Wandschneider, Wilhelm

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Wandschneider im Atelier - Portrait-Gemälde-Encke 1909.jpg

Wilhelm Wandschneider (* 6. Juni 1866 in Plau am See; † 23. September 1942 ebenda) war ein deutscher Bildhauer. Er schuf unter anderem das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Neustettin und das Denkmal für das Infanterieregiment Nr. 30 in Saarlouis ebenso wie das Denkmal für den Pionier Karl Klinke 1908 in Berlin-Spandau. Im Juli 1911 wurde auf dem Marktplatz von Stavenhagen das Fritz-Reuter-Denkmal eingeweiht.

Bereits 1930, also noch während der Zeit der politischen Verfolgung durch das Weimarer Regime, trat er der NSDAP bei und schuf danach solche bekannten Werke wie „Sämann“ und „Mähender Bauer“ 1935 Plau, „Pfennigjunge“ 1936 Plau, „Skagerrakdenkmal“ 1936 Rostock, „Trauernder Soldat“ 1937 Schwerin und das „Malchower Hakenkreuzdenkmal“. Das Schweriner Bismarck-Denkmal wurde ebenso wie das Rostocker Skagerrakdenkmal nach der sogenannten „Befreiung“ eingeschmolzen. Bei Renovierungs- und Reparaturarbeiten in der Güstrower Kongresshalle in den 1970er Jahren wurden die aus Eichenholz gefertigten 3,50 m hohen Reliefs „Sämann“ und „Mähender Bauer“ stark beschädigt und schließlich in der Heizungsanlage der Halle verbrannt.[1] Seine Aphrodite-Statue in Linz, die seit 1942 in einem Säulenpavillon im Bauernbergpark stand, wurde im Zuge des fortdauernden antideutschen Bildersturms seit 1945 im Jahre 2008 entfernt. Das Original stand in der Berliner Reichskanzlei.

Verweise

Fußnoten