Szymanski, Holger

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Holger Szymanski

Holger Szymanski.jpg
Geboren 6. Dezember 1972
in Görlitz
Volkszugehörigkeit Deutscher
Beruf Politiker
Mitgliedschaft: REP, NPD

Holger Szymanski (geb. 6. Dezember 1972 in Görlitz) ist ein deutscher Politiker, ehemaliger NPD-Landesvorsitzender von Sachsen und vom 2. November 2014 bis Juli 2015 Beisitzer im Parteivorstand. Er war bei der sächsischen Landtagswahl 2014 Spitzenkandidat der NPD Sachsen.

Werdegang

Jugend und Beruf

Unter dem Einfluß seines Großvaters, eines früheren linken Sozialdemokraten, interessierte er sich bereits als Kind stark für historische Themen. Erste politische Gehversuche unternahm er, den Zeitumständen entsprechend, in der Pionier- und FDJ-Gruppe seiner jeweiligen Schule, zunächst der Pestalozzi-Oberschule in Heidenau bei Dresden, später an der Erweiterten Oberschule für Körperbehinderte in Birkenwerder bei Berlin, wo er 1991 auch sein Abitur ablegte.

Seine Ausbildung setzte Szymanski zunächst mit dem Studium der Rechtswissenschaften fort, wechselte jedoch 1995 zum Magisterstudiengang Neuere und Neueste Geschichte/ Sächsische Landesgeschichte sowie Politikwissenschaft.

Nach dem Ende seines Studiums machte sich Szymanski als Versandantiquar selbstständig.[1]

Politischer Werdegang

Nach seinem Austritt aus der Freien Deutschen Jugend Ende 1989 war Szymanski im Februar 1990 in Ost-Berlin an der Gründung der „Jungen Sozialdemokraten“ (Jusos) in der DDR beteiligt. Durch die persönliche Begegnung mit West-Berliner Jusos erkannte er jedoch bald, daß die westdeutsche SPD inzwischen völlig antinational eingestellt war und teilweise vulgär-marxistische Theorien vertrat, die man in der DDR gerade überwunden hatte.

Nach einer Zeit der politischen Abstinenz trat Szymanski unter dem Eindruck der Asyldebatte des Jahres 1992 schließlich im März 1993 in Sachsen den Republikanern bei. Er betreute von 1994 bis 1995 die Landesgeschäftsstelle der Partei in der sächsischen Landeshauptstadt und war für ihren Kreis- und Bezirksverband Dresden u. a. als Pressesprecher tätig.

Im Mai 1995 trat Szymanski schließlich aus der Partei „Die Republikaner“ wieder aus, da sich nach dem Wechsel an der Spitze von Franz Schönhuber zu Rolf Schlierer abzeichnete, daß die Partei langsam aber sicher in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwinden würde. Szymanski widmete sich in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre politischen Bildungsprojekten wie dem „Konservativen Gesprächskreis Dresden“/ „Dresdner Freitagsgespräche“ und der Akademischen Ferialverbindung Rugia Karlsbad, die damals Sommerakademien und Winterkollegs veranstaltete, die ursprünglich aus der Sommerakademie der „Jungen Freiheit“ hervorgegangen waren.

Seit dem Jahr 2004 ist Szymanski Pressesprecher der Wählervereinigung „Nationales Bündnis Dresden e. V.“. Nach dem Einzug der NPD in den Sächsischen Landtag wurde er der Pressesprecher der Fraktion. Von Oktober 2006 bis April 2007 war er zusätzlich stellvertretender Fraktionsgeschäftsführer.

Seit 2004 schreibt Szymanski regelmäßig in der „Deutschen Stimme“ (DS). Aufgrund der beruflichen Neuorientierung von Andreas Molau übernahm er im Mai 2007 die Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs und war damit neben Holger Apfel maßgeblich für die inhaltliche Gestaltung der Monatszeitung verantwortlich. Der sächsischen NPD-Landtagsfraktion blieb er als Pressereferent auch in dieser Zeit verbunden.

Seit 1. Mai 2008 ist Holger Szymanski Leiter des Parlamentarischen Beratungsdienstes der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag. Seine Funktion bei der DS übernahm zu diesem Zeitpunkt Karl Richter.

In der NPD, der er seit September 2004 angehört, bekleidet Szymanski verschiedene Ämter. Er ist seit 2006 Schatzmeister des Kreisverbandes Dresden, seit April 2008 berufenes Mitglied des Landesvorstandes der NPD Sachsen als Leiter des Referates Recht und seit Juni 2008 Bundesschatzmeister der Kommunalpolitischen Vereinigung der NPD.[1]

Anfang 2011 übernahm Thorsten Thomsen das Amt des Pressesprechers der sächsischen NPD Landtagsfraktion, Szymanski will sich auf seine Funktion als Leiter des Parlamentarischen Beratungsdienstes der NPD-Landtagsfraktion konzentrieren und als Berater für den Bereich Wirtschaft und Verkehr tätig sein.

Am 12. Januar 2013 übernahm er den Landesvorsitz der NPD Sachsen.[2]

Spekulationen der gleichgeschalteten BRD-Medien über Spitzeltätigkeiten für den BRD-„Verfassungs“schutz wies Szymanski zurück.[3]

Vom 1. März 2014 bis zum Ausscheiden der NPD aus Sächsischen Landtag im September 2014 war er außerdem Fraktionsvorsitzender der NPD-Landtagsfraktion, nachdem Holger Apfel zurückgetreten war und dessen Funktion vorübergehend von Johannes Müller übernommen wurde.[4] Vom 2. November 2014 bis Juli 2015 war er Beisitzer im Parteivorstand.

Rücktritt

2015 trat Szymanski zurück. Seine Nachfolge trat kommissarisch der Dresdener NPD-Politiker Jens Baur an.

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 33-cabinet.png Abgerufen am 5. Januar 2011. Bei WebCite® archivieren.Holger SzymanskiDeutsche Stimme auf archive.org
  2. 33-cabinet.png Abgerufen am 13. Januar 2013. Bei WebCite® archivieren.Jürgen GanselParteitag der Sachsen-NPD: Holger Apfel als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl und Holger Szymanski einstimmig als NPD-Landesvorsitzender gewähltNPD Sachsen, 13. Januar 2013
  3. 33-cabinet.png Abgerufen am 4. Februar 2013. Bei WebCite® archivieren.Jürgen Gansel: Sachsens NPD-Landesvorsitzender Holger Szymanski weist V-Mann-Vorwürfe entschieden zurückNPD Sachsen, 4. Februar 2013
  4. Deutsche Stimme: April 2014, S. 10, „Holger Szymanski übernimmt Amt von Dr. Johannes Müller“