Verwundetenabzeichen (1918)

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Verwundetenabzeichen 1918.jpg

Das Verwundetenabzeichen wurde 1918 von Kaiser Wilhelm II. anläßlich des Ersten Weltkrieges gegen Deutschland gestiftet und zeigte zwei gekreuzte Schwerter mit Stahlhelm.

Erläuterung

Das Verwundetenabzeichen 1918 für das Heer, für die Kolonialtruppen und für die Marine gab es auch in durchbrochener Ausführung.

Es wurde für das Heer in drei Stufen verliehen:

  • Schwarz (für ein- und zweimalige Verwundung)
  • Silber (für drei- und viermalige Verwundung; aufgrund der Metallknappheit Mattweiß)
  • Gold (für fünf- und mehrmalige Verwundung)

Bei schweren Verwundungen konnte ggf. auch eine Stufe übersprungen werden, diese Praxis übernahm auch die Wehrmacht.

Verleihungsbestimmungen

Die Verleihungsbestimmungen besagten u. a.:

Ich will den im Dienste des Vaterlandes Verwundeten als besondere Anerkennung ein Abzeichen verleihen. Das Abzeichen soll die auszeichnen, die für das Vaterland geblutet haben oder im Kriegsgebiet durch feindliche Einwirkung ihre Gesundheit verloren haben und infolgedessen dienstunfähig sind.

Wehrmacht

Das Verwundetenabzeichen (1939) in Folge des Zweiten Weltkrieges gegen Deutschland war identisch, jedoch war auf dem Stahlhelm zusätzlich das deutsche Hoheitswappen abgebildet. Ein separates Abzeichen für die Angehörigen der Kriegsmarine gab es nicht mehr.

Marineverwundetenabzeichen

Für die Angehörigen der Kaiserlichen Marine (einschließlich der Marine-Infanterie) hatte Wilhelm II. am 24. Juni 1918 ein in seiner äußeren Form abweichendes Marineverwundetenabzeichen gestiftet. Auch hier wurde die drei Stufen Schwarz, Silber und Gold (siehe Bild) bei der Verleihung angewandt. Die Auszeichnung wurde ausschließlich bei Verwundung in Seegefechten verliehen. Angehörige der Marine, die ab 1939 im Heeresdienst eine Verwundung erlitten, war der Umtausch in das Verwundetenabzeichen (1939) der Wehrmacht befohlen.