Zweiter Burenkrieg

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Der Zweite Burenkrieg von 1899 bis 1902 (auch Südafrikanischer Krieg) war ein Krieg Englands gegen die Burenrepubliken Oranje-Freistaat und Transvaal in Afrika. Er endete mit der Zerstörung der Republiken und der Annexion des Gebietes durch England.

Geschichte

Die 1877 erfolgte Annexion der Südafrikanischen Republik durch England löste bereits 1880 den Ersten Burenkrieg aus, in dem das Gebiet noch einmal seine Unabhängigkeit zurückerlangen konnte. Nach der Entdeckung von Gold und Diamanten überfiel England jedoch am 12. Oktober 1899 die beiden Burenstaaten erneut und annektierte diese anschließend als sogenannte „Kronkolonien“.

Die Farmen der Siedler wurden zerstört und die Ernten vernichtet, um den Gegner auszuhungern. Rund 120.000 Farmbewohner, vor allem Frauen und Kinder, wurden in englische Konzentrationslager deportiert. Der General Christiaan de Wet versuchte nochmals während des Ersten Weltkrieges einen anti-englischen Aufstand auszulösen, der aber aufgrund der zahlenmäßigen Schwäche der deutschen Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika keine Aussicht auf Erfolg hatte.

Literatur

  • Von einem Zeugen: „Der Burenkrieg und die Prophezeiungen Johann V. Blochs“ (1903) (PDF-Datei)
  • Wilhelm Vallentin: „Hunnen in Süd-Afrika! Betrachtungen über englische Politik und Kriegsführung“ (1902) (PDF-Datei)
  • Andries De Wet: „Die Buren in der Kapkolonie im Kriege mit England“ (1900) (PDF-Datei)
  • Justus Scheibert: „Der Freiheitskampf der Buren und die Geschichte ihres Landes“ (1903) (PDF-Datei)