Die Republikaner

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Partei­vorsitzender Johann Gärtner[1]
Stell­vertretender Vorsitzender Brigitte Wagner, André Maniera
Schatz­meister Ralf Goertz
Gründung 26. November 1983
Gründungs­ort München
Farbe(n) blau[3]
Staatliche Zuschüsse 1.424.273,83 €
(2011)[4]
Mitglieder­zahl 5.959
(Stand: 31. Dez. 2010)[2]
Mindest­alter 16 Jahre[5]
Weltnetzseite www.rep.de

Die Republikaner (kurz: REP) sind eine bundesdeutsche demokratische Partei.

Die Republikaner bezeichnen sich selbst als politisch „konservativ, sozial, ökologisch und patriotisch“. Sie wurden von 1992 bis 2005 vom „Bundesamt für Verfassungsschutz“ bespitzelt, seit 2005 wurden sie von diesem nicht mehr als „rechtsextrem“ eingestuft. Die Diffamierung der Partei von Seiten der linken Szene hält jedoch nach wie vor an. Daran änderte auch die interessante Tatsache nichts, daß die Republikaner das Angebot von DVU und NPD, dem Deutschlandpakt beizutreten, ablehnten, da sie - in ihren eigenen Worten - keine „braune Einheitsfront“ wollten. Die Forderungen, die die Partei in ihrem Wahlprogramm stellt, sind zudem auch nicht sonderlich abwegig, so wird die Forderung nach 50 Prozent deutschsprachiger Musik im Radio von Gegnern der Partei zwar gerne verspottet, in Frankreich wurde diese Idee aber bereits vor Jahren in die Tat umgesetzt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Partei wurde am 26. November 1983 von den ehemaligen CSU-Mitgliedern Ekkehard Voigt und Franz Handlos gegründet. 1985 wurde Franz Schönhuber als Nachfolger von Handlos Parteivorsitzender und wollte die REP nach dem Vorbild des Front National nach rechts rücken. 1989 konnten die REP mit jeweils über sieben Prozent der Stimmen in das Europaparlament und das Berliner Abgeordnetenhaus einziehen, diese Erfolge jedoch nicht wiederholen. Von 1992 bis 2001 waren die REP im Landtag von Baden-Württemberg vertreten.

Von 1994 bis August 2014 war Rolf Schlierer Parteivorsitzender. Unter ihm setzte sich die Partei von „rechtsextremen Tendenzen“ ab und hat unter anderem gegenüber rechten Parteien wie der NPD oder DVU an Bedeutung verloren. Sie ist derzeit nur noch in kommunalen Parlamenten vertreten.

Ruhstorfer Abkommen und Distanzierung von anderen rechten Parteien

Das anläßlich des Bundesparteitages am 8. Juli 1990 verabschiedete Ruhstorfer Abkommen lautet: „Wir Republikaner lehnen jegliche Zusammenarbeit mit der NPD oder der DVU kategorisch ab. Niemand, der in extremistischen oder verfassungsfeindlichen Organen eine Rolle spielt, darf in Zukunft eine Funktion in unserer Partei übernehmen“.

Der Beschluß wurde auf dem Bundesparteitag im November 2004 nochmals bestätigt.

Mittlerweile distanziert man sich in erster Linie von der NPD. Die Republikaner sehen sich anders als diese dem Grundgesetz verpflichtet und lehnen einen Systemwandel ab. Auch distanziert man sich von vermeintlicher NS-Nostalgie durch die Verwendung der Flagge Schwarz-Weiß-Rot seitens der NPD.[6] Hierbei greift man die in den Medien falsche Darstellung der Flagge Schwarz-Weiß-Rot als „Nazisymbol“ auf und vertritt damit eine geschichtlich falsche Ansicht, die sich auch innerhalb der Bevölkerung oft findet.

In einem am 9. November 2012 veröffentlichten Aufruf distanzierten sich die Republikaner von der „Nazi-Szene“ und warben um Unterstützung in ihrem Kampf gegen Nationalismus und Rassismus.[7] Ähnlich wie die islamkritische Partei ProNRW, lassen die Republikaner auf ihren Wahllisten fremdländischenegride und arabische – Personen kandidieren.[8]

Die Republikaner nahmen an der Europawahl 2014 teil und erreichten 0,4% der Stimmen (2009 waren es 1,3%).[9][10]

Auf dem Parteitag der Rupublikaner im August 2014 wurde Johann Gärtner zum Nachfolger Schlierers gewählt.[1]

Landesverbände

Frühes Plakat der Partei gegen Asylbetrug

Parteivorsitzende

Galerie

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

Meine Werkzeuge