzer (Todesrune.png 4. April 1933 in Güdingen/Saar) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.

Wirken

Otto Schmelzer war ein Hitlerjunge, der im Alter von 18 Jahren von Kommunisten ermordet wurde.

Eine Kolonne Hitlerjungen unter Otto Schmelzer marschierte aus dem Nachbarort St. Ingbert in Güdingen ein, um am Hitlerjugendtreffen teilzunehmen. Die Gruppe wurde von einer zehnfachen Übermacht von Kommunisten und Reichsbannerleuten in bekannter Eintracht überfallen. Otto Schmelzer wurde durch mehrere Messerstiche schwer verletzt. Als er zu Grabe getragen wurde, gaben ihm Tausende aus der Umgebung das letzte Geleit. Die Mörder wurden von der Weimarer Systemjustiz zu einem halben und bis zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, kamen aber alle nach einem halben Jahr wieder frei. Die sozialdemokratische Gemeinderatsvertretung in St. Ingbert beantragte gar die Ernennung der Mörder zu „Ehrenbürgern“. Bis zur Saarabstimmung blieben diese weiterhin im Dienst der saarländischen Polizei.

Der Name Otto Schmelzer wurde nach dem Sieg der nationalsozialistischen Bewegung in die Liste der Unsterblichen Gefolgschaft der Hitlerjugend aufgenommen.

Literatur

Verweise