Landig, Wilhelm

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Wilhelm Oskar Landig (Lebensrune.png 20. Dezember 1909 in Wien; Todesrune.png Früh-Sommer 1998[1] in Tribuswinkel bei Wien, Österreich) war ein deutscher Freikorpsangehöriger, Mitglied der NSDAP, Offizier sowie Geheimagent der Schutzstaffel, Dichter, Publizist und akademischer Maler.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Grabstein Wilhelm Landig.jpg

Wilhelm Landig war Angehöriger des Sicherheitsdienstes des Reichsführers-SS, der Reiter-SS, der SS-Reiterstandarte „Totenkopf“ unter Hermann Fegelein und zuletzt im Deutschen Reich in Berlin als Verwalter für „Geheime Reichssachen” unter Baldur von Schirach u. a. auch für die Dokumentation der Geheim-, bzw. Wunderwaffen zuständig, auf die die Reichsführung für einen die Wende bringenden noch rechtzeitigen kriegsentscheidenden Einsatz gehofft hatte.

Sein genaues Wirken während des Zweiten Weltkrieges ist weitestgehend unbekannt. Sicher ist jedoch, daß er als Geheimagent von 1942 bis 1944 auf dem Balkan für die Waffen-SS tätig war und 1944 in Belgrad bei der Bandenbekämpfung verwundet wurde. Er kehrte anschließend nach Wien zurück und arbeitete in der Abteilung I des SDs.

Nach Kriegsende wurde er verhaftet und in britische Kriegsgefangenschaft genommen. 1947 wurde er freigelassen. Er war in den 1950er Jahre zeitweilig Berater des Präsidenten von Südkorea. Landig vertrat die Ideen des Ordo Bucintoro (der schon damals den Beinamen „causa nostra“ trug) vom „Imperium Novum“ (neues Reich), der Wiedergeburt des Römisch-Deutschen Reiches als natürlicher Mittelpunkt einer nicht beherrschten, sondern in Frieden und wahrer Freiheit zusammengeschlossenen Welt.[2] In Wilhelm Landigs Vision gab es keine Diktatur eines bestimmten Gesellschaftssystems noch die Dominanz von Kapital, sondern eine Welt, in der, frei nach dem alten Fritz: Jeder nach seiner eigenen Facon selig werden könne - beschirmt durch das Reich, doch nicht beherrscht, zu nichts gezwungen und von niemandem ausgebeutet.

Landig gab eine Reihe rechtsnationale Schriften heraus, so die Monatszeitschrift Kommentare zum Zeitgeschehen und ab 1955 die Europa-Korrespondenz. Er gründete außerdem mit dem Volkstum-Verlag seinen eigenen Verlag in Wien, in dem auch seine Bücher erschienen. Sein Hauptwerk wurde die Thule-Trilogie, mit den Bänden Götzen gegen Thule (1971), Wolfszeit für Thule (1980) und Rebellen für Thule – Das Erbe von Atlantis (1991). In diesen Bänden, die der Trivialliteratur zuzurechnen sind, verwendet er diverse gängige Verschwörungstheorien der Rechten, so die Reichsflugscheiben, diverse Mythen über die Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen (ODESSA), den Speer des Schicksals und die Schwarze Sonne.

In den Mittelpunkt der Romane stellt er jeweils eine wechselnde SS-Mannschaft, die immer kurz nach dem Zweiten Weltkrieg aktiv ist. „Thule“ bezeichnet einen letzten Rückzugsort des Reiches in der Antarktis. Dabei ist die SS Landigs wichtigster Bezugspunkt gegenüber einer korrupten NSDAP, die sich im Roman am „Reichsschatz“ bedient hätte. Landig soll sein geheimes Wissen in Romanform verpackt haben, um so die Geheimhaltungspflicht zu umgehen.

Schriftsteller

Der durch seine Thule-Trilogie hochgeschätzte Autor Landig gab in hohem Alter dem durch seine nach kurzem Erscheinen verbotenen Bücher „Geheimgesellschaften I und II” Autor Jan Udo Holey, der unter dem Pseudonym Jan van Helsing (entliehen aus dem Bram Stoker-Roman von 1897: „Graf Dracula”) zahlreiche Bücher verfaßte, ein Video-Interview. Diese zeitgeschichtliche Dokumentation wurde auf Landigs Wunsch erst nach seinem Tod zur Veröffentlichung freigegeben, da Landig Repressalien gewisser mächtiger Gegner bis hin zu Rache-Mord für möglich hielt.

Werke

Dieser vergriffene 1. Thule-Band ist im Andromeda-Verlag dennoch wieder erhältlich, aber nur als Fotokopien-Nachdruck aus einem Rest-Exemplar

Die letzten Worte eines einmaligen Zeugen des Dritten Reiches (Quelle)

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Wilhelm Landig, bis zu seinem Tode im Sommer 1998 wohnhaft in Tribuswinkel, Österreich, veröffentlichte in seinem Volkstum-Verlag in Wien zwei seiner drei Bücher zur neueren Zeitgeschichte in Roman-Form, um, wie er im Vorwort seines dritten Buches „Rebellen” schrieb, „das dürftige Geschichtswissen der Jugend von heute, auf einer schmalen Einspurbahn laufend”, in interessanter Form auf neuesten Stand bringen zu helfen. Dies ist ihm brillant gelungen, zumal Landig mit Unterstützung durch weitere Quellen neueste Erkenntnisse und Zusammenhänge kurz vor seinem Tode noch in den letzten Roman einarbeiten und in moderner Form präsentieren konnte. Wilhelm Landig war ein glühender Idealist, der an das Erbe von Atlantis mit Pflichten und Erkenntnissen glaubte. Er durfte vieles Wichtiges zu seinen Lebzeiten erfahren und sammeln, das ohne seine Dokumentation vermutlich verlorengehen würde. Das beigefügte Interview beleuchtet Teil-Aspekte, die Wilhelm Landig in seinen insgesamt drei Werken, „Götzen gegen Thule”, „Wolfszeit um Thule”, „Rebellen für Thule”, vertiefte und in ihren Kontext stellte.

Wilhelm Landig spricht aufgrund seines hohen Alters relativ undeutlich; da aber seine Informationen höchst wichtig zum Verständnis des gesamten Weltgeschehens des abgelaufenden Jahrhunderts sind, wurde dieses erst nach seinem Tode zu veröffentliche Interview zusätzlich in schriftlicher Form festgehalten.


Quelle
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Das Interview mit Herrn Wilhelm Landig

Gesprächsführer:

„Was war, Ihrer Meinung nach, der ONT (= Ordo Nuovo Templis / Neutempler Orden) für ein Vorläufer, vor dem III. Reich, welche Ideologie hat er geformt für das III. Reich?”

Wilhelm Landig:

„Ja also: mein Freund Mundt, der den ONT geführt hat nach dem (I. Welt-)Krieg, hat ihn übernommen von einem gewissen Seppel, ein älterer Herr, der auch in Wien gewohnt hat.
Und über die Vorgeschichte des ONT erfuhr ich nur über Mundt. - Daß der österreichische Hochadel halt führend im ONT tätig war und daß der ONT Waleien(?) in Mexiko und in Deutschland hatte, im Deutschen Reich.”

„Die Ideologie vom ONT haben Sie nicht näher bestritten?”

„Nein, nein. Ich weiß nur, sie haben mehr oder weniger auf Lanz von Liebenfels aufgebaut.“

„Wie sind Sie auf das Material von der Thule-Gesellschaft gekommen?“

„Na ja, eigentlich war das -.
Das ist eine etwas schwierige Frage, wenn man sie in den Einzelheiten sieht. - Ich kam in jungen Jahren, noch von der Studienzeit her, zu einem Studentenfreikorps. Und das Studentenfreikorps lag auf der Linie von General Ludendorff. Und über die Ludendorff-Linie kam ich auf viele aufgelegte Schriften in der sogenannten Tannenberg(XX)-Bewegung, die natürlich aber jede Okkultik und Esoterik scharf ablehnten. Und bekanntlich ist das so: daß alles, was man als Ablehnung (zu erfahren) bekommt, macht neugierig. Und so bin ich - ich wollte eben mehr wissen, und so habe ich auch (in) die andere Seiten mal mit hineingeguckt. Und da kam ich auf Verbindungen, die nicht direkt Thule-Leute waren, die aber schon Bescheid wußten, über was - die Richtung usw. - wie das läuft. Und dann erfuhr ich auch, weiters, daß die Thule-Leute sich langsam von der NSDAP abgesetzt haben. Und nun war ich da sehr überrascht, weil ich ja dachte, mehr oder weniger, es waren die geistigen Väter. - Tatsächlich habe ich aber mit Entfernung, also mit Zeitdistanz, erkannt, daß sich die NSDAP in den meisten Dingen von den Grundlinien abgewandt hat. Als Beispiel etwas, was mich ebenfalls sehr stark beeindruckt hat, und das betrifft auch den Fall Röhm. Die Partei hat unter anderem einmal das positive Christentum herausgestellt. Und nun haben wir, von der Ludendorff-Linie aus, nicht sagen wir: antichristlich agiert, aber wir sind von dem Standpunkt ausgegangen, den Friedrich der Große vertreten hat: ‚Jeder möge nach seiner Façon selig werden, aber die Politik und die Religion sind getrennte Dinge.’ Und das war bei der NSDAP so gewesen, daß z. B. die norddeutschen SS-Leute - SA-Leute - mit der Kirche wenig zu tun hatten, da (sie) wenig religiös waren, und in Bayern ist die SA in Uniform geschlossen in die Kirchen gegangen. Und da habe ich gesagt, das paßt irgendwie nicht zusammen: hier in Bayern ist das so und in Hamburg ist das wieder anders; entweder ist alles gleich, oder es ist keine aufrichtige Linie. Das war aber nur eine Kleinigkeit. Es kam dann noch etwas dazu: ich weiß nicht mehr den Punkt, ich glaube es war der 27. Parteipunkt (es war Punkt 11 des NSDAP-Programms vom 24. Februar 1920) wenn ich nicht irre: Die Streichung (Brechung) der Zinsknechtschaft von Gottfried Feder. Und das ist der Punkt, von dem ich weiß, daß viele Leute, bei uns auch die jungen, aber insbesonders die Arbeiterschaft, gesagt hat: das ist der Schlüssel! - Und auf einmal, im Jahre 33, bei der sogenannten Machtübernahme, verschwand der Gottfried Feder völlig.”

„Der ist verschwunden?”

„Verschwunden! Nichts, kein Wort mehr - Brechung der Zinsknechtschaft, alles - ist nichts mehr, nichts mehr gemacht worden. - Von Gottfried Feder hat man nichts mehr gehört. Wir wußten nicht wo er ist, was mit ihm ist. Und das war ein Punkt, der auch bei Röhm zum Nachdenken gekommen ist. Denn Röhm lag auf der Linie von Feder. Röhm hatte die ganzen Arbeiter hinter sich gehabt. Röhm hat diesen Ausspruch getan: ‚Wir haben die nationale Revolution erreicht, aber die soziale steht noch aus.’“

„Jetzt meine ganz spezielle Frage: Hat man da nicht den Eindruck bekommen, daß sich gewissen Leute - Sie wissen ja wie die Freimaurer arbeiten: ‚Infiltriere Deinen Feind, weihe Ihn ein, in Dinge, die ihn am Interesse halten, um dann das Ruder wieder zu übernehmen!’ - können Sie sich vorstellen, daß, weil man sich nicht durchsetzen konnte, um an die Macht zu kommen, daß hohe Nazi-Funktionäre Geschäfte gemacht haben mit der sogenannten Hochfinanz, mit dem Finanzadel, um an die Macht zu kommen und daß deswegen Röhm und daß deswegen Gottfried Feder praktisch liquidiert worden sind?“

„Selbstverständlich. Es paßte einfach nicht mehr hinein in das Konzept. Das ist der Punkt. Man bekommt Geld. Man bekommt Auflagen. Und in den Auflagen war drinnen, möglichst von der Goldwährung nicht wegzugehen, und vor allem die Federsche Theorie oder These auszumerzen.“

„Also man kann sagen: der freimaurerische Hochfinanzadel hat durch seine Finanzierung des III. Reichs Auflagen gemacht, daß die Ur-Idee der Zinsknechtschaft fallen gelassen wurde.”

„Selbstverständlich. Und das ist auch dadurch bewiesen, weil Hitler den Hochgradfreimaurer Schacht, ich habe ihn mal persönlich kennengelernt in München - nach dem Krieg, daß der Hochgradfreimaurer Schacht dann einen Kompromiß durchgefeilt hat, zugunsten der Hochfinanz natürlich, nicht? Aber er hat, damit die NSDAP und Hitler nicht ganz das Gesicht verlieren, hat er eben den Wert der Reichsmark auf die Arbeit verlegt, aber nicht auf Gold. Also man konnte sagen, wir unterliegen nicht der Goldwährung, aber dem Wert der Arbeit. Also, das deutsche Industrie- und Schaffenspotential ist die Sicherung zur Währung. Also eine Art Verpfändung der Werte.“

„Also man kann sagen, daß die Ur-Idee, die Revolution gegen die Freimauer und gegen die Weltherrschaft, Kapitalherrschaft, eigentlich in dem Moment schon wieder unter die Kontrolle dessen gekommen ist, in dem Moment wo sie praktisch das III. Reich finanziert hat. Können Sie darüber etwas sagen?”

„Richtig, richtig.“

„Wissen Sie darüber ein paar Beispiele dazu?“

„Ein indirektes! Die plötzlich geduldete Aufrüstung Deutschlands. Damit auf der einen Seite die sogenannte Freiheit des Deutschen Reiches mit Hitler dokumentiert war, aber auf der anderen Seite die Gegenmächte in Amerika, England und Frankreich wiederum Grund zum mehr Aufrüsten hatten, um ein Gegengewicht wieder zur deutschen Aufrüstung zu haben. Und - damit war schon wieder die Weltwirtschaft angekurbelt. Und das war wiederum der große Mammon, der vor allem in der amerikanischen Kriegsindustrie gemacht wurde.“

„Was haben die sich versprochen, (da)durch daß sie Hitler an die Macht gebracht haben?“

„Das ist eine sehr knifflige Frage. Man war sich schon klar, wenn Hitler nicht käme, käme der Bolschewismus. Das war eigentlich schon klar. Es waren die bürgerlichen Parteien, einschließlich der SPD, damals der Sozialdemokraten, waren ja alle schon mehr oder weniger ausgelaugt, und der Kern der Sozialdemokraten war ja auch halbkommunistisch, da war also das Reichsbanner mit den militanten Organisationen sehr stark usw., die im Bedarfsfall eher mit den Russen und den Kommunisten gegangen wären. Und die bürgerlichen Kräfte waren überhaupt nicht imstande abzuwehren. Es war also die Auseinandersetzung: radikal rechts oder radikal links. Und hier hat man gesagt: Also eine Bolschewisierung von ganz Europa wollte man auch nicht haben. Also als Gegengewicht gegen den Stalin - Stalin bzw. vorher Lenin.“

„Können Sie mir Beispiele geben, wie die NSDAP vom Ausland finanziert worden ist, um die Machtergreifung zu bekommen? - Wie sie finanziert worden ist? Hat es Gerüchte gegeben, im III. Reich, woher das Geld kam?”

„Gerüchte gab es. Da wurde immer wieder der Name Warburg genannt. Das sickerte durch. Und es kam über Holland. Auch das sickerte durch. Es haben eigentlich immer Leute auch gewußt, wo ich selbst erstaunt war, woher hatten diese diese ‚Saga’, sagen wir, nicht wie es damals also - oder ‚Fama’ wie die das lateinerisch gesagt haben -, also wo das her kommt. Aber es hat gestimmt! - Es gibt nichts, was ganz dicht ist. Und da sind eben die Dinge durchgesickert. Und vor allem in der Ludendorff-Bewegung hat man da sehr schnell ein Gespür bekommen.”

„Gab es da irgendwelche Summen und wer hat das Geld bekommen?”

„Ja, es war damals so: die NSDAP hatte einen Reichsschatzmeister. Das war der Gregor Strasser. Und Gregor Strasser wußte um das Geld. Und sein Bruder war Otto Strasser, der aber, gerade wie der Gottfried Feder sagte, das war der auslösende Punkt. Der Otto Strasser ist abgesprungen aus der NSDAP und hat in Berlin die revolutionären Nationalsozialisten gegründet, mit der Bezeichnung: Die schwarze Front. Die sind natürlich dann sofort verfolgt worden. Der Otto Strasser hatte in Prag seinerzeit einen Sender gegen das III. Reich eingerichtet, also besser gesagt gegen die Hitler-Partei und gegen Hitler. Und hier wurde der Leiter des Senders, ein gewisser Ingenieur Forrmann, von Agenten, also Gestapo-Agenten hat man gesagt, ermordet - also liquidiert. Da brach der Sender zusammen. Und in Wien hat damals eine kleine Gruppe eine Zeitung, „Der schwarze Sender”, hergestellt, die schwarz über die Grenze ins III. Reich gebracht wurde. Aber die haben sich nicht mehr halten können, die warn zu schwach, und einige hat man erwischt und sind alle ins KZ gekommen, glatterweise.”-

„Und was hat der Strasser gewußt?”

„Also die zwei Strasser-Brüder haben ja dann keinen Kontakt gehabt, weil der Gregor konnte mit dem Otto nicht mehr, - nachdem der ja gegen die Partei war. Und bei der Röhm-Angelegenheit hat man den Gregor Strasser gleich mitliquidiert - als Wisser um diese Dinge, damit ein Mitwisser verschwindet, der maßgeblichste.” -

„Und was hat er gewußt?”

„Die Finanzierung. Er war der Reichsschatzmeister. Er hat doch das Geld übernehmen müssen - und verteilt in der Partei. Und die SA ist auch beteilt worden. Aber der (Arbeiterführer) Röhm hat kein Geld bekommen - (nur) der Gregor Strasser.”

„Und was hat er genau gewußt, was sagt man genau, was er gewußt hat, woher das Geld kam? - Können Sie das nochmal wiederholen.”

„Darüber kann ich keine Einzelheiten sagen.”

„Aber er war ein Mitwisser?”

„Der Gregor Strasser war nicht Mitwisser, er war Wisser. Er war doch der Kopf. Als Reichsschatzmeister ging doch alles durch seine Hände.”

„Hat sich dann an dem Parteiprogramm etwas geändert, nachdem die Hochfinanz Geld reingeschossen hat nach Deutschland?”

„Ja, der Gottfried Feder verschwand einmal aus dem Grund(?). Und sonst hat sich nichts geändert. - Ich hab da eine andere Erinnerung. Ich war einige Zeit in Berlin, im Jahre 37 bis die Veränderung im Jahre 38 kam, wo ich heimkonnte nach Wien. Und da lernte ich in der Geschäftsstelle einer SS-Standarte in Berlin einen alten Hauptscharführer kennen, der dort hauptamtlich in der Kanzlei tätig war. Und mit dem habe ich mich sehr bald sehr gut verstanden, und der sagte mir einmal, als wir uns schon länger kannten, war dort auch bei ihm privat eingeladen, als Kamerad zu Kamerad, und der erzählte mir dann, ob ich die erste Ausgabe von >Hitler. Mein Kampf< gelesen hätte? Ich sagte: ‚Nein, ich kenne >Mein Kampf< und, wenn ich ganz offen bin, flüchtiger gelesen, nicht ganz studiert.’ Und da hat er mir dann eine erste Ausgabe gezeigt, die besaß er, und da war vieles anders als in den späteren Ausgaben. Da hat man hier schon reguliert, hat man hier schon geändert. Das habe ich nicht vergessen, das habe ich auch in meiner Chronik fest- gehalten.”

„Kann man sagen, daß die Ideale, die das III. Reich vertreten hat - gegen wen haben Sie eigentlich gekämpft? Auf den Punkt gebracht, gegen was sind Sie eigentlich vorgegangen?”

„Also von der österreichischen Seite aus gesehen, für Groß-Deutschland. Gegen (für) die Wiederherstellung der Freiheit, aufgrund der Friedensverträge, die uns genommen wurde. Rückkehr deutscher Gebiete, die uns gestohlen wurden. Und letztlich, dann auch natürlich ideologisch, gegen Freimaurerei. Und letztlich, für einen beengten Kreis, der wir in der SS und im Freikorps waren, und das hat auch in die Ludendorff-Linie gepaßt, auch die Freiheit vom Bibelwissen, also gegen das Christentum, nicht aktiv gegen das Christentum, aber abwehrend - also für eine Religionsfreiheit.”

„Kann man sagen, daß hinter dem III. Reich eine esoterische Gesellschaft stand?”

„Ja, wir hatten - in der SS gab es da doch die Gruppierung Rahn(?), wobei Rahn auch nicht die Idealfigur war – letzten Endes - und dann andere, also ich kann's in Namen schwer herausziehen, u.a. z.B. der Siebert, Obergruppenführer Siebert, dann-. Es war so, daß die höchsten SS-Führer in der Wewelsburg einen eigenen Orden für sich hatten. Also, die Wewelsburg war als Schulungszentrum für die SS gedacht. Die SS sollte ja überhaupt als Orden übergreifend über die Partei, weltanschaulich, die ganzen Dinge in die Hand bekommen, nachdem ja die NSDAP mehr oder weniger eine Massenbewegung war, ohne besonders klare Zielsätze herauszustellen. Und bei der SS wollte man, wenn ich es von mir heraus so nennen darf, eine Art Edelmenschen herauskristallisieren, also einen Volksadel, von rassisch einwandfrei guten Menschen, wobei (ich) natürlich das Problem der Rasse nicht überbewertet sehen will, aber zumindestens auf gesunde Menschen mit einem deutschen Volksbewußtsein und mehr oder weniger Sicherung des Reiches und auch geistig auf Jahrzehnte bis auf Jahrhunderte hinaus, soweit das eben menschlich möglich ist. Und das uns damals bewogen, das hat uns junge Menschen fasziniert, weil bei uns das Wort Idealismus noch viel gegolten hat. Idealismus ist immer ein Ziel, etwas erreichen zu wollen, was man nie erreichen kann, aber es richtet aus und führt höher, anstatt zurück.”

„Gehen wir zurück zur „Thule-Gesellschaft”. Wer war die „Thule-Gesellschaft” und wo war ihr Hauptzentrum?“

„Ja, die ‚Thule-Gesellschaft’ war in München. Sie wurde bekannt, weil in der Räte-Regierung, in der Kurt-Eisner-Zeit, wo Teile der Leute von den Kommunisten erschossen wurden - an die Wand gestellt und erschossen wurden. Und dann: die Überlebenden haben dann eben noch bis zur Gründung der NSDAP mitgeholfen und sich dann zurückgezogen. Aber es waren dann nicht mehr viele. Und über die Grundlinie sagte (ich) Ihnen bereits am Anfang, daß mir keine Einzelheiten bekannt sind, aber sie decken sich mit dem, was die SS mehr oder weniger im Kern herausholte.”

„Was war mit Ludendorff? Sie waren in der Nähe von der Ludendorff-Bewegung. Was hat Ludendorff bewegt?“

„Ludendorff war ja ein enger Freund von Hitler, mit Hitler befreundet, und die hatten doch gemeinsam 1923 den Putsch gemacht, in München, den Putsch in München. Und der ist doch zusammengeschossen worden, und Ludendorff hat sich aber dann, weil er gemerkt hat, das hängt auch mit der Finanzierung zusammen, der hat doch gesehen was los wird, was da kommt, und der hat sich dann von Hitler getrennt. Und im Jahr 37, (ich) kann mich erinnern, ist Ludendorff gestorben. Aber wie er noch im Krankenbett lag, kam dann Hitler zu ihm. Und angeblich, (ich) war nicht dabei, natürlich, auch von andern weiß ich's nicht, aber angeblich hätten sie sich dann am Krankenbett Ludendorffs noch versöhnt, mit dem Versprechen, Hitler wird alles tun, daß es zu keinem III. (II.) Weltkrieg kommt. Zwei Jahre später war der Krieg da. - Ich habe den persönlichen Eindruck, daß Hitler den Krieg ja auch nicht gewollt hatte, daß er aber läppisch in die Falle gerannt ist.”

„Daß er nicht gewollt hat, oder daß er gewollt hat?“

„Daß er den Krieg nicht wollte, aber in die Falle gerannt ist, die ihm gestellt wurde, damit der Krieg kommt. - Schauen sie, es ist ja ganz einfach - mit der Sudetenfrage hätte er müssen für eine Zeit Ruhe geben. Das sagt jeder Taktiker und normal denkende Politiker. Aber er hat im Rausch des Sieges, wenn ich so sagen darf, hat er dann die Polen auch noch herausgefordert, mit den Forderungen von Danzig, ja vielleicht noch berechtigt, aber mit dem Korridor usw. Und die Polen hatten aber die Garantie Englands, Schutzgarantie Englands, und die Engländer, das weiß ich wieder, und zwar nicht von einer Zeitung oder einem Buch, sondern konkret, haben Hitler die Falle gelegt, daß auch die Polen nicht nachgeben, so daß der Hitler nicht mehr konnte, und die Polen haben provoziert, da war doch der Fall von - wie hieß die deutsche Grenzstadt, die deutsche, wo man die Deutschen doch umgebracht hatte, -fällt mir g'rad nicht ein (Gleiwitz). Und da mußte Hitler ein-, da mußte Hitler etwas tun. - Und bei Rußland war das vollkommen klar, Rußland war ja zum Einmarsch bereit, das wußte man.”

„Wer war Dr. Morell und was war er?”

„Morell war ein Arzt. Wie er zu Hitler herangeschleift wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber er war dann da und er hat die gesundheitliche Betreuung übernommen. Und die SS-Ärzte, Professor Brandt und dann der Doktor oder Professor Fikentscher, - (mit)dem Fikentscher habe ich korrespondiert und der lebte in Kiel, völlig verarmt nach dem Krieg. Und die hat er entlassen und der Morell hat ihn behandelt. Wie unsere Ärzte sagten, als Quacksalber. (So) haben ihn unsere Ärzte benannt. Und dem Morell ist auch nach 45 ist überhaupt weiter nichts passiert. Er war sofort frei, er ist nicht verhaftet worden, nichts, nur: Zwei, drei Jahre später ist er plötzlich gestorben. Fragezeichen unter der Klammer, zwei Fragezeichen.”

„Und was war er, was war Morell?“

„Das wissen wir. Man hat gesagt, er war Freimaurer. Nur ich persönlich hab' keine Papiere, natürlich, gesehen. Das geht ja nicht, ging ja nicht. Aber man hat mir konkret gesagt, Morell war Freimaurer. Das hat sich dann herausgestellt. - Und da wollte ich Ihnen ein Beispiel dazu sagen: Ich war eng befreundet mit dem ehemaligen illegalen SA-Führer von Wien, Franz Tür. Der Tür hat die unglaublichsten Tricks angewandt, um damals, in der sogenannten Kampfzeit die Polizei auf Atem und Trab zu halten. Die vielen Erfolge die wir damals im Untergrundkampf hatten, waren seiner Schlauheit und seinem Genius (zu)gut' zu halten. Aber er war mit Röhm sehr gut verbunden. Und Tür war einer der sogenannten verläßlichen alten Kämpfer. Und im Jahre 38, als der Umbruch in Österreich praktisch kam, da war das erste, was er machte, daß er erstens einmal mit seinem Dienstwagen, den er sofort bekommen hat, die ganzen Straßenbahnhaltestellen, wie sagt man, Straßenbahnremisen, abgefahren ist und die entlassenen roten Straßenbahner alle wieder in den Dienst geholt hat. Weil sie die alle aus politischen Gründen rausgeworfen hatten. Und bei der Gelegenheit hat er gleich Basul (reinen Tisch) gemacht und wußte u.a. den obersten Chef der Freimaurer, ein gewisser Dr. Neumann in Wien im 6. Bezirk und ist zu dem Dr. Neumann mit zwei SA-Leuten hinauf und hat bei Dr. Neumann Hausdurchsuchung gemacht. Und haben aber nichts dabei gefunden. Man wußte aber, er ist der Chef der Freimaurerei, damals von Österreich. Und wie sie gegangen sind, hat das Dienstmädchen des Neumann die Augen verdreht, im Vorraum auf Koffer geschielt, die auf Kästen gestanden sind. Und das hat der verstanden, der Tür, und hat die SA-Leute angewiesen, die Koffer 'runterzunehmen. Und die waren alle voll mit Devisen und Papieren und Akten. Daraufhin hat er alles sofort beschlagnahmt und hat sofort nach Berlin die Reichskanzlei angerufen, Bericht durch-gegeben usw. Und zwei Tage später kommt von Berlin der Befehl, alles zurückzugeben. Also war für uns alles klar. Und der Tür ist zurück-getreten. Also nach dem Anschluß war er politisch nicht mehr aktiv.”

„Er (Hitler) war dann nur noch umgeben praktisch von der sogenannten hochfinanzeingesetzten freimaurerischen Gruppe?”

„Ja, ich sagte Ihnen, er hat seine verläßlichen Leute nach und nach fallen gelassen und hat dort, wie wir im Volksmund sagten, die ‚falschen Fuffziger’ hochkommen lassen. Und letzten Endes der gefährlichste Mann, der alles behindert und verhindert hat, war sein Stellvertreter Bormann, der sowjetischer Agent war, nachgewiesen! Wir haben doch knapp vor - wenige Tage vor Kriegsschluß konnten wir noch, vom Sicherheitsdienst aus, Funkspruche abfangen, die Bormann mit Moskau gewechselt hat.”

„Und um was ging es da?”

Naja, der Verrat. – Schau‘n Sie, nach dem Krieg ist erschienen-verschiedene Bücher und Hinweise, auch über das Oberkommando der Wehrmacht, und da hieß es immer und überall, es gab einen sogenannten Werner, den man nicht entschlüsseln konnte. - Wer ist der Werner? Das war ein Kopf, der ganz oben saß, alles wußte und verriet! Und der Werner, man weiß nicht, wer der Werner ist. Und ich hab' sofort auf den Bormann mich eingeschossen. Und es hat sich auch später durch andere Quellen bestätigt, daß meine Ahnung oder meine Annahme richtig war. Es war also Bormann, der verraten hat. Und er starb auch dann, ich glaub 54 oder 56, in der Nähe von Moskau in einer Datscha. 'S ist ihm gut gegangen. Und der - Koch, der in Polen saß oder sitzt, der war ebenfalls Agent. Denn es war ja vorgesehen -, ich kann Ihnen das konkret deshalb sagen: Ich war mit dem letzten ukrainischen Ministerpräsidenten vom Jahr 1919, ein gewisser Ladoslaw Sedzcow und seiner Frau, Slada Sedzcow - Mit Slada Sedzcow habe ich ein langes Gespräch einmal mit ihr später in Südamerika geführt, wo ich sie traf. Und sie sagte mir, wie der Koch gekommen ist, haben die Ukrainer auf die ihnen versprochene Freiheit gewartet. Wobei ich aber noch zwischendurch einfügen müßte, da war auch Rosenberg mitschuldig, der die Koch-Linie unterstützt hat - dann, der also gegen die Freigabe der Ukraine war. Sie, die Sledzcow, sagte mir, das ist die prominenteste und absolut sichere Quelle: ‚Wenn damals Hitler die Ukraine freigegeben hätte, hätten die Ukrainer zwei Armeen gegen Stalin aufgestellt. Und es wäre der Fall Moskaus nicht mehr auf-zuhalten gewesen.’ Und so hat die Wendung von Koch die Partisanen gezüchtet. Und genau das war es, was uns dann so viel zu schaffen machte und unsere Kräfte gebunden hat. Und dasselbe hat sich wiederholt. Knapp vor Kriegsschluß hat Bormann die Südtiroler nach Elsaß aussiedeln wollen und dort französische Bauern enteignen. Und das Ganze, was gekommen wäre, wenn die Bauern enteignet worden wären, wäre auch Maqui geworden,- französische Partisanen knapp vor Kriegsende! Und ich weiß das, weil ein Freund von mir war Abgeordneter im Deutschen Reichstag und nachher bei der Leibstandarte. Und mein Freund sagte mir, er ist zusammen mit Birkel, der erster Gauleiter Wiens war, aus dem Saarland, zu Bormann geflogen, oder gefahren, und haben 10 Tage gewartet, daß sie, über Bormann, einen Termin bei Hitler bekommen, um das aufzuhalten - hat der Bormann verhindert. Aufgrund der Kriegsereignisse kam es nicht mehr dazu, daß die Südtiroler nach Elsaß transportiert werden konnten. Aber es war der Bormann. Auch der Auftrag Bormanns. Und dazu hat man dick(feste) gearbeitet. Und das weiß ich das aus erster Hand, konkret.”

„Jetzt ist die Frage: Wenn praktisch alles unter der Kontrolle der Freimaurer, während des Krieges schon wieder, war, - dann war der ganze Krieg nur eine Materialschlacht, um den Weltmarkt zu beleben?”

„Um das ist der Grundsatz überhaupt gegangen!”

„Alles geht nur um‘s Geld?”

„Geld und die Macht. Geld und Macht!”

„Kann man sagen, daß, als der Krieg dann zu Ende ging, zu Ende geplant wurde, daß die Doppelagenten, die praktisch für die Freimaurer gearbeitet haben, dann - die hohe Nazi-Funktionäre waren - alle in Argentinien vom CIA und vom Vatikan in Sicherheit gebracht worden sind?”

„Ja, es war mehr die Kirche, wieder. Es war die Kirche, die geholfen hat.”

„Können Sie das ein bißchen erklären? Was wissen Sie darüber?”

„Ja, - und zwar deshalb, weil viele Nationalsozialisten noch Katholiken waren. Und, was mir nicht klar ist, warum die Kirche [christlich handelte] - Ich könnte es vielleicht so erklären: Die Kirche hat auf jeden Fall dankbar sein wollen, ungeachtet, daß sie selbst verfolgt wurde, mehr oder weniger halt, daß der Bolschewismus nicht kam.” -

„Inwieweit kommt der Name „Die Schwarze Sonne” von SS. Was steht da wirklich dahinter, oder war es nur ein Zufall?”

„Ja, das ist eine sehr, sehr weit zurückgreifende Frage. Das ist in wenigen Worten schwer zu sagen, aber die Wurzel geht auf Sumer zurück, auf die Sumerer, in Kleinasien, aus der Zeit noch - also vor Babylon (Juda). Und zwar gab es, hat man da Tafeln gefunden mit Keilschrift, wo die zwei Sonnen, die weiße und die schwarze Sonne, abgebil…, also gemeißelt sind und die Erklärungen vorhanden sind. Und die schwarze Sonne ist das innere Licht; das Purpur-Schwarz, das im Inneren leuchtet; und die weiße Sonne oder goldene Sonne ist die Tagessonne, das ist die Exoterik; und die schwarze Sonne ist die Esoterik, -mehr oder weniger kurz auf einen Nenner gebracht. Aber es ist weiteres, es hat eine weitere Erklärung. Ich hab die - ich habe Jahrzehnte habe ich (mich) mit dem Begriff „Schwarze Sonne” herumgeschlagen, und bin immer auf - immer wieder, bis zur Wurzel, bis ich zur Wurzel kam.” (Schnitt)

„Wohin haben sich die Deutschen abgesetzt und inwieweit - wer hat das Ganze überlebt, im Ausland?”

„Überlebt?”

„Ja, wer hat sich vor allen Dingen abgesetzt im Ausland?”

„Naja, also, abgesetzt - schauen Sie, das ist ein sehr schmutziges, heikles Kapitel auf einer Seite, auf der anderen Seite haben sich prominente Bonzen des III. Reiches, es waren durch die Bank Parteileute, die haben sich, das war ein Fehler der Reichskanzlei, mit Wissen Hitlers, daß die Gelder an die Parteileute gegeben wurden, die in der Schweiz deponiert werden sollten oder sonstwo, mit Schlüsselworten, die bei Bedarf abgehoben werden könnten oder sollten. Diese Leute sind alle verschwunden; Gelder sind in der Schweiz vorhanden, in Milliardenhöhe, aber es meldet sich niemand und es kann niemand beheben. Und um die Jahrtausendwende wird das wahrscheinlich dem Schweizer Staat an-heimfallen, ein Teil. Und ein anderer, großer, Teil von Mitteln wurde von diesen Bonzen, muß ich offen sagen, verschleppt und dies ist dann bis ans Lebensende, soweit sie gelebt haben oder noch leben, -wird ihr Dasein gesichert haben. Anders war es mit uns bei der SS. Wir bekamen nur die technische Rettung der Dinge übertragen, auch den Fall des antarktischen Stützpunktes, und das war eine Angelegenheit der SS, und die Sicherstellung der Flugscheiben usw. und der Geheimwaffen. - (Hüsteln) Und jetzt verschrotten und vermodern die letzten Scheiben in den Anden, weil: es gibt kein Material zum, kein also, Reparaturmaterial, nicht?, weil ja auch kein Geld da ist.”

„Ja wir gehen jetzt gleich auf die Absa(e)tzbewegungen. Welche Absatzbewegungen hat es gegeben? Nach Südamerika, Antarktis. Wenn Sie uns über die Absatzbewegungen etwas sagen können?”

„Ja, ja, die Absatzbewegung ging größtenteils nach Südamerika.“

„Aha - Wohin?“

„Naja, also, auf Argentinien, Chile, Peru - überallhin, überallhin, auch Brasilien und.”

„Und was hat es mit den, jetzt kommen wir zu den Flugscheiben. - Sagen Sie uns kurz, was hat es mit der Absatzbewegung AK-Korps auf sich?”

„Über (das) AK-Korps bekam ich eine Verbindung über Graz. Flugger, der Verfasser von AK-Korps ist Grazer, und ich wollte ihn in Südamerika treffen, ein persönliches Gespräch, -und ungefähr zwei Monate, oder was, vorher wurde er in Rio umgebracht. Wie ich schon sagte, aus meiner Umgebung sind fünf Leute umgebracht worden. Einer war auch der Flugger. Und ich hatte direkt Antarktis-Verbindung und zwar ein gewisser Ingenieur Wuppermann. Ich kann heute Namen alle ruhig sagen. Der Wuppermann hatte Verbindung mit dem Reich und mit Wien aufrechterhalten, also mit mir, und kam so jährlich einmal herüber. Der war Verbindungsmann aus Argentinien in Buenos Aires und zwischen der Antarktis. Und wie er das letztemal bei mir war, also ich/Wien war die letzte Station, dann ging es zurück nach Buenos Aires, und eine Woche d‘rauf wurde er vor der Casa Rosada, das Innenministerium od. Polizeipräsidium in Buenos Aires, wurde er um 11 Uhr Vormittag erschossen. Und nun ist das vielleicht für Sie speziell interessant: erschossen wurde er um 11 Uhr Vormittag. Dann hat es bei der Bundesmarine einen Ingenieur gegeben, nach dem Krieg jetzt, in den achtziger Jahren, der an den Lenktorpedo(s) mitgearbeitet hat, die wir am Ende des Krieges schon hatten. Und wo wir, laut Beschreibung in dem zweiten (seiner insgesamt drei) Band einen ganzen Geleitzug noch versenkt haben, der verschwiegen wurde, in den feindlichen Meldungen, und bei uns konnte es nicht mehr gebracht werden. Und der Ingenieur hatte ein separat -, ich war bei ihm, er hat mir das gezeigt, unter strengster Auflage, natürlich den Mund zu halten, an (ei)nem Seitenarm der Elbe. Und da hat er gesagt, er ist schon angegangen worden, da sind Agenten, die haben da schon was mitbekommen, und man hat ihn schon angesprochen und er hat natürlich die abblitzen lassen. Und, es hat nicht lang gedauert, da ist er um 11 Uhr in seiner Wohnung in Bergedorf (HH) umgebracht worden.”

„Wo ist das?”

„Um 11 Uhr. Und wie mein Freund Karl-Heinz Priester vom CIA umgebracht wurde, in Köln, war es 11 Uhr Vormittag. Überall hat die Zahl 11 eine Rolle gespielt. - Also wenn hier nicht die Kabbala hineinspielt? - Sie sehen also, es gibt auch bei den feindlichen Diensten eine Art Aberglauben. Und: zumindest zeigt das auch auf die Hintermänner, daß es auch Hintermänner (gibt), die Kabbalisten sind.”

„Meine Frage ist: Wo ist AKKAKORPS, was wissen Sie über AKKAKORPS?”

„AKKAKORPS ist im Norden, war, war, ist nicht mehr dort, ist am Rio -, weiß momentan nicht auswendig, also südliches Amazonas-, an der Grenze zu Bolivien zu. Und die sind dann aber dort dann weg. Und meines Wissens - habe keine Verbindung mehr -in:- ganz nördlich vom Rio Negro.”

„Wo liegen die Flugscheiben, die nicht repariert werden können, diese?”

„In den Anden.”

„In den Anden! - Weiß man da irgendwelche Gebirgszüge?”

„Ja, wenn ich's wüßte, würde ich's auch nicht sagen. Aber ungefähr. Es ist ein sehr - es ist ein riesiges Gebiet. Man findet‘s nicht.”

„Aber ungefähr, die Gebirgsketten oder was?”

„Na, zwischen Ecuador und Chile.”

„Das ist ein großer Begriff. Das sind ein paar tausend Kilometer.”

„Und auch nicht, und auch nicht. Es sind also zwei oder drei vorhanden. Und die sind nicht auf einem Platz.”

„Und die sind mit deutschen U-Booten dahin gebracht worden?”

„Nein, die sind geflogen - noch.”

„Die sind noch geflogen?”

„Die sind noch geflogen; die haben die U-Boote begleitet, als sie von Norwegen in die Antarktis gefahren sind.”

„Was waren Sie im Zweiten Weltkrieg und wodurch sind Sie an die Geheimunterlagen von den deutschen Flugscheiben herangekommen?”

„Na, ich sagte, ich war nur. - Also erst einmal war ich bei der SS und hatte dort bei einer bestimmten Dienststelle mitgearbeitet, die nicht genannt werden kann oder soll, und dann war ich, wie ich von der Wehrmacht dann zurückgekommen bin, aus dem Kriegslazarett Belgrad, wurde ich von der Partei freigeholt und wurde Sachbearbeiter für geheime Reichssachen bei Schirach. Da hatte ich von der SS den Auftrag, in Wien zu bleiben und in der Nähe von Schirach: zu sehen, was da alles gemacht wird. Und als ich dann über seine schlechte Haltung, seine Amouren usw. - und während der Bombenangriffe hat er Gedichte gemacht. Habe ich natürlich bei unserer Dienststelle (schriftlich) festgelegt. Und eines Tages war ein ganzes Konvolut von Sünden, sogenannten Sünden, beisammen - und da ist ein Kurier zu Reichsheinrich, zu Himmler gefahren und hat ihm das ganze Konvolut gegeben. Und der Himmler ist nach Durchsicht zum Hitler gegangen und hat gesagt: ‚Mein Führer, ich habe hier das ganze Material über Schirach.’ Und drei Tage später wußten wir das alle im engeren Kreis genau: Hitler hat zu Himmler gesagt: ‚Gehen Sie, ich will das nicht sehen.’ Und von dem Tag an war bei uns der Ofen aus. Und da haben wir gewußt, daß mit Hitler überhaupt nichts mehr zu machen ist.”

„Gut, jetzt. - Ich wollte fragen: was für Material haben Sie über die Flugscheiben in Erfahrung bringen können oder über die UFOs.”

„Ja. Ich habe die Namen der Konstrukteure; wo sie geflogen sind, wo sie gebaut wurden, das habe ich in der „Wolfszeit” darinnen festgehalten, das wissen die Alliierten auch.“

„Wo sind die gebaut worden, wo sind die deutschen Flugscheiben gebaut worden?”

„In Prag, im BMW-Equipark(?) z.B. Außerdem mehr weiß ich jetzt auch nicht mehr, steht jedenfalls im Buch d‘rin.”

„Meine Frage ist, inwieweit hat die SS Expeditionen zur Findung von der Hohlwelt oder von verlorengegangenen-?”

„Ja, wir haben die Hohlwelt nicht mehr in den Vordergrund gestellt. Das, möchte ich sage, war ein Thema für einige Leute. Aber für die SS, für uns war die Tibet-Expedition zum Dalai Lama, die vorgesehene Amazonas-Expedition mit Kiss. - Also das war vorgesehen.”

„Die Flugscheiben, die, wo Sie Geheim-Unterlagen gesehen haben, das waren rein irdische Konstruktionen, da war keine außerirdische Technik dran?”

„Nein, nein, nein. Es war eine deutsche Erfindung, eine deutsche Arbeit.”

„Was gab es für eine Absa(e)tzbewegung an den Südpol, was war am Südpol genau?”

„Ein Stützpunkt. Ein Stützpunkt von einem Gebiet, das seinerzeit schon als Neuschwabenland von einer Expedition, ich glaube 1937 oder wann, erschlossen wurde.”

„Was ist in Schwabenland. Was war da wirklich auf dem Plan, wie hat der Stützpunkt ausgeschaut?”

„Na also, man hat dort - Es war in der Nähe der Schirrmacher-Seen, die warme Thermen sind. Dort konnte man Glashäuser mit Gemüse usw. bauen und das war also geplant alles, nicht. - Und man hat dann also noch 3.000 Leute nachgebracht - Nachschub. Aber es hat sich dann ergeben, daß die Leute vollkommen steril wurden, durch das Klima, alles bakterienfrei; und wenn sie dann aus dem Gebiet herauskamen, war ein einfacher Schnupfen bereits tödlich. Und jetzt hat man dann nach und nach die Leute akklimatisiert und nach Südamerika verbracht und den Stützpunkt vor einiger Zeit ganz aufgelöst. Er war einfach nicht mehr zu halten.”

„Was war mit Admiral Byrd, der war dann dort?”

„Na, der ist doch abgewehrt worden. Und zwar hat es dann noch eine zweite Affäre gegeben, im Jahre 54 oder 56 - ich glaub' 54 war es, das war ein sogenanntes geophysikalisches Jahr. Da hat man in hoher Höhe, in großer Höhe über der Antarktis, eine Atombombe gezündet, angeblich als Test, in Wirklichkeit aber auf den Stützpunkt gezielt. Und er konnte mit einer deutschen Technik abgewehrt werden, die Wirkung.”

„Und was war das für eine Technik?”

„Ja, das habe ich in meinem Buch geschrieben, aber ich bin kein Techniker, ich konnte keine Einzelheiten angeben.”

„Hat man die Radioaktivität -?”

„Ich kenne nur das Gerät, den Namen des Gerätes.”

„Welches Material haben Sie gesehen über die deutschen Flugscheiben? Gab es da Konstruktionspläne?”

„Ja also, einer meiner Freunde von der (SS-Division Groß-)„Deutschland”, der hat über der Wiener Fasanengarten-Kaserne, die eine SS-Kaserne war, 'ne Flugscheibe gesehen und mein ehemaliger SA-Führer Dürr, der war bei der Luft-, ich glaube Luft-Bodenpersonal oder was, in Prag und hat in Prag die Scheibe gesehen. - Hat mir persönlich berichtet davon. - Und da ist noch etwas, muß ich noch zu Ende fügen. Ich hatte Verbindungen zu Schauberger, der die erste Flugscheibe überhaupt erfunden hat. - Ein Österreicher auf Schloß Aue in Oberösterreich. Und der Schauberger ist dort auch nach USA geholt worden, hat sich aber geweigert, etwas preiszugeben. Der ist nach wenigen Tagen umgebracht worden. Das sagt mit Sicherheit sein Sohn, der noch lebt.”

„Haben Sie Flugscheiben vom Schauberger gesehen?“

„Vom Schauberger? - Nein, nein. - Aber ich weiß, ich hab' genaue Hinweise. Die Werkstatt war in Wien im 4. Bezirk, in der Großen Neugasse. Das erste Modell war aus Kupfer und hatte einen Durchmesser von 1 m gehabt. Diese Einzelheiten erfuhr ich alle.“

„Also die Technik der Flugscheiben wurde während des Krieges nicht mehr fertiggestellt? Oder waren die flugbereit?“

„Bei Kriegsende hatten wir erst Modelle fertig. Und die Modelle haben wir dann eingesetzt, wieder in Verbindung mit der Antarktis. Aber (als) Schachfiguren sind (sie) nicht mehr eingesetzt. - Also, da war die Sandstrahlkanone in Erprobung. Also wäre die ganz neue Technik dann - Es war ja auch so, schau‘n Sie [...]“ - (Schnitt)

„Ich kannte persönlich sehr gut einen gewissen Diplom-Ingenieur Karl Nowak. Der war, ist Atomphysiker und war im Jahre 44, also auch vorher schon, bei (Otto) Hahn in Göttingen und hat im Jahre 44 die fertige Wasserstoffbombe schon gehabt und hat das dem Hahn vorgelegt. Der Hahn hat das sabotiert - und das hat er gemerkt. Und da hat er, unter Umgehung Hahns, sich an den Bormann gewandt und da ist er erst recht auf die Schnauze gefallen dabei und (Bormann) hat sofort den Hahn angerufen und dann hat's gekracht. Damit war der Nowak erledigt. Nach dem Krieg hat er eine Erfindung gemacht auf dem Gebiet der Atomphysik, und zwar nicht die Kernzertrümmerung, die ja üblich ist jetzt in der Atomphysik, sondern die Kernfusion. Ein Mittel, das dreißigfach billiger ist und ungefährlich ist. Und ich war dann in Südafrika mit einem Tonband in englischer Sprache, wo in zwei Stunden von Nowak die Erläuterung dieser Atomfusion auf Band gesprochen war. Ich hab' das dem Leiter der Atomleute in Pretoria vorgelegt, das war ein Deutscher. Der hat das sich unten angehört, hat dann gesagt: ‚das ist interessant’; - sie lassen den Nowak kommen, sie gehen der Sache näher ran und wollen dann eventuell die Sache auf Atomfusion umstellen; und ich bin zurückgeflogen nach Wien. Und kurz darauf höre ich es, und er ist dann abgestürzt. Und zwar haben mir dann Buren mitgeteilt, Freunde von mir, man hat gewußt, das war eine Sabotage.“

„Ich kann immer nur betonen, was von allen Historikern übersehen wird, daß der Schlüssel zu den Ereignissen immer bei Gottfried Feder lag. Der Verrat an Gottfried Feder war der Schlüssel zu den Ereignissen - und zum Verrat und zur Änderung der ganzen Politik.“

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Filmbeitrag

Quelle: Gespräch mit Wilhelm Landig - Ein Zeitzeuge berichtet:

Siehe auch

Fußnoten

  1. Manche Quellen berichten, das Todesjahr sei 1997.
  2. Der 1510 gegründete Ordo strebte vorrangig ein aristokratisches Kernland aus allen deutschen und langobardisch-italienischen Gebieten an. Die Aristokratie sollte jedoch neu gebildet werden. Den normalen Bürgern wurden persönliche Grundrechte zugestanden. Frauen würden die gleichen Rechte besitzen wie Männer, und der Wert des einzelnen nicht durch Abkunft, sondern durch Leistung bemessen werden. Ein neues Geldsystem war vorgesehen, das Horten und Mißbrauch von materiellem Reichtum ausschloß. Viele revolutionäre Ideen. „Das neue Äon kann bloß bestehen und gedeihen unter dem Schirm des Imperium Novum. Das deutsch-römische Kaiserreich ist dazu ausersehen, es wird darum wiedererstehen.“ — Julietta da Montefeltro (Todesrune.png nach 1562)
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