Schriftleitergesetz

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Das Schriftleitergesetz (verabschiedet am 4. Oktober 1933, in Kraft getreten am 1. Januar 1934), in dem Berufszugang und Aufgaben des Schriftleiters (Redakteur) und Hauptschriftleiters (Chefredakteur) festgeschrieben werden, diente der Disziplinierung der Presse im III. Reich. Das Gesetz regelte die persönlichen und sittlichen Voraussetzungen, die ein Schriftleiter zu erfüllen hatte, um den Beruf ausüben zu dürfen.

Die Eintragung in die Berufsliste der Reichspressekammer, einer Abteilung der Reichskulturkammer, wurde für die Ausübung einer journalistischen Tätigkeit bindend. Zur Aufnahme in die Liste mußte z.B. eine einjährige Berufsausbildung und arische Abstammung nachgewiesen werden. Mit Inkrafttreten des Gesetzes konnten etwa 1.300 Journalisten, die nicht den Anforderungen genügten, entfernt und ersetzt werden.

Selbsternannten Journalisten und Juden war es nun erschwert, die öffentliche Meinung nach ihren Vorstellungen zu beeinflussen.


Verweise