Elite

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Unter Elite (lat.: Auswahl) versteht man soziologisch Gruppen oder Schichten überdurchschnittlich qualifizierter Personen (Funktionseliten, Leistungseliten) oder die herrschenden bzw. einflussreichen Kreise (Machteliten) einer Gesellschaft, wobei „Funktion“, „Leistung“ und „Macht“ hier oft in engem Zusammenhang stehen. Konkret bezieht sich der Begriff meist auf näher definierte Personenkreise, wie z.B. die Bildungselite. Als Gegenbegriff wird häufig Masse oder Durchschnitt („Normalbürger“) verwendet.

Das Dasein von Eliten widerspricht dem sozialistischen Grundgedanken der angeblichen Gleichheit aller Menschen. Eliten können erstarren und sich negativ auswirken, wenn sie nicht offen für neue Einfälle und für begabte Aufsteiger sind. Man denke an den bestechlichen und verdorbenen französischen Adel vor der Revolution von 1789. Gutes Gegenbeispiel: Der preußische Staat und sein Adel als Bestandteil einer Führungselite. Hier konnte z.B. der begabte Bauernsohn Gerhard Scharnhorst, vom preußischen König geadelt, in die höchsten militärischen Stellungen aufsteigen.

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