Germanien (Zeitschrift)

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Titelblatt[1] der 9. Ausgabe, September 1937

Germanien war von 1929 bis 1943 eine monatliche Zeitschrift über das Germanentum als Grundlage des deutschen Wesens.

Erläuterung

Titelblatt der 2. Ausgabe, Februar 1940

Der Laienforscher Wilhelm Teudt gründete mit weiteren Gleichgesinnten 1928 die „Vereinigung der Freunde germanischer Vorgeschichte e.V. Detmold“. Die Forschungsergebnisse des Vereins waren äußerst umstritten und wurden von der Fachwelt abgelehnt. 1929 veröffentlichte die Vereinigung die Zeitschrift „Germanien“, welche beim K. F. Koehler Verlag in Leipzig, später beim Ahnenerbe-Stiftung Verlag in Berlin erschien. 1933 wendete sich die Organisation dem Nationalsozialismus zu. In der Folgezeit kam es zur Annäherung an Heinrich Himmler. 1936 wurde der Verein in die Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe e. V. eingegliedert. Im Februar 1938 verlor Teudt seine Stellung als Hauptschriftleiter (seit 1. März 1936 war Dr. Joseph Otto Plaßmann als Nachfolger von Oskar Suffert zweiter Hauptschriftleiter, 1938 wurde er dann, nach dem Ausscheiden Teudts, einziger Hauptschriftleiter) und verließ das Ahnenerbe. Das Monatsheft wurde jedoch weitergeführt und erschien bis in die 1940er Jahre. Dezember 1943 erschien mit Ausgabe 11/12 die letzte bekannte Nummer.

Untertitel

  • 1929 bis 1936: „Monatshefte für Vorgeschichte zur Erkenntnis deutschen Wesens“
  • 1936 bis 1940: „Monatshefte für Germanenkunde zur Erkenntnis deutschen Wesens“
  • 1941 bis 1943: „Monatshefte für Germanenkunde – Zeitschrift aller Freunde germanischer Vorgeschichte

Inhalte (Auswahl)

Beispiel Heft 6 (Juni 1941):

  • Das Sinnbild im Märchen
  • Formgut und Sinnbildgehalt der Brettausschnitte und Giebelluken holsteinischer Bauernhäuser
  • Zum Handszepter
  • Menschenopfer oder Zukunftsbefragung?
  • Schrotholzkirchen als Zeugen germanischer Baukultur
  • Ein Eulenspiegelstein
  • Der Wunderstein in Seefeld - eine germanische Roßtrappe?

Siehe auch

Fußnoten

  1. Mit einem mit Hakenkreuzen verzierten westgotischen Grabstein aus dem 7. Jahrhundert.
  2. Germanien, bunkerbooks.weebly.com