Auslese

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Die Auslese lenkt nicht nur die natürliche Entwicklung der Arten, sondern auch die Geschichte der Kulturen und das innere Leben der menschlichen Gesellschaften.

Inhaltsverzeichnis

Allgegenwart der Auslese

Die natürliche Auslese gewährleistet das Überleben der Fähigeren und somit den Fortbestand der Art. Dieser Grundsatz gilt sowohl biologisch wie auch soziologisch. Eine Organisation oder ein System ohne Auslese sind mittelfristig zum Scheitern und schließlich zum Untergang verurteilt. Dabei nimmt die Auslese nur selten die Form eines direkten Kampfes an, doch sie ist der Eckpfeiler eines jeden Lebens und einer jeden Kultur, sie ist deren wichtigster Grundsatz. Die Überlegenheit eines Volkes, einer Kultur, einer Rasse, einer Art beruht letztendlich auf deren langfristiger Überlebensfähigkeit, d.h. auf deren Fähigkeit, die Fallen der Auslese zu überwinden und sich im Wettkampf des Lebens zu behaupten.

In diesem Sinne ist der „statische“ Rassismus, wonach diese oder jene phylogenetische Gruppe wesensgemäß einer oder allen anderen überlegen sei, widersinnig. Überall ist der Druck, die Spannung der Auslese wirksam: In den Kulturformen, im Kreislauf der Eliten, in den Traditionen, die von der Geschichte wie durch einen Filter festgehalten oder ausgeschieden werden. Entgegen den Behauptungen der egalitären Ideologie, ist die Auslese keineswegs eine ungerechte Diskriminierung, sondern vielmehr die Triebkraft allen Lebens.

Die Gleichheitsideologie möchte ganz im Ernst das Ausleseprinzip aus der Welt schaffen, doch sie vermag es nicht: Die Gleichheitsfanatiker ersetzen nur eine sozial geordnete Auslese durch eine wilde, ungerechte, asozial-willkürliche, nämlich die „Auslese“ durch den Nepotismus, das Geld, die Gewalt.

Naturbedingte Gesetzmäßigkeit

In einer wohlbedacht organisierten, geordneten Gesellschaft wird „gerade den Stärksten, den Begabtesten geholfen“ (Nietzsche), was keinesfalls heißt, den weniger Begabten oder Bemittelten Ungerechtigkeit widerfahren zu lassen! Die negative „Auslese“, d.h. die Ablehnung und Umstülpung oder Umkehr der wirklichen Auslese, wie sie heutzutage praktiziert wird, stellt dagegen die schlimmste Ungerechtigkeit und ein unlenkbares Desaster für den gesamten Gesellschaftskörper dar: Die negative Auslese ist es, die zum Chaos und zu einer „Auslese“ nach asozialen Maßstäben führt.

Dieser pathologische Haß auf jede Selektion war — heute unbestritten — eines der Hauptanliegen im Mai 1968, und der Geist von 1968 ist direkt verantwortlich für den desolaten Zustand des Bildungswesens in den europäischen Ländern. In früheren Jahren funktionierte Auslese hingegen besser. Echte Auslese heißt eben nicht Verneinung, sondern Bejahung des Lebens, der natürlichen Hierarchie, des „Jedem das Seine“ (nach den Worten von Plato, von Aristoteles und Spencer). In der europäischen Tradition ist das demokratische Prinzip überdies vom aristokratischen untrennbar, d.h. es wirkt selektiv. In einer Gesellschaft ohne echte Aristokratie, in der die „Besten“ nicht am Ruder sind, nimmt die Ungerechtigkeit und mit ihr die Unterdrückung der Schwächeren überhand. In diesem Sinne bedeutet Auslese in keiner Weise Tyrannei, die gegen letztere gerichtet wäre, auch nicht etwa Ausgrenzung oder gar Vernichtung der Schwächeren, sondern im Gegenteil die Garantie, daß sie in der Gesellschaft den ihnen gebührenden Platz finden und unbedroht einnehmen können.

Egalitarismus als Perversion

Theorien, die die ›Gleichheit unter den Menschen‹ predigen, möchten uns weismachen, daß ›ein jeder gleich begabt‹ sei und daß jede Auslese, die auf eine Hierarchie hinausläuft, gegen den Grundsatz der Menschlichkeit verstoßen würde. Das ist, wie es schon der französische Schriftsteller Pascal im 17. Jahrhundert treffend formulierte, eine der verlogensten Lügen und die schärfste Zersetzungserscheinung in jeder Gesellschaft. Der radikale Egalitarismus, der die offene Auslese ablehnt, macht somit die Brüderlichkeit, die gerechte Gesellschaftsordnung zunichte, weil er die offene Ausübung einer Gegenauslese birgt: Schiebungen, gekaufte Privilegien, erworbene Vorteile, Herrschaft des Geldes usw. Der Höhepunkt der Ungerechtigkeit ist es, den Begabtesten und den Verdienstvollsten ihren gerechten Rang abzuerkennen, statt dessen aber den Unfähigen und den Nieten Vorteile oder Vorzugsbehandlungen zu gewähren.

Egalitarismus und die „Gleichheit der Seele vor Gott“

Ein noch unbearbeiteter Konflikt in unserer Gesellschaft ist die Frage, in welchem Sinn uralte biblische Vorstellungen einer „Gleichheit der Seele vor Gott“ auf egalitäre Sozialtheorien im neuzeitlichen Europa eingewirkt haben. Dem äußeren Anschein nach sind die Propagandisten des politischen Egalitarismus zugleich Bibelgegner (in ihrer Mehrheit) und andererseits treten die bibeltreuen Christen (eine insgesamt kleine Gruppe) in aller Regel als Anwälte der stratifizierten Ordnung hervor. Hinter dieser gesellschaftlichen Fassade bleibt aber eine Dynamik des religiösen Erlebens spürbar, die allerdings doch das Religiöse mit egalitärer Sozialtheorie oder Sozialtechnik verknüpft. Da es sich dabei um hoch konflikthaft besetzte Themen handelt, bleiben die wahren Motive der gesellschaftlichen Akteure oftmals unausgesprochen.

Zitate

  • Adolf Hitler: „Wer leben will, der kämpfe also, und wer nicht streiten will in dieser Welt des ewigen Ringens, verdient das Leben nicht.“ (aus: Mein Kampf)

Siehe auch

Literatur

Quelle

  • Guillaume Faye: „Wofür wir kämpfen.“ Das metapolitische Hand- und Wörterbuch.
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